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Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

www.venenzentrum-adlershof.de

Phase 1 – Entstauungsphase genannt – mit hoher Lymphdrainagefrequenz (bis zu 5 Mal/Woche) und anschliesender Kompresionsbandagierung;

nach der Entstauung folgt Phase 2, die Erhaltungsphase.

Hier kann die Anzahl der Lymphdrainagesitzungen vermindert, in einzelnen Fällen sogar zeitweise komplett unterlassen werden.

Das Schwergewicht liegt dann mehr auf der Kompressionsbehandlung zum Halten der erzielten Entstauung.

Wassertabletten sind – wenn überhaupt – nur zu Beginn der Behandlung sinnvoll.Foto-Dr.-Freia-Minz-250

Bei extremen Lymphödemen kann auch eine stationäre Erstbehandlung in einer lymphologischen Spezialklinik erforderlich sein.

Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

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Tel. 030/6392-2362

Fax: 030/6392-2471

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Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann 

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Besteht der Verdacht auf ein Krampfaderleiden, sollte dem nachgegangen werden, bevor eine Behandlung eingeleitet wird.

Es gibt Funktionsmessungen, die einen Hinweiß auf eine Krampfader geben können, letztendlich sollte bei begründetem Verdacht aber

immer eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen erfolgen.

Funktionsmessungen:

LRR (Lichtreflexionsreographie) und dPPG (digitale Photoplethysmographie):

Hierbei wird mittels Meßfühler am Bein die Wiederauffüllzeit der Venen nach definiertem Bewegungsprogramm gemessen.

Durch die Bewegung mit Betätigung der Muskelpumpe werden die Venen am Unterschenkel entleert und im Anschluß die Wiederauffüllzeit mit Blut gemessen.

Normalerweise dauert dieser Vorgang >25s. Bei einer Krampfader sackt das Blut durch den Klappenschaden wieder zurück ins Bein und so kommt es zu einer geringeren Wiederauffüllzeit.

Durch Anlegen von Druckschläuchen bei einer vorhandenen Krampfader können auch Aussagen über eine mögliche Druckentlastung nach Krampfaderbehandlung getroffen werden.

VVP (Venenverschlußplethysmographie):

Diese Meßmethode liefert Aussagen über das tiefe Venensystem.

Der Oberschenkel wird bei dieser Methode mit Blutdruckmanschetten zusammengedrückt, bis die tiefen Venen zugedrückt werden, nicht aber die Arterien.

Jetzt wird nur noch Blut über die Arterien ins Bein hineingepumpt.

Nach kurzer Wartephase wird der Druck weggenommen und das Blut kann aus dem Bein über die Venen wieder abfließen.

Je nachdem wie gut der Abfluß ist, kann die Messung Hinweise auf Abflußhindernisse (z.B. Thrombosen) liefern.

Blutige Venenmessung (Phlebodynamometrie):

Bei dieser Methode wird eine Vene am Unterschenkel punktiert und mittels eines Steigrohres kann der Druckverlauf in der Krampfader beurteilt werden.

Es können auch Aussagen getroffen werden, ob eine Behandlung der Krampfader die gewünschte Druckentlastung letztendlich bewirkt.

Dopplersonographie:

Mit einem Handdoppler lassen sich erste Hinweiße auf eine Krampfader stellen.

Phlebographie:

Diese röntgenologische Methode wird heute Aufgrund der immer besser werdenden Ultraschalltechnologie fast nicht mehr gebraucht.

Bei dieser Methode wird Kontrastmittel meistens über eine Fußvene gespritzt und dann können mittels Röntgenaufnahmen Aussagen über das oberflächige

und tiefe Venensystem gemacht werden.

Der Goldstandard, die farbkodierte Ultraschalluntersuchung:

Die farbkodierte Ultraschalluntersuchung ist die Methode der Wahl zur Untersuchung eines Krampfaderleidens, aber auch zur Thromboseuntersuchung.

Ein guter Ultraschallanwender kann heute eine Krampfader sicher untersuchen und eine Thrombose besser ausschließen, bzw. nachweisen, als mit röntgenologischen Methoden

(Phlebograhie).

Eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen muß bei Verdacht auf ein Krampfaderleiden immer erfolgen.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

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Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

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Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Die Verödung von Krampfadern geht auf Professor Paul Linser zurück, der bereits 1916 eine Verödung von Krampfadern mit Sublimat und

später mit Kochsalz beschrieb.

Bei der Verödung wird ein Verödungsmittel in die Krampfader eingespritzt, es kommt zu einer chemischen Reaktion der Venenwand

(=Sklerose) und daraufhin zum Verschluß der Vene, welche dann vom Körper abgebaut wird.

Es gibt 2 verschiedene Verödungstechniken, die Flüssigverödung und die Schaumverödung.

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Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann 

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Was passiert mit den geschlängelten Krampfadern (=Seitenästen) am Ober- oder Unterschenkel?

Diese Seitenäste werden mit der herkömmlichen Phlebektomie (d.h. Herauslösen mit Häkchen durch sehr kleine Schnitte)

möglichst in der gleichen Sitzung entfernt oder durch Verödung/Schaumverödung oder mit dem Heißdampfverfahren verschlossen.

Bei der Kontrolluntersuchung nach mehreren Wochen können weitere Varizen verödet werden.

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Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Tipps für gesunde Beine

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

Sechs einfache Tipps damit Ihre Beine gesund bleiben

1. Bewegen Sie sich
Gehen Sie, steigen Sie Treppen, bewegen Sie Ihre Beine im Büro und zu Hause. Vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen, das Schmerzen und das Anschwellen der Beine verursachen kann.

2. Erfrischen Sie Ihre Beine
Revitalisieren Sie Ihre Beine nach einem langen anstrengenden Tag oder in der wärmeren Jahreszeit mit einer kühlen Dusche.

Vermeiden Sie es, lange der Hitze ausgesetzt zu sein, wie zum Beispiel beim Sonnenbaden, bei heissen Bädern oder in der Sauna.

Dies kann zu Erweiterungen der Venen und Anschwellen der Beine führen.

3. Lagern Sie Ihre Beine hoch
Wenn Sie zu Hause auf dem Sofa sitzen oder im Bett liegen, lagern Sie Ihre Beine hoch um den Blutrückfluss zu erleichtern.

Benützen Sie im Büro eine Fussstütze unter Ihrem Schreibtisch.

4. Treiben Sie Sport

Regelmäßige, sportliche Betätigung ist empfehlenswert für einen gesunden Körper.

Einige Sportarten unterstützen den Rückfluss des venösen Blutes, wie beispielsweise: schwimmen, laufen (jogging), gehen (walking), radfahren, Gymnastik, Yoga.

Sportarten, bei welchen häufig abrupte Stopps vorkommen sind weniger geeignet: Tennis, Squash, Hockey, Volleyball, Basketball.

5. Sorgen Sie für ein normales Körpergewicht
Eine gesunde Ernährung hilft Ihnen, ein normales Körpergewicht zu halten und somit Beinbeschwerden zu verringern.

(Bei normalem Körpergewicht liegt der BMI zwischen 19 und 24 BMI = Bodymass Index: Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht (in kg) dividiert durch

das Quadrat der Körpergröße (m²).

6. Tragen Sie medizinische Kompressionsstrümpfe
Qualitätsprodukte verbessern die venöse Zirkulation zur Vorbeugung und Behandlung von venösen Problemen.

Dieser Artikel wurde von SIGVARIS bereitgestellt.

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35
87700 Memmingen
Web: www.sigvaris.com

Autor: Herr Dr. Karsten Hartmann                                                                                                 

www.venenzentrum-freiburg.de

Was geschieht mit der behandelten Vene?

Nach der Behandlung entwickelt sich die Vene zu einem narbigen Gewebsstrang, der sich mit der Zeit (bis zu einem Jahr) auflöst.

In >90% der Fälle gelingt es, die Krampfader durch die Behandlung vollständig zu verschließen.

Langzeitergebnisse liegen jedoch noch nicht vor, da es sich um vergleichsweise neue Verfahren handelt.

Öffnet sich die Krampfader wieder, kann die Behandlung jederzeit wiederholt oder die herkömmliche Stripping-Operation durchgeführt werden.

 

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Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Autor: Herr Dr. med. Michael Knop

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Krampfadern entstehen im oberflächlichen Venensystem.

Als Hauptursache gilt eine Bindegewebsschwäche, die zu einem Verlust der Klappenfunktion und damit zu  den tastbaren bläulich schimmernden Adern führt.

Zu wenig Sport, ungesunde Ernährung und Hormone tragen häufig zur Erkrankung bei.

Unbehandelt können schwere Entzündungen, sogar ein offenes Bein die Folge sein.

Sind die Venenklappen in einer oder der beiden Stammvenen defekt (Stammvarikosis) ist das Ziel der Therapie diese Abschnitte zu entfernen oder zu verschließen.

Die intakten Venen übernehmen im Anschluss den Bluttransport wieder problemlos.

Zum einen geht das operativ, durch einen kleinen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle.

Hier wird unter örtlicher Betäubung die Stammvene gezogen, was kosmetisch und medizinisch zu sehr guten Ergebnissen führt.

Danach getragene Kompressionsstrümpfe vervollständigen die Behandlung.

Zum anderen bieten moderne Verfahren mittels Radiofrequenzen (RFITT) einen dauerhaften Verschluss der defekten Vene.

Eine andere Erscheinungsform der Krampfadern zieht sich meist netzförmig scheinend durch die Haut (Retikuläre Varizen), Venenerweiterungen

ohne Krankheitswert sind dafür meist die Ursache.

Folge sind in der Regel kosmetische Beeinträchtigungen, denen man unter örtlicher Betäubung mit einem „Häkelnadel“ genannten chirurgischen Instrument begegnet.

Besenreiser oder kleinere verbreitete Krampfadern werden verödet.

Die Gefahr von wiederkehrenden Venenleiden (Rezidivvarikosis) liegt fünf Jahre nach einem Eingriff bei ca. 8 Prozent.

Eine weitere Operation ist dafür die sinnvollste Therapie, ist jedoch erheblich komplexer. Vernarbungen stellen den Operateur vor besondere Herausforderungen,

weshalb eine Vollnarkose oftmals notwendig ist.

Alle Erkrankungsgrade von Krampfadern werden in unserem hochspezifizierten und erfahrenen Zentrum behandelt, wobei die behutsame Pflege und Fürsorge

jedes einzelnen Patienten im Mittelpunkt steht.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin,  Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Wie schmerzhaft ist das Verfahren?

Patienten berichten gelegentlich über geringe, meist aber über gar keine Schmerzen direkt nach der Operation.

In der zweiten Woche nach dem Eingriff kann es zur Bildung eines etwas schmerzhaften Stranges kommen, der sich wie eine kleine Venenentzündung äußert.

Diese Beschwerden können mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln behoben werden.

Leichte „ziehende Beschwerden“ über weitere Wochen werden beschrieben.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

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Fax: 0761/59187820

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Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Welche Patienten können mit den endovenösen Verfahren behandelt werden?

Diese Verfahren können durchgeführt werden, wenn die Krampfadervene nicht zu stark geschlängelt ist, was mit dem farbcodiertem Ultraschallverfahren festgestellt werden kann. Das Heißdampfverfahren kann auch bei stark geschlängelten Venen durchgeführt werden.

Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Marcumar), müssen ihre Tabletten nicht absetzen.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

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Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email info@venezentrum-freiburg.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Beschwerden, die von einer Krampfader ausgehen sind am Anfang eher unspezifisch. Schwere, müde Beine sind das häufigste Symptom, oft mit abendlicher Schwellung

des betroffenen Beines. Im Verlauf kann es dann zu ziehenden Schmerzen, ruhelosen Beinen, manchmal auch nächtlichen Wadenkrämpfen kommen.

Diese Symptome werden durch langes Sitzen und Stehen und bei Frauen teilweise durch die Menstruation verstärkt.

Beim Krampfaderleiden handelt es sich um eine häufige Erkrankung.

Ausgeprägte Krampfadern führen Aufgrund funktionsunfähiger oder zerstörter Venenklappen zur Abtransportstörung des venösen Blutes aus dem Bein zum Herzen

und können so zu Komplikationen führen.

Hierzu zählen z.B.: Ödeme der Beine, Ekzeme, Braunverfärbung der Haut, Vernarbungen der Unterhaut und des Unterhautfettgewebes, sowie im Endstadium das sogenannte

„offene“ Bein (Ulcus cruris).

Aus diesem Grund sollten die Krampfadern behandelt werden.

Weil die Venenklappen aber nicht repariert werden können, muss der Blutfluss wieder ins gesunde Venensystem geleitet werden.

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Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

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