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Wassereinlagerung / Krampfadern / Venenbehandlung

Autorin: Frau Dr. med. Erika Mendoza http://www.venenpraxis-wunstorf.de Behandlungsmöglichkeiten je nach Ursache der Wassereinlagerung Krampfadern, die Wassereinlagerungen verursachen, sollten behandelt werden. Bis die Entscheidung über eine geeignete Behandlungsform getroffen ist, sollten Kompressionsstrümpfe getragen werden, um eine Schädigung des Gewebes zu vermeiden. In dieser Phase kann die Entstauung ergänzend eingesetzt werden. Bei Folgen einer Thrombose, die Wassereinlagerungen […]

Begriffserklärung / Venen / Venenbehandlung / Krampfadern / Besenreiser

rund um Ihre Venen

Arterie: Gefäß, das das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten Körper transportiert

Besenreiser: fein verzweigte, oberflächliche Venenerweiterungen am Bein

Drainage: Rückführung des sauerstoffarmen Blutes über das Herz zur Lunge; Abtransport von Gewebewasser, Hauptfunktion des venösen Gefäßsystems

Kompression: durch den Druck der Kompression werden krankhaft erweiterte Venen wieder zusammengepresst, die Venenklappen schließen durch den Druck besser, der Blutrücktransport wird beschleunigt, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) werden verringert

Kompressionsstrumpf: medizinischer, längs- und querelastischer Strumpf in verschiedenen Kompressionsklassen

Ödem: Flüssigkeitsansammlung im Gewebe

Phlebitis: Venenentzündung

Phlebologie: Lehre der Venenerkrankungen

Sklerosierung: Verödung (Verklebung) oberflächlicher Krampfadern durch Injektion eines bestimmten Medikaments

Stripping: operative Entfernung von Krampfadern aus den Beinen

Thrombose: Blutgerinnsel in den tiefen Venen

Ulcus cruris: Unterschenkelgeschwür, offenes Bein

Varikose: Krampfadernbildung

Varizen: Krampfadern, knotenförmige Ausweitungen und Schlängelungen von oberflächlichen Venen

Vene: Blutgefäß, das das Blut zum Herz transportiert

Venenklappen: in den Venen gelegene Klappen, die als Einwegventile funktionieren und sich dabei nur dem zum Herzen fließenden Blutstrom öffnen. Ein Zurückfließen des Blutes wird dadurch verhindert.

Veröden: Verklebung von oberflächlichen Venen durch Injektion eines bestimmten Medikamentes (auch Sklerosierung genannt)

Autor: Dr. med. Jörg Zajitschek

Äußere Sulzbacher Str. 124
90491 Nürnberg

Tel: 0911/95666500
Web: www.haut-venen-nuernberg.de

Thrombose / Venenentzündung / Krampfadern / Venenbehandlung

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop  http://www.havelklinik.de Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer der Venen. Dies wird begünstigt durch Schädigungen der Venenwand, Verlangsamung des Blutflusses (Bettruhe) und Störungen in der Blutgerinnung, die meistens angeboren sind. Unterschieden werden Beinvenenthrombosen, die das tiefe Venensystem betreffen und Venenentzündungen, die im Prinzip eine Thrombose im oberflächlichen […]

Venenentzündung / Krampfader / Venenbehandlung

Arterien / Ultraschall / Arteriosklerose / Venen Venenbehandlung

Autoren: Frau Dr. med. Rewerk und Herr Dr. med. Rewerk 

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Was haben Sport, Blutgefäße und Ultraschall miteinander
zu tun? Sehr viel. Zunächst zu den Blutgefäßen.

Diese lassen sich in Arterien und Venen einteilen:

Arterien:

Arterien befördern sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper. Die gefürchtete und zahlreiche Organe krankmachende Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) läuft hier ab und führt im Verlauf zum Verschluß der Arterien. Die Folge können Hirnschlag , Raucherbein, Herzinfarkt und viele andere schwere Krankheiten sein. Die Arteriosklerose ist Todesursache Nr.1  in unserer sogenannten zivilisierten Welt und ist damit mindestens ebenso gefährlich, wie Krebs. Hauptursächlich entsteht die Gefäßverkalkung durch hohe Blutfette, Bluthochdruck, Rauchen, Zuckererkrankung und weitere, z.B. genetische und infektiöse Faktoren. Neben der Beseitigung der sogenannten Risikofaktoren ist Sport eine ganz entscheidende Maßnahme, gegen Gefäßverkalkung vorzugehen. Dieser Sport muß allerdings zielgerichtet, vernünftig und auf den Einzelfall abgestimmt betrieben werden. Hierfür ist eine Überwachung und Beratung durch geschulte Fachleute unverzichtbar. Bevor mit Sport begonnen wird, sollte allerdings der allgemeine Gesundheitszustand abgeklärt sein und ganz speziell der Zustand der Arterien bekannt sein. Hierfür stellt der Ultraschall eine einzigartige Untersuchungsmethode dar.

Venen:

Die Venen befördern das verbrauchte Blut vom Körper zum Herzen zurück. Damit das Blut nicht ständig gegen die Schwerkraft rückwärts fließt, gibt es Venenklappen. Sind diese zerstört, so kommt es zu Krampfadern, aber auch zum sogenannten offenen Bein, zu Thrombosen und auch zu den gefährlichen Lungenembolien. Sport, wenn er gezielt eingesetzt wird, ist behilflich, das Blut zum Herzen zurückzubefördern und beugt damit o.g. Komplikationen vor. Auch bei Venen ist der Ultraschall eine einzigartige Möglichkeit, den Gesundheitszustand zu überprüfen.

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Herr und Frau Dres. Stephan und Sabine Rewerk

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221 /168 555

Fax 06221/ 168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Thrombose der Tiefen Beinvenen / Venen / Venenbehandlung

AutorProf. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

 

www.venenzentrum-uniklinik.de

Was bedeutet das?
Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel im tiefen Venensystem des Körpers – meist in den Beinen. Das Gerinnsel (Thrombus) verlegt die Vene, das Blut kann nicht mehr weiter fließen und muss sich Umgehungswege suchen. Es kann abhängig vom Sitz der Thrombose Verfärbung und Schwellung des Beines sowie Schmerzen beim Auftreten und Laufen oder auf Druck geben.
Ein Blutgerinnsel oder ein Teil davon kann sich aus den tiefen Beinvenen lösen, zum Herzen und von dort in die Lunge wandern und kleinere oder größere Lungengefäße verlegen. Man spricht dann von einer Lungenembolie. Kleine Lungenembolien verlaufen oft unbemerkt, größer Lungenembolien können zu atemabhängigen Brustschmerzen, Luftnot und Herzrasen führen. Eher selten sind große Lungenembolien durch Verlegung der großen Lungengefäße und dann fehlenden Sauerstoffaustausch tödlich.

Welche Ursachen hat eine Thrombose?
Grundlegend für die Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose ist eine Schädigung der inneren Venenwand, eine Verlangsamung des Blutflusses sowie eine Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes.

Häufig treten Thrombosen auf bei:

  • längerer Bettlägerigkeit
  • Bewegungsmangel
  • Erhöhter Blutgerinnungs­neigung z.B. postoperativ oder bei bösartigen Erkrankungen
  • Infektionserkrankungen
  • Bestimmte Medikamente, z.B. Pille
  • Herzschwäche
  • Übergewicht
  • Angeborene Gerinnungs­störungen
  • Verletzungen

 

Wie wird eine Thrombose behandelt?
Früher wurde eine Thrombose regelhaft im Krankenhaus mit strikter Bettruhe und Heparininfusion behandelt. Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ist jedoch festgestellt worden, dass in ca. 95% der Fälle mit gleich gutem Ergebnis solche Patienten ebenso gut zu Hause mobil behandelt werden können. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist auch heute noch eine stationäre Behandlung der Thrombose, eventuell sogar mit einer operativen Entfernung des Thrombus notwendig.

Der Patient muss jedoch wissen, dass er bei akuten Kreislaufbeschwerden, Luftnot, akuten Brustkorbschmerzen und ähnlichen Zuständen unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen muss. Er sollte in einer solchen Situation keinesfalls selbst Auto fahren, sondern sich entweder von einem Angehörigen fahren lassen oder einen Kranken- oder Rettungswagen rufen.

Sobald eine Thrombose festgestellt wird, muss das Blut verdünnt werden, um ein Wachstum des Blutgerinnsels zu verhindern. Heute verwendet man dazu in den meisten Fällen sogenannte niedermolekulare Heparine, die in die Bauchdecke gespritzt werden und bereits nach 30 Minuten ihre volle Wirkung entfalten. Diese Injektion kann durch den Patienten selbst oder Angehörige erfolgen, wenn der Umgang mit der Spritze bekannt ist.

Man weiß, dass damit das Risiko einer Lungenembolie schon erheblich reduziert ist. Abhängig vom Ausmaß der Thrombose ist neben der Heparin-Therapie auch die Einleitung einer länger dauernden Therapie mit Phenprocoumon (z.B. Marcumar®) notwendig. Die Wirkung des Marcumar® setzt erst nach 3 bis 5 Tagen vollständig ein. Sie wird durch Ihren Hausarzt mit Hilfe des Quick-Wertes/ INR-Wertes kontrolliert. Der Ziel-Quick-Wert liegt zwischen 25 und 35% bzw. der INR-Wert zwischen 2 und 3 und ist meist nach 6 bis 8 Tagen erreicht. So lange muss die Heparin-Therapie fortgeführt werden. Sowohl während der Heparin-Therapie als auch unter Marcumar® sind regelmäßige Blutkontrollen wichtig, um die Wirksamkeit der Therapie zu optimieren und mögliche Nebenwirkungen schnellstmöglich aufzudecken (siehe unten). Die Ergebnisse der Quick-/INR-Messungen werden durch den behandelnden Arzt in einem Ausweis dokumentiert, den Sie immer bei sich tragen sollten.

Ein sofort angelegter Kompressionsverband oder Kompressionsstrumpf bewirkt eine Abschwellung des Beines, eine Verminderung der Schmerzen und eine Verbesserung des venösen Blutflusses. Er hilft auch, eine Zunahme der Thrombose zu vermeiden. Legen Sie den Kompressionsstrumpf morgens an der Bettkante an. Zur Nacht und zum Duschen dürfen sie ihn ausziehen.
Häufige Spaziergänge mit kontrolliertem Gehen, sicherheitshalber in bewohntem Gebiet, führen zu einem besseren Abschwellen des Beines und zu einem besseren Abfluss des Blutes.

Gibt es eine Therapiealternative?
Seit Ende 2011 ist ein weiteres Tabletten-Präparat mit dem Wirkstroff Rivaroxaban (Xarelto®) für die Therapie der Beinvenenthrombose zugelassen. Es wird anfangs mit einer Dosis von 2x15mg/ Tag über 21 Tage gegeben, anschließend mit einer Dosis von 1x20mg/Tag. Sollten Einschränkungen der Nierenfunktion bestehen, muss die Dosis des Präparates ggf. reduziert werden. Der Einsatz von Rivaroxaban ist besonders dann indiziert, wenn eine sichere Einstellung auf Phenprocoumon nicht funktioniert oder Phenprocoumon nicht vertragen wird.

In besonderen Fällen kann die Therapie mit Heparinpräparaten – ohne Umstellung auf Phenprocoumon – auch über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. Dies betrifft v.a. Schwangere oder Personen mit einer aktiven bösartigen Erkrankung.

Welche Nebenwirkungen kann die Blutverdünnung haben?
Während der Therapie mit Heparin kann ein akutes oder schleichendes Absinken der Thrombozyten (Blutplättchen) auftreten. Man spricht von einer sogenannten Heparininduzierten Thrombozytopathie (HIT I und II). Deshalb ist es wichtig, dass zu Anfang der Heparintherapie sowie nach ca. 3 Tagen und dann in wöchentlichen Abständen die Zahl der Blutplättchen regelmäßig kontrolliert wird.
Vor allem unter Phenprocoumon kann es bei kleineren Wunden zu länger als gewohnt anhaltenden Blutungen kommen. Sie sollten daher z.B. nach einer Schnittverletzung einen Druckverband anlegen. In der Regel hört die Blutung dann rasch auf.
Alle weiteren Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte den Beipackzetteln der Medikamente.

Wie lange muss die Therapie fortgeführt werden?
Je nach Ausdehnung der Thrombose und Ihrem persönlichen Thromboserisiko legt der Arzt die Dauer Ihrer Blutverdünnungstherapie fest.

Bei Unterschenkelvenenthrombosen sollte die Blutverdünnnung in der Regel für 3 Monate eingenommen werden, bei Oberschenkelvenenthrombosen für 6 Monate. Ist bereits früher schon einmal eine Thrombose eingetreten und handelt sich jetzt um eine sogenannte Rezidivthrombose kann die Blutverdünnung auch für 1 Jahr notwendig sein. Besteht ein erhöhtes Thromboserisiko durch krankhaft veränderte Gerinnungsfaktoren, die man im Laufe des Lebens erwerben kann, die aber auch vererbt sein können, kann eine Blutverdünnungstherapie auch länger oder gar lebenslang erforderlich sein. Dies entscheidet der Arzt individuell. Im Allgemeinen verfestigt sich eine Thrombose nach 10-14 Tagen und vergrößert sich nicht mehr, wenn sie effektiv behandelt wird. Dies ist der Sinn der Blutverdünnung. In seltenen Fällen wächst die Thrombose trotz richtiger Behandlung weiter, weil die Neigung zur Thrombosebildung zu stark ist.

Die Kompressionstherapie sollte immer mindestens 3 Monate länger fortgeführt werden als die Blutverdünnung, d.h. mindestens 6 Monate nach Erstdiagnose der Thrombose erfolgen. Je nach Ausmaß der Thrombose, den bestehenden Risikofaktoren und den durch die Thrombose entstandenen Folgeschäden kann auch eine längere, ggf. sogar lebenslange Kompressionstherapie erforderlich sein. Hierfür reicht dann aber in den meisten Fällen ein medizinischer Kompressionsstrumpf bis zum Knie aus.

Wann sind Kontrollen erforderlich?
Auch nach Einleitung der Therapie sollten regelmäßige Ultraschallkontrollen erfolgen. Wir bitten Sie daher zu einer Befundkontrolle nach 1 Woche sowie jeweils nach 3 Monaten und 6 Monaten zur Festlegung des weiteren Vorgehens. Sollte es vor der geplanten Wiedervorstellung zur Zunahme der Beschwerden (Schmerzen, Schwellungen des Beines, plötzlich einsetzende Luftnot oder Kurzatmigkeit) trotz der eingeleiteten Therapie kommen, bitten wir um eine sofortige Wiedervorstellung. Sollten diese Beschwerden außerhalb unserer Sprechzeiten zunehmen, empfehlen wir die Vorstellung in der dermatologischen oder gefäßchirurgischen Ambulanz im St. Josef-Hospital, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum, 0234-509-0.

Was, wenn eine Thrombose ohne Grund auftritt?
Tritt eine Thrombose ohne ersichtlichen Grund auf, so sind folgende Dinge zu beachten:

Gibt es große Krampfadern, die die Entstehung begünstigen?
Gibt es ein familiäres Thromboserisiko? Besteht eine angeborene Thromboseneigung?
Gibt es eine aktive bösartige Erkrankung?

Falls die letzte Krebsvorsorgeuntersuchung länger als 1 Jahr zurückliegt, ist eine altersentsprechende Vorsorgediagnostik zu empfehlen.
Mit welchen langfristigen Folgeschäden und Komplikationen ist durch die Thrombose zu rechnen?
Durch eine Thrombose wird die innerste Venenwand durch Entzündung und Vernarbung bzw. Verklebung geschädigt. Das Ausmaß dieser Schäden ist nicht vorhersehbar. Die Schäden können klein und unwesentlich, aber auch massiv sein.
An einer vorgeschädigten Venenwand ist das Risiko einer erneuten Thrombose gesteigert. Andererseits kann es sein, dass die Venenklappen in den betroffenen Abschnitten nicht mehr so gut funktionieren. Es kann Monate, aber auch Jahre nach der Thrombose zu Schwellneigung des Beines, Krampfadern, dunkle Hautverfärbungen oder gar offene Beine (Beingeschwüre um den Knöchelbereich) kommen.
Daher muss dem betroffenen Bein auch nach Therapie der Thrombose besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dazu gehören eine gute Hautpflege mit verträglichem normalen Hautfett und regelmäßiges Tragen eines Kompressionsstrumpfes, v.a. in Situationen, die mit besonderer Belastung für das Venensystem einhergehen (z.B. langes Stehen oder Sitzen). In der Regel ist nach der abgeschlossenen Akuttherapie dafür sowohl nach einer Ober- als auch einer Unterschenkelthrombose ein Unterschenkelkompressionsstrumpf der Klasse II ausreichend.

Ein Thrombosebein sollte jährlich kontrolliert werden!
Der Patient selbst sieht die entsprechenden Veränderungen, die auf Folgeschäden hindeuten können leider oft zu spät. Durch rechtzeitige Therapie können aber oft die schlimmeren Hautschäden und das offene Bein verhindert werden. Dafür ist eine jährliche Kontrolle des betroffenen Beines ratsam.

Adresse:

Prof. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

Hiltroper Landwehr 11-13

44805 Bochum Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02348/792377378

Fax 02348/792376

Email m.stuecker@klinikum-bochum.de

Thrombosediagnose und –therapie / Venen / Venenbehandlung

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

http://www.praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU

THROMBOSE

Ein Thrombus (Blutklumpen, Blutpfropf ) entsteht durch Blutgerinnung – an sich ein Schutzmechanismus, der den Körper nach äußeren Verletzungen vor dem Verbluten schützt, indem das Blut verklumpt und die Wunde verschließt.

In unverletzten Blutgefäßen sind Thromben jedoch ein Hindernis, da sie als Blutgerinnsel den Blutdurchfluss stören, wenn nicht sogar ganz unterbinden.

Das Gefährliche daran:

Ein Thrombus kann das Gefäß nicht nur an seinem Ursprungsort verstopfen, sondern er kann sich auch lösen und an anderer Stelle Verstopfungen verursachen, die dann die Nichtdurchblutung von Organen zur Folge haben (Lungenembolie bzw. Thrombembolie).

Es gibt zwar keine sicheren Indizien, aber erste ernst zu nehmende Anzeichen für eine Thrombose sind:

  • gerötete Haut, teils Blaufärbungen
  • Schwellungen der betroffenen Extremität (meistens des Beines)
  • Spannungsgefühl und Schmerzen in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung)
  • Überwärmung
  • Umfangsvermehrung
  • (deutlich) eindrückbare Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe)

Wir raten unseren Patienten daher dringend, eine mögliche Thrombose nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bereits den Verdacht oder das Vorliegen ein oder mehrerer Symptome umgehend in unserer Praxisklinik abklären zu lassen. Die heutigen modernen Untersuchungsverfahren (v. a. Ultraschalluntersuchung und Bluttest) sind vollkommen schmerzfrei und risikolos, können aber bei rechtzeitiger Durchführung schwere Krankheitsverläufe und lebensgefährliche Situationen verhindern.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel.02736-5995

Fax 02736 446944

Email. info@praxisklinik-burbach.de

Krampfadern / Venensysteme / Venen / Venenbehandlung

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk 

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Wo geht das Blut eigentlich hin, wenn die Vene/Krampfader ausgeschaltet worden ist. Muß es sich da neue Wege suchen?

Jedes Bein hat zwei Venensysteme, ein oberflächliches und ein tiefes. Sind alle Venen intakt, wird das Blut in beiden Systemen zum Herzen transportiert. Das tiefe Venensystem leistet dabei die Hauptarbeit und ist das wesentliche für die Gesundheit des Beines. Beide Venensysteme sind durch quer verlaufende Venen (Perforansvenen) miteinander verbunden, sodass durch eine Erkrankung des einen Venensystem das andere „angesteckt“ werden kann. Bei einer Varikosis, welche immer zum oberflächlichen Venensystem gehört, fließt das Blut in die falsche Richtung, vom Herzen weg. Das tiefe Venensystem ist nun in Gefahr, da es die Arbeit des oberflächlichen Venensystems mit übernehmen muß. Das tiefe Venensystem muß jetzt zusätzlich zum eigenen Blut auch das Blut des oberflächlichen Venensystems zum Herzen transportieren. Mit anderen Worten: In dem Augenblick der Krampfaderentstehung, und nicht durch die operative Ausschaltung der Krampfadern, hatte sich das Blut aus den Krampfadern schon den neuen Weg gesucht. Das tiefe Venensystem droht durch Überlastung/Überdehnung nun auch noch krank zu werden, auch hier würde dann das Blut vom Herzen weg fließen, was tunlichst wegen der Risiken (u.a. Schwellneigung, Hautverfärbung, Juckreiz, Ekzeme, „offenes Bein“, Thrombose und Lungenembolie) vermieden werden sollte. Nur die rechtzeitige Ausschaltung der Varikosis des oberflächlichen Venensystems kann das alles verhindern.

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Herr und Frau Dres. Stephan und Sabine Rewerk,

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221 /168 555

Fax 06221 /168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de