Autor: Dr. med. Thomas Weiler 

www.venencentrum-pforzheim.de

Was sind Krampfadern? 

Die Varikosis, allgemein als Krampfadern bezeichnet, ist eine Volkserkrankung.

Jeder zweite Erwachsene hat sichtbare Zeichen einer Varikosis, ca. 15% haben behandlungsrelevante Befunde.

Bei 1% der Bevölkerung bestehen erhebliche schmerzhafte Komplikationen mit Ulcera (venöses Ulcus). Zudem erhöht das Krampfaderleiden das Risiko für venöse Thrombosen und

Venenentzündungen und damit auch das Risiko einer Lungenembolie.

Die Untersuchung und Behandlung, vor allem die Krampfaderoperation, erfolgt meistens bei einem Venenspezialisten, dem Phlebologen. Häufig sind diese Spezialisten ausgebildete

Gefäßchirurgen oder Hautärzte.

Hierbei ist das Verständnis der Betroffenen für das Krankheitsbild hilfreich, um die Behandlungsmöglichkeiten der Varikosis beurteilen und verstehen zu können.

Die sichtbaren Krampfadern werden fast immer von einer nicht sichtbare Vene verursacht, die am Oberschenkel innenseitig (Vena saphena magna) oder am Unterschenkel rückseitig

(Vena saphena parva) verläuft.

Ist eine der beiden Venen auf einer längeren Strecke defekt, spricht der Mediziner von einer Stammvarikosis.

Das bedeutet, dass der Venenstamm auf einer definierten Strecke keine funktionsfähige Venenklappen mehr besitzt und das venöse Blut beim  Stehen und Sitzen – wenn der venöse

Blutfluss gegen die Schwerkraft gerichtet ist – in das Bein zurückfließt bzw.  zurückgestaut wird.

Krampfadern bzw. die defekten Stammvenen lassen das Blut in die falsche Richtung fließen, nicht aus dem Bein heraus, sondern in das Bein hinein.

Diese Umkehrung des Blutflusses führt zu teilweise erheblichen venösen Blutstauungen mit deutlichem Druck, was meistens an den aufgefüllten Venen, der Varikosis am Oberschenkel oder

auch am Unterschenkel sichtbar wird.

Die Folge sind Hautveränderungen mit Verfärbungen, juckenden Ekzemen, sowie durch die Stauungsbeschwerden mit typischer Schwellneigung, Schweregefühl bis zu Wadenkrämpfen.

Die Beschwerden sind in abends und in der warmen Jahreszeit verstärkt.

Durch Wärme (Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Thermalbäder) entsteht eine Erweiterung der Hautgefäße und Hautvenen, wodurch die erweiterte krankhaften Varikosis noch

mehr gestautes Blut aufnehmen kann. Die Beschwerden nehmen dadurch zu.

Eine Therapie mit einer Krampfaderoperation ist spätestens dann zu empfehlen, wenn konstante Beschwerden bestehen, der Mediziner spricht dann von venösem Hochdruck.

Das Tragen von sogenannten Stützstrümpfen oder  medizinischen Kompressionstrümpfen mindert zwar die Stauungsbeschwerden, kann aber vorhandene Krampfadern nicht beseitigen.

Viel Bewegung und sportliche Aktivität unterstützt den venösen Rückstrom des gestauten Blutes über das tiefe Venensystem, hier über die so bezeichnete Wadenmuskelpumpe, eine Besserung

der Krampfadern ist aber auch hier nicht dauerhaft zu  erreichen.

Adresse:

Venencentrum Pforzheim

Wilhelm-Becker-Straße 11b,

75179 Pforzheim, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 07231/15 44 66

Fax: 07231/15 44 688

Email info@venencentrum-pforzheim.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

Chronische Wunden sind Wunden, die lange bestehen und auf die üblichen Behandlungsformen nicht ansprechen.

Diese Wunden stellen für die Patienten eine erhebliche, teilweise Jahre andauernde Beeinträchtigung dar, da ihre Mobilität deutlich eingeschränkt ist.

Die Wunden verursachen teilweise Schmerzen und sind eine Eintrittspforte für Bakterien.

Eine solche Infektion kann im Extremfall zu einer Amputation führen oder über eine Blutvergiftung sogar das Leben der Patienten gefährden.

Da die Behandlung chronischer Wunden viele spezielle Fragen aufwirft, haben wir in unserer Praxisklinik eine spezielle Wundsprechstunde eingerichtet.

Ziel unserer Wundsprechstunde ist es, vorhandene Wunden zur Abheilung zu bringen und durch Vorsorgemaßnahmen das Auftreten weiterer Wunden zu verhindern.

Um dieses Ziel zu erreichen und die betroffenen Patienten bestmöglich zu versorgen, legen wir großen Wert auf eine enge, kooperative und interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit betreuenden Haus- und Fachärzten sowie des Pflegepersonals.

 

Adresse:Foto Dr. Anke Nölling neuFoto Dr. Claudia Sickelmann NEUFoto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995
Fax: 02736/446944
Email info@praxisklinik-burbach.de

Autor: Herr Dr. med. Gottfried Hesse

www.dr-hesse.de

Phlebologie (Lehre von den Venen)

Krampfadern, ambulante Thrombosetherapie, Ultraschalluntersuchungen, Venenoperationen (minimalinvasiv, endovenöse Lasertherapie),

Verödung von Krampfadern und kosmetischen Besenreiservarizen, Abklärung schmerzhafter Beinschwellungen.

Seit über 25 Jahren werden bei uns Venenthrombosen in Beinen und Armen ambulant behandelt. Die Behandlung erfolgt mit zugelassenen Medikamenten und hat die gleichen

Behandlungserfolge wie die stationäre Therapie im Krankenhaus.

Die Venenthrombose kann durch die schmerzfreie, nichtinvasive Computersonographie und ggf. Blutuntersuchungen zuverlässig gesichert werden.

Der behandelnde Arzt oder eine Fachabteilung in einer spezialisierten Klinik sind für den Patienten immer erreichbar.

Bei der Behandlung von Thrombosen ist die Blutverdünnung mit niedermolekularen Heparinen, neuen orealen Antikoagulantien oder Phenprocoumon (Firmennamen dürfen wir hier nicht

nennen) wichtig, die durch die Aufnahme von Vitamin-K in Lebensmitteln gestört werden kann. Fragen zum Vitamin K-Gehalt von Lebensmitteln finden Sie unter:

»www.staff.uni-mainz.de/goldinge/vitamink.htm

Alle Arten von Krampfaderoperationen werden ggf. ambulant durchgeführt, bei Wunsch kann auch eine stationäre Behandlung erfolgen.

Der Vorteil der ambulanten Operation liegt in dem geringeren Risiko für Schmerzen, Infektionen und Thrombosen!

Auch die fast narbenlose endovenöse Lasertherapie erfolgt ambulant in Lokalanaesthesie und gilt zur Zeit als die wirksamste Therapie der großen Stammvenen.

Wenn im Rahmen der phlebologischen Untersuchung die Diagnose einer Varikosis gestellt wird, kann das Krampfaderleiden durch die endoluminale Laservarizenexhairese (endovenöses

Laserstripping) minimalinvasiv behandelt werden.

Das Grundprinzip dieses Verfahrens besteht in dem Verschluss der kranken Venen mittels Laserenergie (hier: Diodenlaser, 1480nm).

Die Venenwand wird durch ein an der Spitze der Lichtleitfaser sitzendes kreisförmiges Kristall erhitzt und verschlossen.

Das endovenöse Laserverfahren wird in einer besonders schonenden Form der örtlichen Betäubung (Tumeszenzanästhesie) ggf. in Kombination mit 50/50 Lachgas-Sauerstoff-Inhalation

durchgeführt, wodurch zusätzliche Komplikationen der Vollnarkose vermieden werden.

Im Detail wird die erkrankte Vene bei dieser Operationstechnik auf Höhe des Kniegelenks oder des Innenknöchels punktiert oder durch einen kleinen Hautschnitt aufgesucht, und eine dünne

Lichtleitfaser wird unter steriler Ultraschallkontrolle platziert. Indem man die Optik langsam unter Abgabe von Laserenergie zurückzieht, hinterlässt man eine verschlossene Vene, die später

vom Körper abgebaut wird.

Wundheilungsstörungen und Thrombosen sind insgesamt seltener als bei der chirurgischen Strippingoperation.

Zum Thromboseschutz erhalten Sie Heparinspritzen oder Tabletten zur Thromboseprophylaxe, die seit langem in der Orthopädie Anwendung finden.

Weiter unterhalb gelegene Seitenäste werden über Mikroinzisionen entfernt.

Etwaige Gefühlsstörungen bilden sich zumeist innerhalb von Wochen bis Monaten zurück.

Weltweit sind bereits mehrere 100.000 Patienten nach diesem Verfahren mit großem Erfolg behandelt worden.

Die Verödung der Krampfadern erfolgt bei uns überwiegend mittels Schaumverödung mit Polidocanol.

Die Schaumverödung zählt zu den wirksamsten Therapieformen von Krampfadern (insbesondere Seitenäste oder Rezidivvenen nach Operationen),

wie in den Leitlinien der AWMF aufgeführt ist.

Die Schaumverödung erfolgt bei uns mit medizinisch zugelassenen sterilen Gasen (O² und CO²), abgefüllt über ein SCHICO-Gas-Feindosiergerät M2000DUO.

Diese Technik für die Verwendung von sterilen Gas-Medikamenten wurde von uns entwickelt und verbessert die Sicherheit der Schaumverödung ganz wesentlich (siehe auch Morrison Nick et al

Comparisons of side effects using air and carbon dioxide foam for endovenous chemical ablation KVS 47 4 April 2008 831-6).

Kleine Venen können auch mittels langgepulstem Nd-Yag-Laser behandelt werden.

Adresse:

Hautarztpraxis-amb. Operationen

Romanplatz 10a,

80639 München, Bayern

Kontakt:

Tel. 089/17 02 00

Fax: 089/17 85 59 8

Email hesse@t-online.de

Autoren: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

www.venenzentrum-mk.de

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Kompressionstherapie

Die Basisbehandlung venöser Erkrankungen stellt die Kompressionstherapie mit Kompressionsverbänden in der Akutphase und

medizinischen Kompressionsstrümpfen in der Dauertherapie dar.

Die Kompression übt einen Druck auf das Bein aus, wodurch unter anderem die venösen Blutgefäße in ihrem Durchmesser eingeengt werden.

Dies führt zu einer Beschleunigung des Blutflusses.

Gestautes venöses Blut kann wieder besser abtransportiert werden.

Die “Motoren” des venösen Blutrückflusses, nämlich die Sprunggelenkspumpe und die Waden-Muskelpumpe werden in ihrer Arbeit wesentlich unterstützt.

Die Folge:

  • Dicke Beine werden wieder dünn
  • Schweregefühl und Schmerzen klingen ab
  • Die Thrombosegefahr wird erheblich reduziert
  • Das Auftreten von Hautveränderungen (offenes Bein) wird verhindert
  • Bereits entstandene offene Beine heilen ab

Auch nach einer Verödungstherapie oder einer Krampfaderoperation ist eine begleitende Kompressionstherapie als unterstützende Maßnahme unverzichtbar.

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel.
02391/1651

Fax: 02391/10645

Email info@venenzentrum-mk.de

 

Autor: Herr Dr. Egbert Freiherr von Nettelbladt

www.praxis-nettelbladt.de

Die Verödung von Venen mit oberflächenaktiven Verödungsmitteln hat durch die Verwendung von Schaumpräparationen zu einer Renaissance der Methode geführt.

Zum einen können damit wesentlich größere Gefäße als bisher mit Schaum sicher behandelt werden, zum anderen sind die Nebenwirkungen deutlich reduziert.

Bei diesem Verfahren wird ultraschallassisitiert Verödungsschaum in die zu behandelnde Vene eingespritzt, was zu einer leichten Entzündungsreaktion der Vene führt,

die sich daraufhin verschließt und später auflöst.

Durch den Ultraschall kann die Punktion auch tiefer liegender Venen sicher erfolgen.

Bei größeren Venen wird der Schaum über einen Katheter appliziert.

Adresse:

Praxis für Gefäßerkrankungen

Johannes-Mehring-Straße 5

67227, Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz

Kontakt:

Tel. 06233/24 26 7

Fax: 06233/31 91 33

Email nettelbladt@frankenthal-gefaessmedizin.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Schaumverödung von Krampfadern – eine hochwirksame Behandlung ohne Operation

In den letzten Jahren hat sich diese spezielle Form der Verödung als besonders wirksam bei bestimmten Konstellationen des Venenleidens etabliert.

Auch großkalibrige erkrankte Venen wie Seitenäste und sogar die Stammvenen (Vena Saphena magna und Vena saphena parva) sowie Rezidivkrampfadern nach

vorangegangener Venenoperation können mit diesem Verfahren effektiv behandelt werden.

In geeigneten Fällen kann eine (Re-)Operation durch die Schaumverödung vermieden werden; auch eine Kombination mit einer Operation ist im Eignungsfall möglich.

 

Wie findet die Behandlung statt?

Bei der Schaumverödung wird das ursprünglich flüssige Verödungsmedikament speziell als Schaum aufbereitet und unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Vene injiziert.

Der zähe, konsistenzvermehrte Schaum haftet besser an der Gefäßwand als das flüssige Medikament, verteilt sich auch in den Windungen der Kampfadern und führt hier deutlich effektiver als

nach einer konventionellen Flüssigsklerosierung zur gewünschten Verklebung der behandelten Vene.

Oft ist nur eine einzige, gezielte und schmerzfreie Injektion nötig.

Der nachfolgend angelegte spezielle Kompressionsverband sollte nach Anweisung Ihres Phlebologen getragen werden.

Eine Narkose sowie Hautschnitte sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich.

Die Behandlung findet in der Regel ambulant statt, Ausfallzeiten fallen gewöhnlich nicht an.

 

Was passiert mit der behandelten Vene?

Ist die Vene ordnungsgemäß verschlossen, also nicht mehr durchblutet, ist sie oft noch eine zeitlang im Unterhautbindegewebe schmerzlos tastbar und wird nach einigen Monaten ggf.

vollständig abgebaut.

 

Ist die Behandlung auch für mich geeignet?

Ob die Behandlung zum Einsatz kommt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren, wie individuellem Befund, Patientenalter und Begleiterkrankungen ab.

Ihr Venenfacharzt (Phlebologe) wird Sie diesbezüglich kompetent beraten

 

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de