Autor: Herr Dr. Karsten Hartmann                                                                                                 

www.venenzentrum-freiburg.de

Was geschieht mit der behandelten Vene?

Nach der Behandlung entwickelt sich die Vene zu einem narbigen Gewebsstrang, der sich mit der Zeit (bis zu einem Jahr) auflöst.

In >90% der Fälle gelingt es, die Krampfader durch die Behandlung vollständig zu verschließen.

Langzeitergebnisse liegen jedoch noch nicht vor, da es sich um vergleichsweise neue Verfahren handelt.

Öffnet sich die Krampfader wieder, kann die Behandlung jederzeit wiederholt oder die herkömmliche Stripping-Operation durchgeführt werden.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email  info@venezentrum-freiburg.de

Gesunde Beine bedeuten Mobilität und Flexibilität.

Sie sind Voraussetzung für die Teilnahme an einem immer komplexeren Berufsleben und an immer abwechslungs- reicheren Freizeitaktivitäten.

Venöse Durchblutungsstörungen der Beine gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.

Nach den aktuellsten Zahlen (Bonner Venenstudie 2003) weisen nur knapp 10 % der Bevölkerung keinerlei Zeichen einer venösen Erkrankung auf.

Über 50% weisen zumindest sog. Besenreiservarizen als Indikatoren einer venösen Erkrankung auf. Schon ältere Untersuchungen zeigen, dass, auch wenn nur Besenreiser zu sehen sind,

man bei gründlicher Untersuchung nicht selten bereits Klappenschäden der oberflächlichen oder der tiefen Venen finden kann.

Diese sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, um zunehmende stauungsbedingte Hautveränderungen an den Beinen bis hin zum „offenen Bein“ verhindern zu können.

Ein „offenes Bein“ (Ulcus cruris) findet sich in ca. 0,1% der Bevölkerung . In der Altersgruppe der über 70 jährigen sind es aber immerhin deutlich über 2% der Menschen.

Venenerkrankungen sind deshalb aber keine Erkrankung des Alters.

Schon sehr junge Menschen weisen häufig, gerade wenn sie erblich belastet sind, krankhafte Veränderungen an den Venen auf. Frühzeitige Behandlung verhindert – wie bereits erwähnt –

spätere Komplikationen.

Die gegenüber früheren Jahren sehr viel intensivere Behandlung von Venenerkrankungen hat z. B. die Häufigkeit der Unterschenkelgeschwüre in der Bevölkerung dramatisch senken können.

Von 1% in den achtziger Jahren (Tübinger Studie) bis auf 0,1% aktuell (Bonner Venenstudie).

Das bedeutet eine Steigerung von Lebensqualität vieler Betroffener bei mittel- und langfristig sinkenden volkswirtschaftlichen Kosten.

Bereits der Hausarzt hat eine Schlüsselstellung bei der Frage „gesunder Beine“.

Er kann durch Befragung des Patienten bereits Symptome venöser Stauungen erkennen.

Dazu gehören müde, schwere Beine, häufig verbunden mit im Tagesverlauf zunehmenden Schwellungen der Unterschenkel und gelegentlich nächtlichen Wadenkrämpfen.

Eine familiäre Belastung mit Venenerkrankungen kann festgestellt werden.

Sie bedeutet ein höheres Risiko selbst einmal Probleme mit den Venen zu bekommen.

Durch Ansehen und Betasten der Beine können frühzeitig Schwellungen (Ödeme) und charakteristische Hautveränderungen wie Dunkelfärbungen und Verhärtungen der Haut

(Hyperpigmentierungen, Dermatosklerose, Dermato – Lipo – Fasziosklerose) erkannt werden.

In jedem Fall ist dann die Überweisung an einen Phlebologen sinnvoll, der mit Hilfe einer mittlerweile sehr komplexen apparativen Diagnostik eine exakte Abklärung venöser und arterieller

Durchblutungsstörungen sowie lymphatischer Abflussstörungen vornehmen kann.

Dies ist die Voraussetzung für eine individuell abgestimmte Therapieempfehlung, insbesondere für die Klärung der Frage, ob allein eine Kompressionsbehandlung angezeigt ist oder

Therapieverfahren, welche die Ursachen von z. B. venösen Stauungen zu beseitigen in der Lage sind, zur Anwendung kommen sollten.

Hierzu zählen die klassische Venenoperation und die neueren sog. „endoluminalen Verfahren“ wie die Laser- oder Radiofrequenzbehandlung, sowie die ggf. ultraschallgesteuerte

Schaumsklerotherapie.

Venöse Beinleiden sind eine Volkserkrankung.

Gemessen daran sind sie deutlich unterdiagnostiziert und ebenso untertherapiert.

Noch viel mehr Menschen könnte durch frühzeitigere Diagnostik und Therapie Leid erspart bleiben.

Bleiben Sie mobil und flexibel und denken Sie dabei an Ihre Beine. Die Beantwortung unseres Fragebogens kann Ihnen helfen frühzeitig zu erkennen, ob Sie an einer Durchblutungsstörung der

Beine leiden.

Durch eine Untersuchung beim Phlebologen erfahren Sie im Detail, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist.

Bedenken Sie aber auch, dass Beinschmerzen vielfältige Ursachen haben können, nicht selten sind z. B. degenerativ bedingte Veränderungen der Wirbelsäule auslösend.

Autor:

Sigvaris GmbH, Memmingen
Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35
87700 Memmingen
www.sigvaris.com

Autor: Herr Dr. Knuth Rass

www.st-brigida.de

Wie erkenne ich, dass ich ein Venenproblem habe, welche Symptome sind typisch für Krampfadern?

Krampfadern (Varizen) sind äußerlich meist zuerst am Unterschenkel als erweiterte und geschlängelt verlaufende Venen sichtbar, können aber auch „versteckt“  im Unterhautgewebe verlaufen.

Im Gegensatz zu Besenreisern weisen Varizen einen größeren Durchmesser von mehr als 2-3 mm auf.

Typische Symptome einer Krampfadererkrankung sind Schwere- und Schwellungsgefühl, sowie eine schnelle Ermüdung der Beine.

Teilweise werden auch Schmerzen im Bereich der Krampfadern und Krämpfe berichtet.

Die Beschwerden treten bei Wärme, insbesondere in den Sommermonaten und bei Steh- oder Sitzbelastung, z. B. im Rahmen der beruflichen Tätigkeit, stärker zu Tage.

Durch sportliche Betätigung, v. a. durch Ausdauersport (Laufen, Schwimmen, Radfahren), sowie durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen lassen sich die Symptome deutlich bessern.

Bläuliche Verfärbungen im Bereich der Knöchel und Fußrückenregion (Corona phlebectatica) können auf ein Krampfaderleiden hinweisen.

Krampfadern stellen nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern können auch im Krankheitsverlauf zu schwerwiegenderen Symptomen führen.

Durch die dauerhafte Blutvolumenüberlastung kann es zu Schwellungen im Bereich der Knöchel und Unterschenkel, im weiteren Verlauf zu bräunlichen Hautverfärbungen (Siderose) und juckenden Ekzemen kommen.

Wenn das Krampfaderleiden nicht behoben wird, kann sich durch chronische Entzündungsprozesse eine zunehmende Verhärtung der Haut und des Unterhautfettgewebes am Unterschenkel entwickeln (Dermatosklerose).

Diese verhärtete Haut ist sehr leicht verletzlich, so dass die Entstehung chronischer tiefreichender Wunden (Ulcus cruris) droht.

Zudem können folgende Komplikationen auftreten und auch als erstes Symptom einer Krampfadererkrankung in Erscheinung treten:

Gerinnselbildungen im oberflächlichen und tiefen Venensystem (Thrombophlebitis und Thrombose), die sich als akute schmerzhafte Beinschwellung (Thrombose) oder als gerötete strangartige Verhärtung (Thrombophlebitis, Venenentzündung) zeigen, sowie die Krampfaderblutung.

Adresse:

Eifelklinik St. Brigida

Kammerbruchstraße 8,

52152 Simmerath, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02473/ 89 23 25

Fax: 02473/ 89 24 40

Email knuth.rass@st-brigida.de

Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

venenaerzte-regensburg.de

Venenklebung Cyanoacrylat (VenaSeal)

Das VenaSeal Closure System ist eine weitere schonende Methode zur Behandlung von Krampfadern. Dabei wird über eine winzige Punktion ein Katheter in die zu behandelnde Vene eingebracht und diese unter Ultraschallkontrolle gezielt mit einem speziellen medizinischen Kleber (Cyanoacrylat) sicher und effektiv stillgelegt.
Abgesehen von einer kleinen örtlichen Betäubung an der Punktionstelle kann auf eine Narkose oder Lokalanästhesie entlang der Vene verzichtet werden und der Patient kann unmittelbar nach der ambulanten Behandlung zu seinem normal Tagesablauf zurückkehren. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt. Da wir diesen Eingriff ohne Schnitte, also narbenfrei, durchführen können, wird das VenaSeal Closure System selbst höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht!

In unserer Praxis wird dieses Verfahren seit 2013 eingesetzt.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5,

93059 Regensburg,  Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Autor: Herr Dr. med. Th. Trommler

www.venenglück.de

Krampfadernchirurgie

Zunehmende Krampfadernbildung mit schmerzhafter Schwellneigung und /oder Entzündung (sog. Phlebitisches Stauungssyndrom), juckendes Ekzem, drohendes oder bereits offenes Bein (ulcus cruris).

Behandlungsziel der Krampfadernoperation ist Verbesserung oder Erhaltung der Venenfunktion.

Über kleine Schnitte werden die kranken, erweiterten Venen im Bereich der Leiste entfernt (Crossektomie, Entfernung des Venensterns).

Dann werden die vorher farbduplexsonographisch lokalisierten Verbindungsvenen unterbunden (Perforansvenenligatur).

Abschließend wird die optisch störende Seitenastvarkosis über kleine Schnitte entfernt oder mit Mikroschaum oder Laser behandelt.

Der gesunde und erholungsfähige Abschnitt der Stammvene

(Vena saphena magna, große Rosenvene) soll erhalten bleiben.

Das sog. Venenstripping (OP nach Babcock) wird in der Venenpraxis

Dr. Trommler nicht durchgeführt.

Adresse:

Rodensteinstraße 94,

64625 Bensheim, Hessen

Kontakt:

Tel. 06151/99 77 30

Fax: 06151/99 77 33

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop 

www.havelklinik.de

Krampfadern entstehen im oberflächlichen Venensystem.

Als Hauptursache gilt eine Bindegewebsschwäche, die zu einem Verlust der Klappenfunktion und damit zu den tastbaren bläulich schimmernden Adern führt.

Zu wenig Sport, ungesunde Ernährung und Hormone tragen häufig zur Erkrankung bei. Unbehandelt können schwere Entzündungen, sogar ein offenes Bein die Folge sein.

Sind die Venenklappen in einer oder der beiden Stammvenen defekt (Stammvarikosis) ist das Ziel der Therapie diese Abschnitte zu entfernen oder zu verschließen.

Die intakten Venen übernehmen im Anschluss den Bluttransport wieder problemlos.

Zum einen geht das operativ, durch einen kleinen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle.

Hier wird unter örtlicher Betäubung die Stammvene gezogen, was kosmetisch und medizinisch zu sehr guten Ergebnissen führt.

Danach getragene Kompressionsstrümpfe vervollständigen die Behandlung.

Zum anderen bieten moderne Verfahren mittels Radiofrequenzen (RFITT) einen dauerhaften Verschluss der defekten Vene.

Eine andere Erscheinungsform der Krampfadern zieht sich meist netzförmig scheinend durch die Haut (Retikuläre Varizen), Venenerweiterungen ohne

Krankheitswert sind dafür meist die Ursache.

Folge sind in der Regel kosmetische Beeinträchtigungen, denen man unter örtlicher Betäubung mit einem „Häkelnadel“ genannten chirurgischen Instrument begegnet.

Besenreiser oder kleinere verbreitete Krampfadern werden verödet.

Die Gefahr von wiederkehrenden Venenleiden (Rezidivvarikosis) liegt fünf Jahre nach einem Eingriff bei ca. 8 Prozent.

Eine weitere Operation ist dafür die sinnvollste Therapie, ist jedoch erheblich komplexer.

Vernarbungen stellen den Operateur vor besondere Herausforderungen, weshalb eine Vollnarkose oftmals notwendig ist.

Alle Erkrankungsgrade von Krampfadern werden in unserem hochspezifizierten und erfahrenen Zentrum behandelt, wobei die behutsame Pflege und Fürsorge jedes

einzelnen Patienten im Mittelpunkt steht.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Autoren:  Foto Dr. Bernhard Bulling

Herr Dr. med. Bernhard Bulling, Frau Susanne Schannewitzky, Frau Dr.med. Ulla Holthausen, Frau Dr.med. Mina Nasiri-Sarvi

www.dr-bulling.de

Nicht jede Gefäßerkrankung macht einen operativen Eingriff erforderlich.

Venen-Ärzte praktizieren eine Reihe von Behandlungsmethoden, die schonend und trotzdem effizient sind.

Ambulantes und stationäres Thrombosemanagement:

Wird eine Thrombose diagnostiziert, ist heute nur noch in wenigen Fällen die stationäre Aufnahme erforderlich.

Das ambulante Therapiekonzept mit einer initialen Heparinisierung und überlappender Antikoagulantien mit Marcumar wird mit dem Patienten ausführlich besprochen.

Besonderes Gewicht wird auf die Beratung bei familiärer Neigung zur Thrombose, genetisch bedingten Gerinnungsstörungen und bei Thrombosen in der Schwangerschaft gelegt.

Ulcus Cruris Therapie:

Das “Offene Bein” als Folge einer tiefen Beinvenenthrombose ist in Deutschland immer noch eine häufige Erkrankung.

Die örtliche Wundbehandlung – in Verbindung mit komprimierenden und entstauenden Maßnahmen – muss sich nach der jeweiligen Heilungsphase richten und erfordert seitens

der Therapeuten eine ständige Schulung auf dem Gebiet der Wundtherapie.

Lymphatische Entstauungstherapie:

Zur peripheren Entstauung werden in der Praxis intermittierende Druckmassagen nach Jobst durchgeführt.

Zur Durchführung manueller Lymphdrainagemassagen empfehlen wir Ihnen gerne kompetente Physiotherapeuten.

Verödungsbehandlung:

Die Verödung von Besenreiser– und Seitenastkrampfadern wird als Flüssigverödung oder Schaumverödung durchgeführt.

Infusionsbehandlung mit rheologisch aktiven Medikamenten:

Nicht bei allen Patienten, die an arteriellen Durchblutungsstörungen leiden, kann oder muss eine Gefäßoperation durchgeführt werden.

Häufig kann durch eine Infusionsbehandlung mit einem durchblutungsfördernden Medikament – das leider nicht in Tablettenform vorliegt – eine ausreichende

Gehstreckenverbesserung erreicht werden.

Hämodilutionsbehandlung bei Polyglobulie:

Viele Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen haben ein zu “dickes Blut”.

Hier kann durch eine kontrollierte Blutverdünnung eine deutliche Verbesserung der Sauerstoffversorgung erreicht werden.

Marcumareinstellung (Coagu-Check Schulung):

Patienten, die über eine lange Zeit mit Marcumar behandelt werden müssen, benötigen ein Messgerät zur Eigenbestimmung des Quick/INR-Wertes; die Kosten für ein von uns verordnetes

Messgerät werden von den Krankenkassen übernommen.

Gefäßsport:

Schon seit zwanzig Jahren bieten wir unseren Patienten ein spezielles Gefäßtraining zur Verbesserung der peripheren Durchblutung (Kollateralbildung) an. Allein durch dieses

Gefäßtraining kann schon eine beeindruckende Verbesserung der Durchblutung erreicht werden.

Adresse:

Praxis für Gefäßerkrankungen

Dr. med. Bernhard Bulling, Susanne Schannewitzky, Dr.med. Ulla Holthausen, Dr.med. Mina Nasiri-Sarvi

Dürener Str. 350

50935 Köln, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 0221/3679350

Fax: 0221/367935-35

Autoren:

Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

Moderne Wundversorgung

Die Therapie von Wunden und insbesondere von chronischen Wunden stellt sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung

von Patienten oft ein Problem dar.

Vor diesem Hintergrund und zum Wohle unserer Patienten ist unsere Wundambulanz mit ausgebildeten Wundexpertinnen entstanden.

Wir bieten umfassende Unterstützung bei chronischen und Problemwunden und sind spezialisiert auf die Behandlung arterieller und venöser Ulzera

(Wunden und Geschwüre) der unteren Extremität.

Zu jeder lokalen Wundbehandlung gehört eine Gefäßuntersuchung mit anschließender Behandlung sowohl des lokalen Wundproblems als auch der auslösenden Grunderkrankung,

bei Bedarf in enger Kooperation mit Kollegen anderer medizinischer Fachrichtungen (zum Beispiel Dermatologie, Innere Medizin, Diabetologie etc.).

Sprechzeiten der Wundambulanz

Nur nach vorheriger Terminvereinbarung!

Bitte mitbringen:

  • Überweisungsschein
  • zurzeit verwendete Verbandsstoffe
  • Medikamentenplan
  • evtl. Befunde von Voruntersuchungen

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel.02736/5995
Fax: 02736/446944
Email info@praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU

Autor: Herr Dr. med. Thomas Weiler

www.venencentrum-pforzeim.de

Wie entstehen Krampfadern? 

Das Venensystem führt das vom Herzen durch die Arterien (Schlagadern) in den Körper gepumpte Blut zum Herzen zurück.

Der Blutrückstrom wird hierbei durch die Sogwirkung des Herzens, durch die Funktion der Venenklappen – welche einen Blutrückstrom durch

Klappenschluss verhindern – sowie durch Kompression der tiefen Venen innerhalb der Muskeln gewährleistet.

Diese Kompression der Venen im Bein durch die umgebende Muskulatur von außen wird als Muskelpumpe, in den Beinen als Wadenmuskelpumpe bezeichnet.

Das System ist gerade in den Beinvenen beim aufrechten Gang besonders wichtig und effektiv, denn das Blut aus den Beinen muß den längsten Weg zum Herzen zurücklegen und der Blutfluß ist

beim Gehen und Stehen komplett gegen die Schwerkraft gerichtet.

Meistens beginnt die KrampfaderErkrankung an den so genannten Mündungsklappen in der Leiste (Einmündung der Vena saphena magna) oder in den Kniekehlen

(Einmündung der Vena saphena parva).

Die Venenwand wird erweitert und die Klappen sukzessiv geschädigt, so dass der Ventilmechanismus nicht mehr funktioniert bzw. das Rückschlagventil,

die Venenklappe ihre Funktion verliert.

Nach und nach kommt es durch den Rückstau und die Druckerhöhung in der betreffenden Stammvene zu einer weiteren Schädigung der folgenden Venenklappen.

Ist ein längeres Stück einer Stammvene geschädigt wird dies als Stammvarikosis bezeichnet.

Die Vene ist quasi ein Blutgefäß ohne Rückstromventil und das venöse Blut wird in dieser Vene in aufrechter Körperposition nach unten gestaut.

Ähnlich wie in einem Regenfallrohr oder einem Gartenschlauch staut sich das Blut nach unten, am unteren Ende der defekten Strecke kommt es infolge

des venösen Drucke zur Ausbildung von typischen Krampfadern.

Diese werden meistens am Unterschenkel innenseitig oder an der Rückseite sichtbar.

Vor allem im Stehen und Sitzen, abends und in der wärmeren Jahreszeit und bei statischer Belastung bzw. an Tagen mit wenig körperlicher Bewegung werden die Krampfadern (Varizen)

aufgestaut und sichtbar und verursachen typische Beschwerden.

Je länger die Strecke der defekten Vene ist und je größer ihr Durchmesser umso höher ist der venöse Staudruck am unteren Ende und umso stärker sind meist die Beschwerden.

 

Adresse:

Venencentrum Pforzheim

Wilhelm-Becker-Straße 11b,

75179 Pforzheim, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 07231/15 44 66

Fax: 07231/15 44 688

Email info@venencentrum-pforzheim.de

Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

venenaerzte-regensburg.de

Die Radiofrequenzbehandlung mit dem ClosureFastSystem ist seit vielen Jahren ein sehr sicheres und effektives Verfahren in der Behandlung von Krampfadern.

In die zu behandelnde Vene wird in örtlicher Betäubung ein Thermokatheter eingebracht, der diese mittels Wärme verschließt.

Der ambulante Eingriff erfolgt ohne Schnitt und ist folglich narbenfrei mit bestem ästhetischen Ergebnis. Eine Arbeitsunfähigkeit entsteht in der Regel nicht.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5,

93059 Regensburg,  Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de