Beiträge

Venen / Schaumverödung von Krampfadern

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Schaumverödung von Krampfadern – eine hochwirksame Behandlung ohne Operation

In den letzten Jahren hat sich diese spezielle Form der Verödung als besonders wirksam bei
bestimmten Konstellationen des Venenleidens etabliert. Auch größerkalibrige erkrankte Venen wie
Seitenäste und sogar die Stammvenen (Vena Saphena magna und Vena saphena parva) sowie
Rezidivkrampfadern nach vorangegangener Venenoperation können mit diesem Verfahren effektiv
behandelt werden. In geeigneten Fällen kann eine (Re-)Operation durch die Schaumverödung
vermieden werden; auch eine Kombination mit einer Operation ist im Eignungsfall möglich.

 

Wie findet die Behandlung statt?
Bei der Schaumverödung wird das ursprünglich flüssige Verödungsmedikament speziell als
Schaum aufbereitet und unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Vene injiziert. Der zähe,
konsistenzvermehrte Schaum haftet besser an der Gefäßwand als das flüssige Medikament,
verteilt sich auch in den Windungen der Kampfadern und führt hier deutlich effektiver als nach
einer konventionellen Flüssigsklerosierung zur gewünschten Verklebung der behandelten Vene.
Oft ist nur eine einzige, gezielte und schmerzfreie Injektion nötig. Der nachfolgend angelegte
spezielle Kompressionsverband sollte nach Anweisung Ihres Phlebologen getragen werden. Eine
Narkose sowie Hautschnitte sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich. Die Behandlung findet in
der Regel ambulant statt, Ausfallzeiten fallen gewöhnlich nicht an.

 

Was passiert mit der behandelten Vene?
Ist die Vene ordnungsgemäß verschlossen, also nicht mehr durchblutet, ist sie oft noch eine
zeitlang im Unterhautbindegewebe schmerzlos tastbar und wird nach einigen Monaten ggf.
vollständig abgebaut.

 

Ist die Behandlung auch für mich geeignet?
Ob die Behandlung zum Einsatz kommt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren, wie
individuellem Befund, Patientenalter und Begleiterkrankungen ab.
Ihr Venenfacharzt (Phlebologe) wird Sie diesbezüglich kompetent beraten

 

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

Venen / Behandlung kranker Venen mit dem modernen Veinlite LEDX

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Zielgerichtete und besonders wirksame Behandlung kranker Venen mit dem modernen Veinlite LEDX

Eine optimale Behandlung erkrankter Venen gelingt durch den Einsatz des modernen Veinlite LED/ Veinlite LEDX Geräts. Das Gerät entsendet über orange- und rotfarbene Leuchtdioden ein Licht einer speziellen Wellenlänge, welches die Haut und das darunter liegende Bindegewebe durchdringt. Hierdurch wird der interessierende Gefäßbereich schattenfrei beleuchtet, auch kleine und tiefer gelegene Venen werden gut kontrastiert und deutlich dargestellt. Das Veinlite LEDX-Gerät stellt die Weiterentwicklung des herkömmlichen mobilen LED-Geräts dar und sorgt durch zusätzliche rote und orangefarbene LEDs für eine optimale Darstellung der zu behandelnden Venen. Das Veinlite LEDX und auch das Veinlite LED werden von uns routinemäßig zur Behandlung von Varizen/Krampfadern eingesetzt.

Die Anwendung ist schmerzfrei und nebenwirkungsfrei.

Das Veinlite LED Transilluminationsverfahren wird in der Phlebologie besonders bei der Sklerotherapie Verödungsbehandlung auch bei der Schaumsklerosierung verwendet

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

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Tel. 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

Begriffserklärung / Venen / Venenbehandlung / Krampfadern / Besenreiser

rund um Ihre Venen

Arterie: Gefäß, das das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten Körper transportiert

Besenreiser: fein verzweigte, oberflächliche Venenerweiterungen am Bein

Drainage: Rückführung des sauerstoffarmen Blutes über das Herz zur Lunge; Abtransport von Gewebewasser, Hauptfunktion des venösen Gefäßsystems

Kompression: durch den Druck der Kompression werden krankhaft erweiterte Venen wieder zusammengepresst, die Venenklappen schließen durch den Druck besser, der Blutrücktransport wird beschleunigt, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) werden verringert

Kompressionsstrumpf: medizinischer, längs- und querelastischer Strumpf in verschiedenen Kompressionsklassen

Ödem: Flüssigkeitsansammlung im Gewebe

Phlebitis: Venenentzündung

Phlebologie: Lehre der Venenerkrankungen

Sklerosierung: Verödung (Verklebung) oberflächlicher Krampfadern durch Injektion eines bestimmten Medikaments

Stripping: operative Entfernung von Krampfadern aus den Beinen

Thrombose: Blutgerinnsel in den tiefen Venen

Ulcus cruris: Unterschenkelgeschwür, offenes Bein

Varikose: Krampfadernbildung

Varizen: Krampfadern, knotenförmige Ausweitungen und Schlängelungen von oberflächlichen Venen

Vene: Blutgefäß, das das Blut zum Herz transportiert

Venenklappen: in den Venen gelegene Klappen, die als Einwegventile funktionieren und sich dabei nur dem zum Herzen fließenden Blutstrom öffnen. Ein Zurückfließen des Blutes wird dadurch verhindert.

Veröden: Verklebung von oberflächlichen Venen durch Injektion eines bestimmten Medikamentes (auch Sklerosierung genannt)

Autor: Dr. med. Jörg Zajitschek

Äußere Sulzbacher Str. 124
90491 Nürnberg

Tel: 0911/95666500
Web: www.haut-venen-nuernberg.de

Die Vor- und Fürsorge für Ihre Venen- und Lymphgefäße

Krampfaderentfernung minimalinvasiv

Krampfaderentfernung in der Haut und Venen Praxis in Nürnberg, Dr. Jörg Zajitschek, in Nürnberg. Ein minimalinvasiver Eingriff, ambulant durchgeführt und ohne Schmerzen.

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Lymphödem

sigvaris

Beim Lymphödem kommt es meist zu einer Schwellung einer oder mehrerer Gliedmassen sowie der angrenzenden Anteile des Rumpfes. So betrifft das Beinlymphödem beispielsweise sowohl das Bein als auch das Gesäss und den Genitalbereich. Auch andere Regionen wie Kopf oder Hals können betroffen sein. Das Lymphödem besteht aus einer eiweissreichen Flüssigkeit in Haut und Fettgewebe und entsteht durch ein Ungleichgewicht von Lymphproduktion im Gewebe und eingeschränktem Abtransport durch die Lymphgefässe. Die Neigung zum Lymphödem kann entweder angeboren sein oder die Lymphgefässe und/oder Lymphknoten können durch Verletzung, Operation und Entzündung geschädigt werden.

Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel zwar nicht geheilt aber mit Kompressionstherapie und anderen physikalischen Massnahmen wie der manuellen Lymphdrainage wesentlich gebessert werden kann. Unbehandelt wird das Lymphödem schlimmer und kann die Lebensqualität und die Mobilität erheblich beeinträchtigen. Eine häufige Komplikation des Lymphödems ist die bakterielle Infektion der Haut, das Erysipel. Es muss antibiotisch behandelt werden und kann das Lymphödem verschlechtern.

 

 

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