Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

venenaerzte-regensburg.de

Venenklebung Cyanoacrylat (VenaSeal)

Das VenaSeal Closure System ist eine weitere schonende Methode zur Behandlung von Krampfadern. Dabei wird über eine winzige Punktion ein Katheter in die zu behandelnde Vene eingebracht und diese unter Ultraschallkontrolle gezielt mit einem speziellen medizinischen Kleber (Cyanoacrylat) sicher und effektiv stillgelegt.
Abgesehen von einer kleinen örtlichen Betäubung an der Punktionstelle kann auf eine Narkose oder Lokalanästhesie entlang der Vene verzichtet werden und der Patient kann unmittelbar nach der ambulanten Behandlung zu seinem normal Tagesablauf zurückkehren. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt. Da wir diesen Eingriff ohne Schnitte, also narbenfrei, durchführen können, wird das VenaSeal Closure System selbst höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht!

In unserer Praxis wird dieses Verfahren seit 2013 eingesetzt.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5,

93059 Regensburg,  Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Autoren: Frau Dr. med. Rewerk und Herr Dr. med. Rewerk

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Was haben Sport, Blutgefäße und Ultraschall miteinander zu tun?

Sehr viel. Zunächst zu den Blutgefäßen.

Diese lassen sich in Arterien und Venen einteilen:

Arterien befördern sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper.

Die gefürchtete und zahlreiche Organe krankmachende Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) läuft hier ab und führt im Verlauf zum Verschluss der Arterien.

Die Folge können Hirnschlag , Raucherbein, Herzinfarkt und viele andere schwere Krankheiten sein.

Die Arteriosklerose ist Todesursache Nr.1 in unserer sogenannten zivilisierten Welt und ist damit mindestens ebenso gefährlich, wie Krebs. Hauptursächlich entsteht die

Gefäßverkalkung durch hohe Blutfette, Bluthochdruck, Rauchen, Zuckererkrankung und weitere, z.B. genetische und infektiöse Faktoren.

Neben der Beseitigung der sogenannten Risikofaktoren ist Sport eine ganz entscheidende Maßnahme, gegen Gefäßverkalkung vorzugehen.

Dieser Sport muss allerdings zielgerichtet, vernünftig und auf den Einzelfall abgestimmt betrieben werden.

Hierfür ist eine Überwachung und Beratung durch geschulte Fachleute unverzichtbar.

Bevor mit Sport begonnen wird, sollte allerdings der allgemeine Gesundheitszustand abgeklärt sein und ganz speziell der Zustand der Arterien bekannt sein.

Hierfür stellt der Ultraschall eine einzigartige Untersuchungsmethode dar.

Die Venen befördern das verbrauchte Blut vom Körper zum Herzen zurück.

Damit das Blut nicht ständig gegen die Schwerkraft rückwärts fließt, gibt es Venenklappen.

Sind diese zerstört, so kommt es zu Krampfadern, aber auch zum sogenannten offenen Bein, zu Thrombosen und auch zu den gefährlichen Lungenembolien.

Sport, wenn er gezielt eingesetzt wird, ist behilflich, das Blut zum Herzen zurückzubefördern und beugt damit o.g. Komplikationen vor.

Auch bei Venen ist der Ultraschall eine einzigartige Möglichkeit, den Gesundheitszustand zu überprüfen.

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Herr und Frau Dres. Stephan und Sabine Rewerk

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221/168 555

Fax: 06221/168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Was sollten Sie über Krampfadern wissen?

Krampfadern gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Das Wort leitet sich vom altdeutschen Begriff „Krummader“ ab, was so viel bedeutet wie krumme Ader. Krampfadern werden in der medizinischen Fachsprache auch Varizen, Varikosis oder Varikose genannt. Sie beschreiben eine Erweiterung der Venen, ein Leiden welches möglicherweise durch den aufrechten Gang des Menschen zu einer vermehrten statischen Belastung des Venensystems führt.

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

Autoren: Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Lymphologie ist die Lehre von den Erkrankungen der Lymphgefäße des Menschen.

Diagnostik und Therapie

  • Abklärung von angeborenen und erworbenen Ursachen des Lymphödems (primäres / sekundäres Lymphödem)
  • Differenzialdiagnostik von Ödemen der Arme und Beine mit moderner
  • Weichteilsonographie mit hochauflösendem Ultraschall 
  • Behandlung des Lymphödems mit der komplexen physikalischen Entstauungstherapie in enger Zusammenarbeit mit Lymphtherapeuten (manuelle Lymphdrainagen) und dem Venenzentrum am Tegernsee (optimale Kompressionsstrumpfversorgung nach Maß)
  • Intermittierende pneumatische Kompressionstherapie
  • Entzündliche Erkrankungen der Lymphgefäße wie Wundrose (Erysipel) und andere

 

Adresse: 

Dr. med. Franz Xaver Breu · Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 0802/21218

Fax: 0802/21575

Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia MinzFoto-Dr.-Bernhard-Klumpp-25

www.venenzentrum-adlershof.de

Die meisten Lymphödeme entstehen von alleine.

Ursache ist eine anlagebedingte Schwäche der Lymphbahnen, welche zu Zeiten vermehrter Lymphproduktion (sommerliche Temperaturen, langes Sitzen, lange

Flugreisen…) zu diesen Schwellungen führt.

Auch direkte Schädigungen der Lymphbahnen (im Rahmen von Operationen, Unfällen und Bestrahlungen) oder Verlegung der Lymphbahnen durch Tumore können zum Foto-Dr.-Freia-Minz-250Lymphödem

führen.

Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

Kontakt:

Tel. 030/6392-2362

Fax: 030/6392-2471

Email info@venenzentrum-adlershof.de

Autor: Herr Dr. med. Th. Trommler

www.venenglück.de

Krampfadernchirurgie

Zunehmende Krampfadernbildung mit schmerzhafter Schwellneigung und /oder Entzündung (sog. Phlebitisches Stauungssyndrom), juckendes Ekzem, drohendes oder bereits offenes Bein (ulcus cruris).

Behandlungsziel der Krampfadernoperation ist Verbesserung oder Erhaltung der Venenfunktion.

Über kleine Schnitte werden die kranken, erweiterten Venen im Bereich der Leiste entfernt (Crossektomie, Entfernung des Venensterns).

Dann werden die vorher farbduplexsonographisch lokalisierten Verbindungsvenen unterbunden (Perforansvenenligatur).

Abschließend wird die optisch störende Seitenastvarkosis über kleine Schnitte entfernt oder mit Mikroschaum oder Laser behandelt.

Der gesunde und erholungsfähige Abschnitt der Stammvene

(Vena saphena magna, große Rosenvene) soll erhalten bleiben.

Das sog. Venenstripping (OP nach Babcock) wird in der Venenpraxis

Dr. Trommler nicht durchgeführt.

Adresse:

Rodensteinstraße 94,

64625 Bensheim, Hessen

Kontakt:

Tel. 06151/99 77 30

Fax: 06151/99 77 33

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop 

www.havelklinik.de

Krampfadern entstehen im oberflächlichen Venensystem.

Als Hauptursache gilt eine Bindegewebsschwäche, die zu einem Verlust der Klappenfunktion und damit zu den tastbaren bläulich schimmernden Adern führt.

Zu wenig Sport, ungesunde Ernährung und Hormone tragen häufig zur Erkrankung bei. Unbehandelt können schwere Entzündungen, sogar ein offenes Bein die Folge sein.

Sind die Venenklappen in einer oder der beiden Stammvenen defekt (Stammvarikosis) ist das Ziel der Therapie diese Abschnitte zu entfernen oder zu verschließen.

Die intakten Venen übernehmen im Anschluss den Bluttransport wieder problemlos.

Zum einen geht das operativ, durch einen kleinen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle.

Hier wird unter örtlicher Betäubung die Stammvene gezogen, was kosmetisch und medizinisch zu sehr guten Ergebnissen führt.

Danach getragene Kompressionsstrümpfe vervollständigen die Behandlung.

Zum anderen bieten moderne Verfahren mittels Radiofrequenzen (RFITT) einen dauerhaften Verschluss der defekten Vene.

Eine andere Erscheinungsform der Krampfadern zieht sich meist netzförmig scheinend durch die Haut (Retikuläre Varizen), Venenerweiterungen ohne

Krankheitswert sind dafür meist die Ursache.

Folge sind in der Regel kosmetische Beeinträchtigungen, denen man unter örtlicher Betäubung mit einem „Häkelnadel“ genannten chirurgischen Instrument begegnet.

Besenreiser oder kleinere verbreitete Krampfadern werden verödet.

Die Gefahr von wiederkehrenden Venenleiden (Rezidivvarikosis) liegt fünf Jahre nach einem Eingriff bei ca. 8 Prozent.

Eine weitere Operation ist dafür die sinnvollste Therapie, ist jedoch erheblich komplexer.

Vernarbungen stellen den Operateur vor besondere Herausforderungen, weshalb eine Vollnarkose oftmals notwendig ist.

Alle Erkrankungsgrade von Krampfadern werden in unserem hochspezifizierten und erfahrenen Zentrum behandelt, wobei die behutsame Pflege und Fürsorge jedes

einzelnen Patienten im Mittelpunkt steht.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Ein ganz neues Verfahren ist das VenaSeal©-Verfahren.

Hier wird mit einer Art „Sekundenkleber“, der in die Vene über einen Katheter eingebracht wird, die Vene verklebt und damit verschlossen.

Auch hier wird keine Narkoseform benötigt.

Das Verfahren wurde in den USA entwickelt, ist dort allerdings noch nicht zugelassen.

Viel kann auch über das VenaSeal©-Verfahren nocht nicht berichtet werden, bisher ist es noch sehr teuer und Zahlen für die Erfolgsraten fehlen noch.

Das VenaSeal©-Verfahren ist das einzige Verfahren, bei dem ein Fremdkörper (=Venenkleber) in die Vene eingebracht wird und dort auch verbleibt.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email info@venezentrum-freiburg.de

Autor: Herr Dr. med. Karl-Heinz Deckert

www.praxisklinik-nabburg.de

Zu den konservativen Methoden gehören vorbeugende Maßnahmen (Prävention).

Regelmäßiges Venentraining, Gymnastik, das Tragen flacher Schuhe, das Anlegen von Kompressionsstrümpfen, kalte Beingüsse, Laufen und vieles mehr

unterstützen die Venentätigkeit.

Die Kompressionsstrümpfe dienen nicht nur der Prophylaxe, sondern sind auch zur Therapie geeignet, da sie durch gezielten Druck von außen auf die Beine wirken und das Muskel- und

Venenklappensystem unterstützen.

Kompressionsstrümpfe werden auch zur Nachsorge angewendet nachdem die Krampfadern entfernt worden sind.

Eine weitere konservative Maßnahme ist das Veröden von Varizen (Sklerotherapie).

Der Arzt spritzt dabei ein Medikament in die Vene, die sich auf diesen chemischen Reiz hin verschließt und zu einem Bindegewebestrang umgewandelt wird.

Die Mikrosklerosetherapie ist besonders gut für Besenreiser– und Seitenastvarizen geeignet und belastet den Patienten nicht.

Durch die Anwendung aufgeschäumter Sklerosierungsmittel sogenannte Schaumskleorisierung können heute auch größere Varizen (Seitastvarizen) behandelt werden.

Die Effektivität wird durch Anwendung mittels Veinlite-Gerät (Infrarotgerät zur Lokalisation der Vene) oder durch gezielte Ultraschallpunktionstechnik präzise und zuverlässig erhöht.

Adresse:

Chirurgische Praxisklinik Nabburg

Krankenhausstraße 25,

92507 Nabburg, Bayern

Kontakt:

Tel. 09433/20 26 52

Fax: 09433/20 35 42

Email info@praxisklinik-nabburg.de

Autor: Dr. med. Thomas Weiler 

www.venencentrum-pforzheim.de

Was sind Krampfadern? 

Die Varikosis, allgemein als Krampfadern bezeichnet, ist eine Volkserkrankung.

Jeder zweite Erwachsene hat sichtbare Zeichen einer Varikosis, ca. 15% haben behandlungsrelevante Befunde.

Bei 1% der Bevölkerung bestehen erhebliche schmerzhafte Komplikationen mit Ulcera (venöses Ulcus). Zudem erhöht das Krampfaderleiden das Risiko für venöse Thrombosen und

Venenentzündungen und damit auch das Risiko einer Lungenembolie.

Die Untersuchung und Behandlung, vor allem die Krampfaderoperation, erfolgt meistens bei einem Venenspezialisten, dem Phlebologen. Häufig sind diese Spezialisten ausgebildete

Gefäßchirurgen oder Hautärzte.

Hierbei ist das Verständnis der Betroffenen für das Krankheitsbild hilfreich, um die Behandlungsmöglichkeiten der Varikosis beurteilen und verstehen zu können.

Die sichtbaren Krampfadern werden fast immer von einer nicht sichtbare Vene verursacht, die am Oberschenkel innenseitig (Vena saphena magna) oder am Unterschenkel rückseitig

(Vena saphena parva) verläuft.

Ist eine der beiden Venen auf einer längeren Strecke defekt, spricht der Mediziner von einer Stammvarikosis.

Das bedeutet, dass der Venenstamm auf einer definierten Strecke keine funktionsfähige Venenklappen mehr besitzt und das venöse Blut beim  Stehen und Sitzen – wenn der venöse

Blutfluss gegen die Schwerkraft gerichtet ist – in das Bein zurückfließt bzw.  zurückgestaut wird.

Krampfadern bzw. die defekten Stammvenen lassen das Blut in die falsche Richtung fließen, nicht aus dem Bein heraus, sondern in das Bein hinein.

Diese Umkehrung des Blutflusses führt zu teilweise erheblichen venösen Blutstauungen mit deutlichem Druck, was meistens an den aufgefüllten Venen, der Varikosis am Oberschenkel oder

auch am Unterschenkel sichtbar wird.

Die Folge sind Hautveränderungen mit Verfärbungen, juckenden Ekzemen, sowie durch die Stauungsbeschwerden mit typischer Schwellneigung, Schweregefühl bis zu Wadenkrämpfen.

Die Beschwerden sind in abends und in der warmen Jahreszeit verstärkt.

Durch Wärme (Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Thermalbäder) entsteht eine Erweiterung der Hautgefäße und Hautvenen, wodurch die erweiterte krankhaften Varikosis noch

mehr gestautes Blut aufnehmen kann. Die Beschwerden nehmen dadurch zu.

Eine Therapie mit einer Krampfaderoperation ist spätestens dann zu empfehlen, wenn konstante Beschwerden bestehen, der Mediziner spricht dann von venösem Hochdruck.

Das Tragen von sogenannten Stützstrümpfen oder  medizinischen Kompressionstrümpfen mindert zwar die Stauungsbeschwerden, kann aber vorhandene Krampfadern nicht beseitigen.

Viel Bewegung und sportliche Aktivität unterstützt den venösen Rückstrom des gestauten Blutes über das tiefe Venensystem, hier über die so bezeichnete Wadenmuskelpumpe, eine Besserung

der Krampfadern ist aber auch hier nicht dauerhaft zu  erreichen.

Adresse:

Venencentrum Pforzheim

Wilhelm-Becker-Straße 11b,

75179 Pforzheim, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 07231/15 44 66

Fax: 07231/15 44 688

Email info@venencentrum-pforzheim.de