Autor: Herr Dr. med. Mete Camci

www.gefaesscentrum-koeln.de

Thrombos ist das griechische Wort für Klumpen oder Pfropf.

Es handelt sich um eine Thrombose, wenn ein Blutgerinnsel ein Gefäß, insbesondere eine Vene verstopft.

Am häufigsten sind die tiefen Becken-Beinvenen betroffen.

Löst sich in einer dieser Venen ein Teil des Gerinnsels ab, gelangt es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge.

Dort verschließt es die für die Atmung lebenswichtigen Adern und es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie.

In Deutschland sterben jährlich etwa 40.000 Menschen daran.

Die Lungenembolie ist damit nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritt häufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Ein Thrombus entsteht durch Blutgerinnung – ein Vorgang, der eigentlich ein Schutzmechanismus ist.

Nach einer äußeren Verletzung schützt das Gerinnungssystem den Körper vor dem Verbluten.

Das Blut verklumpt und schließt die Wunde ab.

In den unverletzten Blutgefäßen aber soll das Blut nicht verklumpen, sondern ungehindert fließen.

Hier ist ein Gerinnsel ein störendes Hindernis für den Blutstrom und als Quelle für eine Lungenembolie gefährlich.

Das Risiko für Thrombose und Embolie wird größer, wenn die natürliche Gerinnungsfähigkeit des Blutes krankhaft ansteigt.

Warum entsteht eine Beinvenenthrombose?

Verlangsamter Blutfluss

Muss ein Patient auf Grund einer schweren Erkrankung lange liegen, kommt die Muskelpumpe nicht zum Einsatz und das Blut in den Venen strömt langsamer, die Gerinnungsneigung steigt.

Der Blutfluss kann sich aber auch durch ein Hindernis verlangsamen, z.B. wenn ein Tumor im Bauchraum die Venen zusammendrückt.

Schäden an der Venenwand

Eine Verletzung der Venen durch Operation oder Unfall verstärkt die Blutgerinnung.

Auch eine Entzündung oder ein Tumor in der Nähe verändern die Venenwand so, dass im betroffenen Abschnitt das Gerinnungssystem aktiviert wird.

Venen, die schon einmal durch ein Gerinnsel verschlossen waren, sind anfällig für erneute Thrombosen.

Veränderung im Blut

Bestimmte Einflüsse können die Zusammensetzung des Blutes verändern und damit Auslöser einer Thrombose werden. Dazu gehören:

  • Schwangerschaft
  • Anti-Baby-Pille
  • Hormonpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden
  • Ererbte Gerinnungsstörung
  • Krebserkrankung
  • Schwere Allgemeinerkrankung mit Entzündung und Fieber
  • Herzschwäche
  • Verschlimmerung einer chronischen Atemwegserkrankung

Trifft einer dieser Risikofaktoren auf Sie zu, lassen Sie sich zu Ihrem persönlichen Thromboserisiko beraten.

Haben Sie schon einmal eine Thrombose oder Lungenembolie erlitten, kann mit Hilfe einer Blutuntersuchung festgestellt werden, ob die Thrombose durch eine ererbte Gerinnungsstörung ausgelöst wurde. ( s. Konservative Therapie)

Etwa 40 Prozent aller Thrombosepatienten erleiden eine Thrombose ohne erkennbaren Auslöser.

Adresse:

Centrum für Gefäßmedizin und Venenchirurgie

Beethovenstraße 5-13

50674, Köln, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 0221/222177 0

Fax: 0221/222177 35

Email info@gefaesscentrum-koeln.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

Weitere Vorteile der Thermischen Verfahren

Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren können mit den endovaskulären Verfahren (Verödung durch Laser oder Radiowelle) mehrere Stammvenen

in einer Operation behandelt werden.

Kombinationen mit anderen schonenden Behandlungsverfahren bieten sich hier an.

MINIMALINVASIV MIT MAXIMALEN PATIENTENKOMFORT

Die thermischen Katheterverfahren können ambulant durchgeführt werden und nach der Operation treten in der Regel nur geringe Beschwerden auf, so dass die Patienten

sehr rasch wieder ihren gewohnten Tagesrhythmus aufnehmen können.

Eine Krankschreibung ist, wenn überhaupt, nur wenige Tage nötig.

Aufgrund des schonenden Charakters der Operation kommen diese Methoden auch für Patienten mit zusätzlichen Allgemeinerkrankungen oder für ältere Patienten in Betracht.

Die Behandlung ist selbst unter laufender Behandlung mit Blutverdünnern (z. B. Marcumar) möglich.

Auch die zwar sehr wirkungsvollen, aber im Allgemeinen nicht besonders beliebten Kompressionsstrümpfe müssen nach der Laser-OP lediglich für acht bis vierzehn Tage getragen werden.

Leider ist diese Behandlungsform zur Zeit nicht im festen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, so dass die Behandlungskosten nicht automatisch durch diese erstattet

werden.

Aber: Durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde 2007 der § 73c (Förderung der Qualität in der vertragsärztlichen Versorgung) im Sozialgesetzbuch verankert.

Hierdurch haben gesetzliche Krankenkassen heute die Möglichkeit, Direktverträge mit Leistungserbringern (u. a. Vertragsärzten) zu schließen.

Im Rahmen solcher Direktverträge haben wir bei einigen gesetzlichen Krankenkassen mittlerweile die Möglichkeit, eine Laser- oder Radiowellenbehandlung über die gesetzliche Krankenkasse

abzurechnen.

Da hier ständig neue Verträge geschlossen werden, informieren Sie sich bitte im direkten Gespräch mit uns, ob Ihre Krankenkasse die Kosten einer Laser- oder Radiowellenbehandlung

übernimmt.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995

Fax 02736/446944

Email info@praxisklinik-burbach.de

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu Dr. med. Birgit Zwernemann

www.dres-breu-zwernemann.de

Unter Sklerotherapie (Verödungsbehandlung) versteht man die Ausschaltung von Krampfadern, in dem man durch die Reizung der Venen-innenwand mit Verödungsmitteln, die injiziert

werden, eine Art innere Verklebung der erweiterten Vene anstrebt.

Die Krampfader wird dann vom Körper selbst um- und abgebaut.

Dadurch wird der krankhafte Blutfluss in der Varize beseitigt und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert.

Durch die Einführung der Schaumverödung konnte die Effektivität dieser Behandlungsmethode deutlich gesteigert werden, so dass damit noch häufiger Operationen vermieden werden können.

Die Schaumverödung wurde von uns in Deutschland mit eingeführt (2000), sie ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis.

Inzwischen haben mehrere internationale Kongresse, die sich mit der Schaumsklerotherapie beschäftigten, unter unserer Leitung am Tegernsee stattgefunden

und weltweite Bedeutung erlangt (European Consensus Meetings on Foam Sklerotherapy).

Adresse:

Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101,

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax: 08022/1575

Email f.x.breu@t-online.de

Autor: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

www.venenzentrum-mk.de

Wie entstehen Krampfader?

In den Venen wird das sauerstoffarme Blut aus dem Gewebe zur erneuten Sauerstoffanreicherung zum Herzen transportiert.

Dabei ist z. B. beim Transport des Blutes aus den Beinen zurück zum Herzen die Schwerkraft zu überwinden.

Um dies zu gewährleisten, besitzen die Venen Ventile, die sogenannten “Venenklappen”.

Sie bewirken, dass bei Betätigung der Beinmuskulatur das Blut herzwärts transportiert wird und bei fehlender Muskelaktivität ein Zurückfließen nach unten verhindert wird.

Somit wird das Blut ähnlich wie in einem Fahrstuhl nach oben abtransportiert.

Es existieren in den Beinen zwei wichtige Venensysteme:

Das oberflächliche und das tiefe Venensystem.

Krampfadern gehen immer vom oberflächlichen Venensystem aus.

Sie entstehen, wenn durch eine meist erblich erworbene Bindegewebsschwäche sich die oberflächlichen Venen erweitern und in der Folge die Venenklappen

nicht mehr richtig arbeiten können, da sie nicht mehr richtig schließen.

Das Blut fließt dann nicht mehr nur nach oben sondern durch die undicht gewordenen Klappen der Schwerkraft folgend wieder nach unten.

So kann letztlich ein Teil des Blutes, welches durch die tiefen Venen mühsam herzwärts transportiert wird, durch die undicht gewordenen Klappen der oberflächlichen Venen

wieder nach unten absacken.

Nun kommt ein Teufelskreis in Gang, da es durch den Blutstau zu einer weiter zunehmenden Erweiterung der oberflächlichen Venen kommt mit einer ebenfalls

schlechter werdenden Klappenfunktion.

Bleibt dieser Zustand über Jahre unbehandelt, können infolge der Überlastung nach einer gewissen Zeit auch die Klappen in den tiefen Venen ihre Funktion einbüßen.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02391/1651

Fax: 02391/10645

Email info@venenzentrum-mk.de

Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

www.venenaerzte-regensburg.de

Venenklebung Cyanoacrylat (VenaSeal)

Das VenaSeal Closure System ist eine weitere schonende Methode zur Behandlung von Krampfadern.

Dabei wird über eine winzige Punktion ein Katheter in die zu behandelnde Vene eingebracht und diese unter Ultraschallkontrolle gezielt mit einem speziellen medizinischen

Kleber (Cyanoacrylat) sicher und effektiv stillgelegt.

Abgesehen von einer kleinen örtlichen Betäubung an der Punktionstelle kann auf eine Narkose oder Lokalanästhesie entlang der Vene verzichtet werden und der Patient kann

unmittelbar nach der ambulanten Behandlung zu seinem normal Tagesablauf zurückkehren.

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt.

Da wir diesen Eingriff ohne Schnitte, also narbenfrei, durchführen können, wird das VenaSeal Closure System selbst höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht!

Unsere Praxis ist eine der wenigen zertifizierten Zentren in Deutschland, die dieses Verfahren seit Anfang 2013 einsetzen.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5

93059 Regensburg, Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Autor: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

www.venenzentrum-mk.de

Wie kann man feststellen, ob eine behandlungsbedürftige Venenerkrankung vorliegt?

Wir beginnen immer mit einer Befragung des Patienten. Zuerst einmal sind Angaben zur Vorgeschichte des Patienten wichtig.

Leiden z. B. Eltern und Großeltern an Krampfadern oder hat es Thrombosen in der Familie gegeben.

Hiermit kann bereits eine erbliche Veranlagung festgestellt werden.

Wichtig sind dann die vom Patienten geschilderten Beschwerden wie z.B. ein Schweregefühl in den Beinen, Schwellneigung,

gelegentliche Wadenkrämpfe und Schmerzen in den Beinen.

Es folgt die Inspektion der Beine.

Sind kleine Besenreiser erkennbar, lassen sich Wasseransammlungen der Unterschenkel feststellen oder gibt es bereits gar Hautveränderungen mit Dunkelverfärbung,

schmerzhaften Entzündungen oder schon offene Wunden?

Mit dem Doppler-Ultraschall schauen wir zunächst nach der Funktion der Venenklappen.

Mit dieser Methode kann man in sehr kurzer Zeit defekte Venenklappen entdecken und feststellen, welche Abschnitte des oberflächlichen Venensystems nicht mehr funktionstüchtig sind.

Bei speziellen Fragestellungen, z. B. der Frage ob eine frische oder ältere Thrombose vorliegt, kommt zusätzlich die sog. Duplexsonografie zum Einsatz.

Bei dieser Methode lassen sich u. a. venöse Blutflüsse bildlich darstellen und die Blutgefäße direkt in ihrer Beschaffenheit beurteilen.

Hieran schließen sich Venenfunktionstests an, mit denen sich die venösen Blutflussverhältnisse in den oberflächlichen und den tiefen Venen messen lassen.

Hierzu gehören u. a. die digitale Photoplethysmografie, die Venenverschlußplethysmografie und die Phlebodynamometrie.

Immer seltener benötigt man heutzutage eine Röntgendiagnostik mit Kontrasmittel zur Darstellung der Venen (Phlebografie).

Häufig lassen sich die krankhaften Veränderungen mit entsprechenden Ultraschallgeräten sicher abklären.

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02391/1651

Fax: 02391/10645

Email info@venenzentrum-mk.de

Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

www.venenzentrum-adlershof.de

Phase 1 – Entstauungsphase genannt – mit hoher Lymphdrainagefrequenz (bis zu 5 Mal/Woche) und anschliesender Kompresionsbandagierung;

nach der Entstauung folgt Phase 2, die Erhaltungsphase.

Hier kann die Anzahl der Lymphdrainagesitzungen vermindert, in einzelnen Fällen sogar zeitweise komplett unterlassen werden.

Das Schwergewicht liegt dann mehr auf der Kompressionsbehandlung zum Halten der erzielten Entstauung.

Wassertabletten sind – wenn überhaupt – nur zu Beginn der Behandlung sinnvoll.Foto-Dr.-Freia-Minz-250

Bei extremen Lymphödemen kann auch eine stationäre Erstbehandlung in einer lymphologischen Spezialklinik erforderlich sein.

Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

Kontakt:

Tel. 030/6392-2362

Fax: 030/6392-2471

Email info@venenzentrum-adlershof.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann 

www.venenzentrum-freiburg.de

Besteht der Verdacht auf ein Krampfaderleiden, sollte dem nachgegangen werden, bevor eine Behandlung eingeleitet wird.

Es gibt Funktionsmessungen, die einen Hinweiß auf eine Krampfader geben können, letztendlich sollte bei begründetem Verdacht aber

immer eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen erfolgen.

Funktionsmessungen:

LRR (Lichtreflexionsreographie) und dPPG (digitale Photoplethysmographie):

Hierbei wird mittels Meßfühler am Bein die Wiederauffüllzeit der Venen nach definiertem Bewegungsprogramm gemessen.

Durch die Bewegung mit Betätigung der Muskelpumpe werden die Venen am Unterschenkel entleert und im Anschluß die Wiederauffüllzeit mit Blut gemessen.

Normalerweise dauert dieser Vorgang >25s. Bei einer Krampfader sackt das Blut durch den Klappenschaden wieder zurück ins Bein und so kommt es zu einer geringeren Wiederauffüllzeit.

Durch Anlegen von Druckschläuchen bei einer vorhandenen Krampfader können auch Aussagen über eine mögliche Druckentlastung nach Krampfaderbehandlung getroffen werden.

VVP (Venenverschlußplethysmographie):

Diese Meßmethode liefert Aussagen über das tiefe Venensystem.

Der Oberschenkel wird bei dieser Methode mit Blutdruckmanschetten zusammengedrückt, bis die tiefen Venen zugedrückt werden, nicht aber die Arterien.

Jetzt wird nur noch Blut über die Arterien ins Bein hineingepumpt.

Nach kurzer Wartephase wird der Druck weggenommen und das Blut kann aus dem Bein über die Venen wieder abfließen.

Je nachdem wie gut der Abfluß ist, kann die Messung Hinweise auf Abflußhindernisse (z.B. Thrombosen) liefern.

Blutige Venenmessung (Phlebodynamometrie):

Bei dieser Methode wird eine Vene am Unterschenkel punktiert und mittels eines Steigrohres kann der Druckverlauf in der Krampfader beurteilt werden.

Es können auch Aussagen getroffen werden, ob eine Behandlung der Krampfader die gewünschte Druckentlastung letztendlich bewirkt.

Dopplersonographie:

Mit einem Handdoppler lassen sich erste Hinweiße auf eine Krampfader stellen.

Phlebographie:

Diese röntgenologische Methode wird heute Aufgrund der immer besser werdenden Ultraschalltechnologie fast nicht mehr gebraucht.

Bei dieser Methode wird Kontrastmittel meistens über eine Fußvene gespritzt und dann können mittels Röntgenaufnahmen Aussagen über das oberflächige

und tiefe Venensystem gemacht werden.

Der Goldstandard, die farbkodierte Ultraschalluntersuchung:

Die farbkodierte Ultraschalluntersuchung ist die Methode der Wahl zur Untersuchung eines Krampfaderleidens, aber auch zur Thromboseuntersuchung.

Ein guter Ultraschallanwender kann heute eine Krampfader sicher untersuchen und eine Thrombose besser ausschließen, bzw. nachweisen, als mit röntgenologischen Methoden

(Phlebograhie).

Eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen muß bei Verdacht auf ein Krampfaderleiden immer erfolgen.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email info@venezentrum-freiburg.de

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk

www.heidelberger-praxisklinik.de

Für die Entstehung von Krampfadern sind sowohl das Erbgut, als auch äußere Einflüsse maßgeblich.

Auf das Erbgut besteht keine Einflussmöglichkeit, dieses hat man gewissermassen durch die Eltern in die Wiege gelegt bekommen.

Insoweit ist es natürlich möglich, bei entsprechendem Erbgut, dass Varizen nach erfolgreicher Beseitigung, nach unbestimmbarer Zeit,

wiederkommen können, ein Leben lang.

Beeinflussbare äußere Faktoren sind z.B. Übergewicht, stehender Beruf, im weiteren Sinne natürlich auch Schwangerschaften, Bewegungsmangel, u.s.w.

Ein ganz wesentlicher Einflußscheint aber auch die Art der Krampfaderbeseitigung zu haben.

Nach der klassischen offenen Operation, die sog. OP nach Babcock (Krossektomie und Stripping) kann eine Wiederauftrittswahrscheinlichkeit in der Leiste nach 2 Jahren bis zu 25% betragen.

Nach der modernen Radiofrequenzablation (VNUS closure fast) ist aus der Leiste nach 3 Jahren lediglich bei 3% der operierten Patienten wieder ein krankhaftes Zurückfließen des Blutes zu

beobachten (axial reflux).

Dieses scheint sich auch nach 4 Jahren nicht geändert zu haben. (Literatur über Praxis erhältlich).

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221/168 555

Fax: 06221/168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Kreis 

www.venenheilkunde-berlin.de

Besenreiser treten insgesamt sehr häufig auf; bei nahezu jeder 2. Frau erscheinen Sie irgendwann im Laufe ihres Lebens, aber auch Männer sind betroffen.

Veranlagung spielt hierfür eine große Rolle.

Sollten bereits Eltern und/oder Großeltern von Krampfadern oder Besenreisern betroffen sein, ist die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich groß,

dass auch Sie davon betroffen sein werden.

Besenreiservarizen oder auch die Besenreiservarikose können, müssen aber nicht behandelt werden.

Optisch erscheinen Besenreiser meist in rötlicher oder bläulicher Ausprägung, bevorzugt an den Außenflächen der Oberschenkel und im Bereich der Knöchel

aber auch an den übrigen Beinarealen.

Um unterscheiden zu können, ob es sich hierbei lediglich um eine kosmetisch störende Veränderung des Hautbildes oder aber um vielleicht die „Spitze des Eisberges“, d.h. eines tieferliegenden,

medizinisch relevanten Venendefektes handelt, ist eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen unerlässlich.

Lässt sich hierdurch eine Venenschwäche oder ein Krampfaderleiden nachweisen, sollte zunächst für dieses eine geeignete Therapieoption gewählt werden.

Erst nach einer Behandlung ist es für einen maximalen kosmetischen Erfolg sinnvoll, die Besenreiserbehandlung durchzuführen.

Hierfür gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten der Therapie: die Verödung (= Sklerosierung) mit flüssigem Verödungsmittel oder der Einsatz eines oberflächlichen Hautlasers.

Erfahrungsgemäß eignet sich die erstgenannte Methode eher für etwas kräftigere, meist bläulich gefärbte Besenreiser und der Hautlaser für die eher kleineren,

häufig hellrot erscheinenden Besenreiser.

Jedoch ist auch eine Kombination aus beiden Verfahren gelegentlich sinnvoll um das Optimum der kosmetischen Wirkung zu erreichen.

Für eine rein kosmetisch-motivierte Behandlung werden die Kosten i. d. R. von keiner Krankenkasse übernommen.

Die etwas größeren, netzförmig angelegten retikulären Varizen, die sich manchmal unter der Hautoberfläche über längere Strecken mit bloßem Auge verfolgen lassen, werden ebenfalls mit

Sklerosierungsmittel flüssig oder als Schaumzubereitung behandelt.

Auch wenn diese häufig, wie auch die kleinerlumigen Besenreiser, keine Beschwerden verursachen, kann man doch davon ausgehen, dass es sich möglicherweise um eine Vorstufe zu

medizinisch relevanten Krampfadern handelt.

Aus diesem Grund erstatten die Privaten Krankenkasse in der Regel die Behandlungskosten für die Retikuläre Varikose.

 

Adresse:

Privatärztliche Praxis für Venenheilkunde und dermatologischen Ultraschall, Kreis & Kollegen

Richard-Strauss-Str.37,

14193 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 030/8974888 0

Fax: 030/8974888 1

Email info@venenheilkunde-berlin.de