Beiträge

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Besenreiser, feinste hellrote Problemgefäße

Zur Behandlung von Besenreisern, auch feinster hellroter Problemgefäße steht ein neues, gut verträgliches und nebenwirkungsarmes Verfahren in meiner Praxis zur Verfügung, die Thermokoagulation mittels Radiofrequenzwellenenergie. Bei der EndoVenösenRadioFrequenz (EVRF)-Therapie erfolgt mit einer beschichteten und isolierten Einmalnadel eine genau dosierte Applikation monopolarer Radiofrequenzenergie. Dabei wird die Vene schonend erwärmt, was zu einem Verschluss des Gefäßes führt. Die einmal verödeten Gefäße werden nach und nach vom Stoffwechsel abgebaut. Das Verfahren kann zu jeder Jahreszeit eingesetzt werden, eine anschließende Kompression durch Binden oder einen Strumpf ist nicht notwendig.
Welches der Behandlungsverfahren für Sie am geeignetsten ist, wird in Abhängigkeit von der Diagnose und dem gewünschten Ergebnis mit Ihnen besprochen.

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

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Was sollten Sie über Krampfadern wissen?

Krampfadern gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Das Wort leitet sich vom altdeutschen Begriff „Krummader“ ab, was so viel bedeutet wie krumme Ader. Krampfadern werden in der medizinischen Fachsprache auch Varizen, Varikosis oder Varikose genannt. Sie beschreiben eine Erweiterung der Venen, ein Leiden welches möglicherweise durch den aufrechten Gang des Menschen zu einer vermehrten statischen Belastung des Venensystems führt.

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Schaumverödung von Krampfadern – eine hochwirksame Behandlung ohne Operation

In den letzten Jahren hat sich diese spezielle Form der Verödung als besonders wirksam bei bestimmten Konstellationen des Venenleidens etabliert.

Auch großkalibrige erkrankte Venen wie Seitenäste und sogar die Stammvenen (Vena Saphena magna und Vena saphena parva) sowie Rezidivkrampfadern nach

vorangegangener Venenoperation können mit diesem Verfahren effektiv behandelt werden.

In geeigneten Fällen kann eine (Re-)Operation durch die Schaumverödung vermieden werden; auch eine Kombination mit einer Operation ist im Eignungsfall möglich.

 

Wie findet die Behandlung statt?

Bei der Schaumverödung wird das ursprünglich flüssige Verödungsmedikament speziell als Schaum aufbereitet und unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Vene injiziert.

Der zähe, konsistenzvermehrte Schaum haftet besser an der Gefäßwand als das flüssige Medikament, verteilt sich auch in den Windungen der Kampfadern und führt hier deutlich effektiver als

nach einer konventionellen Flüssigsklerosierung zur gewünschten Verklebung der behandelten Vene.

Oft ist nur eine einzige, gezielte und schmerzfreie Injektion nötig.

Der nachfolgend angelegte spezielle Kompressionsverband sollte nach Anweisung Ihres Phlebologen getragen werden.

Eine Narkose sowie Hautschnitte sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich.

Die Behandlung findet in der Regel ambulant statt, Ausfallzeiten fallen gewöhnlich nicht an.

 

Was passiert mit der behandelten Vene?

Ist die Vene ordnungsgemäß verschlossen, also nicht mehr durchblutet, ist sie oft noch eine zeitlang im Unterhautbindegewebe schmerzlos tastbar und wird nach einigen Monaten ggf.

vollständig abgebaut.

 

Ist die Behandlung auch für mich geeignet?

Ob die Behandlung zum Einsatz kommt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren, wie individuellem Befund, Patientenalter und Begleiterkrankungen ab.

Ihr Venenfacharzt (Phlebologe) wird Sie diesbezüglich kompetent beraten

 

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Zielgerichtete und besonders wirksame Behandlung kranker Venen mit dem modernen Veinlite LEDX

Eine optimale Behandlung erkrankter Venen gelingt durch den Einsatz des modernen Veinlite LED/ Veinlite LEDX Geräts.

Das Gerät entsendet über orange- und rotfarbene Leuchtdioden ein Licht einer speziellen Wellenlänge, welches die Haut und

das darunter liegende Bindegewebe durchdringt.

Hierdurch wird der interessierende Gefäßbereich schattenfrei beleuchtet, auch kleine und tiefer gelegene Venen werden gut kontrastiert und deutlich dargestellt.

Das Veinlite LEDX-Gerät stellt die Weiterentwicklung des herkömmlichen mobilen LED-Geräts dar und sorgt durch zusätzliche rote und orangefarbene LEDs für eine

optimale Darstellung der zu behandelnden Venen.

Das Veinlite LEDX und auch das Veinlite LED werden von uns routinemäßig zur Behandlung von Varizen/Krampfadern eingesetzt.

Die Anwendung ist schmerzfrei und nebenwirkungsfrei.

Das Veinlite LED Transilluminationsverfahren wird in der Phlebologie besonders bei der Sklerotherapie Verödungsbehandlung auch bei der Schaumsklerosierung verwendet.

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