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Besenreiser und retikuläre Varizen
Besenreiser und retikuläre Varizen – erst abklären, dann sklerosieren 2011

Gute Therapie für Schöne Beine – Zeitungsartikel
Gute Therapie für Schöne Beine – Zeitungsartikel

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop

www.havelklinik.rtrk.de

Besenreiser sind kleinste erweiterte Venen in der obersten Hautschicht, die mit Blut gefüllt sind. Sie können durch die Haut als dunkelblaue Äderchen, rötliche Flecken oder hellrote Gefäßbäumchen sichtbar werden. Besenreiser betreffen Männer genauso oft wie Frauen und können an allen Stellen des Beines entstehen. Therapie der Wahl bei Besenreisern ist die ambulante Verödung. Besenreiser stellen ein rein kosmetisches Problem dar.

Krankheitsbild

Besenreiser betreffen Männer genauso oft wie Frauen und können generell an allen Stellen des Beines entstehen. Besonders oft treten sie aber auf den Oberschenkeln, an der Innenseite der Unterschenkel und an den Fußrändern auf. Ursache ist eine vererbte Veranlagung. Verstärkend wirken Faktoren wie häufige Sonnen– oder Dampfbäder, Saunagänge, Hormone, Schwangerschaft sowie Übergewicht oder starke Gewichtsreduktion.

Therapie

Die ambulante Verödung gilt bei Besenreisern als erfolgreichste Behandlungsmethode. Hierbei wird ein spezielles Mittel (Polidocanol) in die Besenreiser gespritzt, welches ihre medikamentöse Verklebung und ihren anschließenden Abbau zur Folge hat. Dies geschieht meist in mehreren Sitzungen. Da Besenreiser ein kosmetisches Problem sind, werden die Kosten für diesen Eingriff von den Kassen nicht erstattet.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Kreis 

www.venenheilkunde-berlin.de

Besenreiser treten insgesamt sehr häufig auf; bei nahezu jeder 2. Frau erscheinen Sie irgendwann im Laufe ihres Lebens, aber auch Männer sind betroffen. Veranlagung spielt hierfür eine große Rolle. Sollten bereits Eltern und/oder Großeltern von Krampfadern oder Besenreisern betroffen sein, ist die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich groß, dass auch Sie davon betroffen sein werden.

Besenreiservarizen oder auch die Besenreiservarikose können, müssen aber nicht behandelt werden. Optisch erscheinen Besenreiser meist in rötlicher oder bläulicher Ausprägung, bevorzugt an den Außenflächen der Oberschenkel und im Bereich der Knöchel aber auch an den übrigen Beinarealen. Um unterscheiden zu können, ob es sich hierbei lediglich um eine kosmetisch störende Veränderung des Hautbildes oder aber um vielleicht die „Spitze des Eisberges“, d. h. eines tieferliegenden, medizinisch relevanten Venendefektes handelt, ist eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen unerlässlich. Lässt sich hierdurch eine Venenschwäche oder ein Krampfaderleiden nachweisen, sollte zunächst für dieses eine geeignete Therapieoption gewählt werden. Erst nach einer Behandlung ist es für einen maximalen kosmetischen Erfolg sinnvoll, die Besenreiserbehandlung durchzuführen.

Hierfür gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten der Therapie: die Verödung (= Sklerosierung) mit flüssigem Verödungsmittel oder der Einsatz eines oberflächlichen Hautlasers. Erfahrungsgemäß eignet sich die erstgenannte Methode eher für etwas kräftigere, meist bläulich gefärbte Besenreiser und der Hautlaser für die eher kleineren, häufig hellrot erscheinenden Besenreiser. Jedoch ist auch eine Kombination aus beiden Verfahren gelegentlich sinnvoll um das Optimum der kosmetischen Wirkung zu erreichen.

Für eine rein kosmetisch-motivierte Behandlung werden die Kosten i. d. R. von keiner Krankenkasse übernommen.

Die etwas größeren, netzförmig angelegten retikulären Varizen, die sich manchmal unter der Hautoberfläche über längere Strecken mit bloßem Auge verfolgen lassen, werden ebenfalls mit Sklerosierungsmittel flüssig oder als Schaumzubereitung behandelt. Auch wenn diese häufig, wie auch die kleinerlumigen Besenreiser, keine Beschwerden verursachen, kann man doch davon ausgehen, dass es sich möglicherweise um eine Vorstufe zu medizinisch relevanten Krampfadern handelt.

Aus diesem Grund erstatten die Privaten Krankenkasse in der Regel die Behandlungskosten für die Retikuläre Varikose.

Adresse:

Privatärztliche Praxis für Venenheilkunde und dermatologischen Ultraschall, Kreis & Kollegen

Richard-Strauss-Str.37,

14193 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 030/8974888 0

Fax: 030/8974888 1

Email info@venenheilkunde-berlin.de

Autor: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

www.venenzentrum-mk.de

Wie kann man feststellen, ob eine behandlungsbedürftige Venenerkrankung vorliegt?
Wir beginnen immer mit einer Befragung des Patienten. Zuerst einmal sind Angaben zur Vorgeschichte des Patienten wichtig. Leiden z. B. Eltern und Großeltern an Krampfadern oder hat es Thrombosen in der Familie gegeben. Hiermit kann bereits eine erbliche Veranlagung festgestellt werden. Wichtig sind dann die vom Patienten geschilderten Beschwerden wie z.B. ein Schweregefühl in den Beinen, Schwellneigung, gelegentliche Wadenkrämpfe und Schmerzen in den Beinen.

Es folgt die Inspektion der Beine. Sind kleine Besenreiser erkennbar, lassen sich Wasseransammlungen der Unterschenkel feststellen oder gibt es bereits gar Hautveränderungen mit Dunkelverfärbung, schmerzhaften Entzündungen oder schon offene Wunden? Mit dem Doppler-Ultraschall schauen wir zunächst nach der Funktion der Venenklappen. Mit dieser Methode kann man in sehr kurzer Zeit defekte Venenklappen entdecken und feststellen, welche Abschnitte des oberflächlichen Venensystems nicht mehr funktionstüchtig sind. Bei speziellen Fragestellungen, z. B. der Frage ob eine frische oder ältere Thrombose vorliegt, kommt zusätzlich die sog. Duplexsonografie zum Einsatz.

Bei dieser Methode lassen sich u. a. venöse Blutflüsse bildlich darstellen und die Blutgefäße direkt in ihrer Beschaffenheit beurteilen. Hieran schließen sich Venenfunktionstests an, mit denen sich die venösen Blutflussverhältnisse in den oberflächlichen und den tiefen Venen messen lassen. Hierzu gehören u. a. die digitale Photoplethysmografie, die Venenverschlußplethysmografie und die Phlebodynamometrie. Immer seltener benötigt man heutzutage eine Röntgendiagnostik mit Kontrasmittel zur Darstellung der Venen (Phlebografie). Häufig lassen sich die krankhaften Veränderungen mit entsprechenden Ultraschallgeräten sicher abklären.

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02391/1651

Fax: 02391/10645

Email info@venenzentrum-mk.de

Autor: Herr Dr. med. Jörg Zajitschek

http://www.haut-venen-nuernberg.de

Besenreiser können das erste Anzeichen von beginnenden Venenschwäche sein und gehören genau abgeklärt. Die Ursache für Besenreiser sind oft darunterliegende kleine Krampfadern, deren Behandlung vorher anzuraten ist. Darum führt der behandelnde Arzt/Ärztin zuerst eine genaue Duplex-Ultraschalluntersuchung durch, um das Ausmaß der Venenerkrankung feststellen zu können und um den Behandlungsverlauf anzuzeigen.
Oberflächlichen Gefäße (Besenreiser) werden meist nach dem modernen Prinzip der Verödung behandelt, für die kleinsten Besenreiser wird der Gefäßlaser verwendet.
Die Venenspezialisten spritzen mit dünnsten Mikronadeln eine milde Verödungsflüssigkeit in die Besenreiser ein, die Einstichstelle wird mit Wattebäuschchen verklebt, es ist aber kein Verband sondern nur ein Pflaster für 1-2 Tage erforderlich.
Feinste blaue und rote Äderchen an den Beinen werden mit dem sog. Gefäßlaser entfernt. Durch die Kombination des Lasers mit einem speziellen konstanten Kühlsystem wird eine sehr gute Wirkung an den Besenreisern erzielt und die Haut bei der Behandlung maximal geschont.

Adresse:

Dr. med. Jörg Zajitschek

Äußere Sulzbacher Str. 124

90491 Nürnberg

Kontakt:

Tel. 0911/95666500

Fax 0911/95666501

Email praxis@haut-venen-nuernberg.de

Eine Besenreiser-Entfernung ist ein häufiger Routineeingriff, der keine wesentlichen Komplikationsrisiken beinhaltet.

Autor: Herr Dr. med. Jürgen Holl

http://www.venenpraxis-bodensee.de

Mögliche Risiken:

  • Juckreiz
  • Längerfristige örtliche bräunliche Pigmentierung der Haut
  • Kurzfristige Schmerzen an der Einstichstelle
  • Erneute Bildung von Besenreisern
  • Hautreizung und Rötung
  • Wundheilungsstörungen, Gewebeverhärtung, Schwellung
  • Bluterguss

Adresse:

Venenpraxis Bodensee

Ravensburgerstr. 35,

88250 Weingarten, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0751/18951000

Fax 00751/18951009

Email.info@venenpraxis-bodensee.de

Autor: Herr Dr. med. Jürgen Holl

http://www.venenpraxis-bodensee.de

Erste Anzeichen

Besenreiser sind oft das erste sichtbare Anzeichen einer Venenschwäche. Durch die angeborene Veranlagung zur Bindegewebsschwäche können sich gesunde Venen im Verlauf der Jahre ausweiten und zu Krampfadern werden. Um Folgeerscheinungen frühzeitig vorzubeugen, sollte daher eine gründliche Venenuntersuchung mit Ultraschall durchgeführt werden. Diese dient zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Beinvenen.

Adresse:

Venenpraxis Bodensee

Ravensburgerstr. 35,

88250 Weingarten, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel.0751/18951000

Fax 00751/18951009

Email.info@venenpraxis-bodensee.de

rund um Ihre Venen

Arterie: Gefäß, das das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten Körper transportiert

Besenreiser: fein verzweigte, oberflächliche Venenerweiterungen am Bein

Drainage: Rückführung des sauerstoffarmen Blutes über das Herz zur Lunge; Abtransport von Gewebewasser, Hauptfunktion des venösen Gefäßsystems

Kompression: durch den Druck der Kompression werden krankhaft erweiterte Venen wieder zusammengepresst, die Venenklappen schließen durch den Druck besser, der Blutrücktransport wird beschleunigt, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) werden verringert

Kompressionsstrumpf: medizinischer, längs- und querelastischer Strumpf in verschiedenen Kompressionsklassen

Ödem: Flüssigkeitsansammlung im Gewebe

Phlebitis: Venenentzündung

Phlebologie: Lehre der Venenerkrankungen

Sklerosierung: Verödung (Verklebung) oberflächlicher Krampfadern durch Injektion eines bestimmten Medikaments

Stripping: operative Entfernung von Krampfadern aus den Beinen

Thrombose: Blutgerinnsel in den tiefen Venen

Ulcus cruris: Unterschenkelgeschwür, offenes Bein

Varikose: Krampfadernbildung

Varizen: Krampfadern, knotenförmige Ausweitungen und Schlängelungen von oberflächlichen Venen

Vene: Blutgefäß, das das Blut zum Herz transportiert

Venenklappen: in den Venen gelegene Klappen, die als Einwegventile funktionieren und sich dabei nur dem zum Herzen fließenden Blutstrom öffnen. Ein Zurückfließen des Blutes wird dadurch verhindert.

Veröden: Verklebung von oberflächlichen Venen durch Injektion eines bestimmten Medikamentes (auch Sklerosierung genannt)

Autor: Dr. med. Jörg Zajitschek

Äußere Sulzbacher Str. 124
90491 Nürnberg

Tel: 0911/95666500
Web: www.haut-venen-nuernberg.de