Autor: Herr Dr. med. Jens Tesmann und Kollegen

www.hautzentrum-innenstadt.de

Endovenöse Lasertherapie

Der Einsatz modernster Technik im Rahmen der Endovenösen (auch Endoluminalen) Laser- und Radiowellentherapie ermöglicht eine sehr effektive und schonende Behandlung von Krampfadern der großen Stammvenen an Ober- und Unterschenkel. Auch wieder aufgetretene Krampfadern nach bereits erfolgter Stripping-OP sowie kleinere Varizen lassen sich hiermit behandeln.
Diese Therapie wurde 2001 in den USA entwickelt und wird seit 2002 auch in Deutschland angeboten und standardisiert durchgeführt.
Die Behandlung kann in ca. 45 min ambulant durchgeführt werden, verzichtet auf Schnitte und Wundnaht, benötigt keine Vollnarkose und ist aufgrund ihres minimal-invasiven Charakters nahezu schmerzfrei. Eine neue Vergleichsstudie belegt, daß die Laser- und Radiowellentherapie wirksamer als die Stripping-Op ist, wobei die Radiowellentherapie mittlerweile als besonders schonend gilt.

Die Vorteile:

  • Exzellente, narbenfreie kosmetische Ergebnisse
  • Kurze Behandlungsdauer unter örtlicher Betäubung
  • Minimal-invasiver, nahezu schmerzfreier Eingriff
  • Postoperativ nur minimales Infektionsrisiko
  • Keine Bettruhe erforderlich
  • Kein Krankenhausaufenthalt (ambulanter Eingriff)
  • Schnelle Rückkehr zu allen Alltagsaktivitäten

Die alte Standardmethoden der Krampfaderbehandlung
Die chirurgische Entfernung der zu Krampfadern erweiterten Venen stellte bislang die Standardtherapie des Krampfaderleidens dar. Diese OP-Technik, die 1907 entwickelt wurde, wird meistens unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert aufgrund der Größe des Eingriffs häufig einen 2 bis 3-tägigen Krankenhausaufenthalt und eine Erholungsphase von rund 3 Wochen. Außerdem treten nach der Stripping-OP bei 30-60% der Fälle nach 10 Jahren wieder Krampfadern auf. Bei der Endovenösen Lasertherapie tritt das nach 5 Jahren bei nur 5% der Fälle auf.

Adresse:

Praxis für Haut und Venen

Theodor-Heuss-Straße 8

70174 Stuttgart, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0711/3058230

Fax: 0711/30582317

Email info@hautzentrum-innenstadt.de

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu Dr. med. Birgit Zwernemann

www.dres-breu-zwernemann.de

Unter Sklerotherapie (Verödungsbehandlung) versteht man die Ausschaltung von Krampfadern, in dem man durch die Reizung der Venen-innenwand mit Verödungsmitteln, die injiziert

werden, eine Art innere Verklebung der erweiterten Vene anstrebt.

Die Krampfader wird dann vom Körper selbst um- und abgebaut.

Dadurch wird der krankhafte Blutfluss in der Varize beseitigt und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert.

Durch die Einführung der Schaumverödung konnte die Effektivität dieser Behandlungsmethode deutlich gesteigert werden, so dass damit noch häufiger Operationen vermieden werden können.

Die Schaumverödung wurde von uns in Deutschland mit eingeführt (2000), sie ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis.

Inzwischen haben mehrere internationale Kongresse, die sich mit der Schaumsklerotherapie beschäftigten, unter unserer Leitung am Tegernsee stattgefunden

und weltweite Bedeutung erlangt (European Consensus Meetings on Foam Sklerotherapy).

Adresse:

Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101,

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax: 08022/1575

Email f.x.breu@t-online.de

Autor: Herr Dr. med. Jürgen Holl

www.venenpraxis-bodensee.de

Radiofrequenz-Therapie (VNUS™ ClosureFAST):

Bei dieser Methode wird mittels Ultraschallkontrolle ein Katheter durch einen kleinen Schnitt im Unterschenkel in die erkrankte Vene eingeführt.

Endovenöse Lasertherapie:

Dieses Verfahren wird vor allem bei stark ausgeprägten Venen mit größeren Durchmessern angewendet. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei der Radiofrequenzmethode.

VenaSeal Closure System (Venenkleber):

Ebenso über einen Katheter wird ein Gewebekleber in die erkrankte Vene eingebracht. Das Gefäß verschließt sofort und wird wie bei den oben genannten Katheterverfahren

mit der Zeit vom Körper abgebaut.

Adresse:

Venenpraxis Bodensee

Ravensburgerstr. 35,

88250 Weingarten, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0751/18951000

Fax: 0751/18951009

Email info@venenpraxis-bodensee.de

Autor: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

www.venenzentrum-mk.de

Wie entstehen Krampfader?

In den Venen wird das sauerstoffarme Blut aus dem Gewebe zur erneuten Sauerstoffanreicherung zum Herzen transportiert.

Dabei ist z. B. beim Transport des Blutes aus den Beinen zurück zum Herzen die Schwerkraft zu überwinden.

Um dies zu gewährleisten, besitzen die Venen Ventile, die sogenannten “Venenklappen”.

Sie bewirken, dass bei Betätigung der Beinmuskulatur das Blut herzwärts transportiert wird und bei fehlender Muskelaktivität ein Zurückfließen nach unten verhindert wird.

Somit wird das Blut ähnlich wie in einem Fahrstuhl nach oben abtransportiert.

Es existieren in den Beinen zwei wichtige Venensysteme:

Das oberflächliche und das tiefe Venensystem.

Krampfadern gehen immer vom oberflächlichen Venensystem aus.

Sie entstehen, wenn durch eine meist erblich erworbene Bindegewebsschwäche sich die oberflächlichen Venen erweitern und in der Folge die Venenklappen

nicht mehr richtig arbeiten können, da sie nicht mehr richtig schließen.

Das Blut fließt dann nicht mehr nur nach oben sondern durch die undicht gewordenen Klappen der Schwerkraft folgend wieder nach unten.

So kann letztlich ein Teil des Blutes, welches durch die tiefen Venen mühsam herzwärts transportiert wird, durch die undicht gewordenen Klappen der oberflächlichen Venen

wieder nach unten absacken.

Nun kommt ein Teufelskreis in Gang, da es durch den Blutstau zu einer weiter zunehmenden Erweiterung der oberflächlichen Venen kommt mit einer ebenfalls

schlechter werdenden Klappenfunktion.

Bleibt dieser Zustand über Jahre unbehandelt, können infolge der Überlastung nach einer gewissen Zeit auch die Klappen in den tiefen Venen ihre Funktion einbüßen.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02391/1651

Fax: 02391/10645

Email info@venenzentrum-mk.de

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk

www.heidelberger-praxisklinik.de

Für die Entstehung von Krampfadern sind sowohl das Erbgut, als auch äußere Einflüsse maßgeblich.

Auf das Erbgut besteht keine Einflussmöglichkeit, dieses hat man gewissermassen durch die Eltern in die Wiege gelegt bekommen.

Insoweit ist es natürlich möglich, bei entsprechendem Erbgut, dass Varizen nach erfolgreicher Beseitigung, nach unbestimmbarer Zeit,

wiederkommen können, ein Leben lang.

Beeinflussbare äußere Faktoren sind z.B. Übergewicht, stehender Beruf, im weiteren Sinne natürlich auch Schwangerschaften, Bewegungsmangel, u.s.w.

Ein ganz wesentlicher Einflußscheint aber auch die Art der Krampfaderbeseitigung zu haben.

Nach der klassischen offenen Operation, die sog. OP nach Babcock (Krossektomie und Stripping) kann eine Wiederauftrittswahrscheinlichkeit in der Leiste nach 2 Jahren bis zu 25% betragen.

Nach der modernen Radiofrequenzablation (VNUS closure fast) ist aus der Leiste nach 3 Jahren lediglich bei 3% der operierten Patienten wieder ein krankhaftes Zurückfließen des Blutes zu

beobachten (axial reflux).

Dieses scheint sich auch nach 4 Jahren nicht geändert zu haben. (Literatur über Praxis erhältlich).

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221/168 555

Fax: 06221/168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

ClariVein©

Das ClariVein©-Verfahren verschließt die große oder kleine Rosenvene nicht mit Hitze, sondern mit einer Kombination aus Mechanik und Verödung.

Dies funktioniert so: der in die Vene eingebrachte Katheter hat ein abgewinkeltes Ende, dass sich mit 3600 Umdrehungen pro Minute dreht.

Da in der Innenseite der Vene keine Nerven verlaufen, spürt der Patient nur ein leichtes Klopfen.

Kurz unterhalb des abgeknickten Katheterendes wird dann Verödungsmittel in die Venen eingebracht und beim Zurückziehen des Katheters durch die Drehungen in die Venenwand gepresst.

Dies führt zu einer mechanisch-chemischen Verletzung der Venenwand, was dann im Verlauf zu einem Verschluß der Vene führt.

Die Erfolgsraten liegen etwas unterhalb des Venefit©-Verfahrens und der neuen endovenösen Lasersysteme, aber der Vorteil liegt darin, dass keine Narkoseform benötigt wird und da keine

Hitze entsteht, können auch keine Nervenverletzungen mit Taubheitsgefühlen auftreten.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email  info@venezentrum-freiburg.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

THROMBOSE

Ein Thrombus (Blutklumpen, Blutpfropf ) entsteht durch Blutgerinnung – an sich ein Schutzmechanismus, der den Körper nach äußeren Verletzungen vor dem Verbluten

schützt, indem das Blut verklumpt und die Wunde verschließt.

In unverletzten Blutgefäßen sind Thromben jedoch ein Hindernis, da sie als Blutgerinnsel den Blutdurchfluss stören, wenn nicht sogar ganz unterbinden.

Das Gefährliche daran:

Ein Thrombus kann das Gefäß nicht nur an seinem Ursprungsort verstopfen, sondern er kann sich auch lösen und an anderer Stelle Verstopfungen verursachen, die dann die

Nichtdurchblutung von Organen zur Folge haben (Lungenembolie bzw. Thrombembolie).

Es gibt zwar keine sicheren Indizien, aber erste ernst zu nehmende Anzeichen für eine Thrombose sind:

  • gerötete Haut, teils Blaufärbungen
  • Schwellungen der betroffenen Extremität (meistens des Beines)
  • Spannungsgefühl und Schmerzen in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung)
  • Überwärmung
  • Umfangsvermehrung
  • (deutlich) eindrückbare Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe)

Wir raten unseren Patienten daher dringend, eine mögliche Thrombose nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bereits den Verdacht oder das Vorliegen ein oder mehrerer

Symptome umgehend in unserer Praxisklinik abklären zu lassen.

Die heutigen modernen Untersuchungsverfahren (v. a. Ultraschalluntersuchung und Bluttest) sind vollkommen schmerzfrei und risikolos, können aber bei rechtzeitiger

Durchführung schwere Krankheitsverläufe und lebensgefährliche Situationen verhindern.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995

Fax: 02736/446944

Email info@praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU

Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

www.venenaerzte-regensburg.de

Venenklebung Cyanoacrylat (VenaSeal)

Das VenaSeal Closure System ist eine weitere schonende Methode zur Behandlung von Krampfadern.

Dabei wird über eine winzige Punktion ein Katheter in die zu behandelnde Vene eingebracht und diese unter Ultraschallkontrolle gezielt mit einem speziellen medizinischen

Kleber (Cyanoacrylat) sicher und effektiv stillgelegt.

Abgesehen von einer kleinen örtlichen Betäubung an der Punktionstelle kann auf eine Narkose oder Lokalanästhesie entlang der Vene verzichtet werden und der Patient kann

unmittelbar nach der ambulanten Behandlung zu seinem normal Tagesablauf zurückkehren.

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt.

Da wir diesen Eingriff ohne Schnitte, also narbenfrei, durchführen können, wird das VenaSeal Closure System selbst höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht!

Unsere Praxis ist eine der wenigen zertifizierten Zentren in Deutschland, die dieses Verfahren seit Anfang 2013 einsetzen.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5

93059 Regensburg, Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Autor: Herr Dr. Robert Brandl  

www.ambulantechirurgie-passau.de

Ziehen der Stammvenen“ wenn die Venenklappen defekt sind.

Mehr als 100 Jahre alte Methode, weiterhin bewährt, noch am häufigsten angewandte Operationsmethode.

Wird kombiniert mit einem Schnitt in der Leiste bzw. in der Kniekehle.

Durch das Ziehen der Stammvene wird der schädliche Rückfluss des Blutes verhindert, der die Krampfadern am Unterschenkel verursacht.

Wegen des entstehenden Blutergußes muß danach für ca. 3 Wochen ein Kompressionstrumpf getragen werden.

Wird meist in Narkose durchgeführt.

Schonendere Alternative dazu ist die Radiowellentherapie oder Lasertherapie.

Adresse:

Chirurgische Gemeinschaftspraxis für ambulante Chirurgie

Herr Dr. med. Robert Brandl

Schießstattweg 60,

94032 Passau, Bayern

Kontakt:

Tel. 0851/8518464

Fax: 0851/8518465

Email ambulantechirurgie-passau@telemed.de