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Autor: Herr Dr. Joerg Forkel 

www.vincenz.de

Ich leide an behandlungsbedürftigen Krampfadern, möchte mir die Vene allerdings nicht ziehen lassen. Gibt es andere Behandlungsmethoden?

Neben der klassischen Strippingmethode, bei der die Vene über zwei kleinere Schnitte entfernt wird, kann ein Krampfaderleiden je nach Ausprägung auch

schnittfrei mittels Kathetereingriff behandelt werden.

Bei diesem so genannten endovenösen thermischen Verfahren wird die Hauptkrampfader (Stammvene) über den Katheter von innen zum Verschluss gebracht.

Dabei wird über Radiofrequenz– oder Lasertechnik an der Katheterspitze die Venenwand soweit erwärmt, dass diese sich zusammenzieht, verklebt und

im weiteren Verlauf verschlossen abheilt.

Funktionell gleichen sich die klassischen und modernen Behandlungsverfahren, da beide Methoden zu einer Ausschaltung des Krampfaderleidens mit Verhinderung des

Blutrückflusses in das oberflächliche Venensystem des Beines führen.

Die endovenösen Katheterverfahren sind allerdings gewebeschonender und weniger schmerzhaft und können typischerweise bei Erstbehandlungen eines Krampfaderleidens

gut und sinnvoll eingesetzt werden.

Als weitere Methode kommt die Schaumsklerosierung zur Anwendung, bei der ein Verödungsmedikament in die zu behandelnden Krampfadern verabreicht wird.

Diese Schaumverödung eignet sich besonders gut für Seitenast-und Besenreiserkrampfadern und lässt sich mit dem anderen Verfahren auch kombinieren.

Adresse:

Klinik für Gefäßchirurgie, St. Vincenz Krankenhaus

Herr Dr. Joerg Forkel

Am Busdorf 2,

33098 Paderborn, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 05251/861755

Fax: 05251/861752

Email gefaesschirurgie@vincenz.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Schaumverödung von Krampfadern – eine hochwirksame Behandlung ohne Operation

In den letzten Jahren hat sich diese spezielle Form der Verödung als besonders wirksam bei bestimmten Konstellationen des Venenleidens etabliert.

Auch großkalibrige erkrankte Venen wie Seitenäste und sogar die Stammvenen (Vena Saphena magna und Vena saphena parva) sowie Rezidivkrampfadern nach

vorangegangener Venenoperation können mit diesem Verfahren effektiv behandelt werden.

In geeigneten Fällen kann eine (Re-)Operation durch die Schaumverödung vermieden werden; auch eine Kombination mit einer Operation ist im Eignungsfall möglich.

 

Wie findet die Behandlung statt?

Bei der Schaumverödung wird das ursprünglich flüssige Verödungsmedikament speziell als Schaum aufbereitet und unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Vene injiziert.

Der zähe, konsistenzvermehrte Schaum haftet besser an der Gefäßwand als das flüssige Medikament, verteilt sich auch in den Windungen der Kampfadern und führt hier deutlich effektiver als

nach einer konventionellen Flüssigsklerosierung zur gewünschten Verklebung der behandelten Vene.

Oft ist nur eine einzige, gezielte und schmerzfreie Injektion nötig.

Der nachfolgend angelegte spezielle Kompressionsverband sollte nach Anweisung Ihres Phlebologen getragen werden.

Eine Narkose sowie Hautschnitte sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich.

Die Behandlung findet in der Regel ambulant statt, Ausfallzeiten fallen gewöhnlich nicht an.

 

Was passiert mit der behandelten Vene?

Ist die Vene ordnungsgemäß verschlossen, also nicht mehr durchblutet, ist sie oft noch eine zeitlang im Unterhautbindegewebe schmerzlos tastbar und wird nach einigen Monaten ggf.

vollständig abgebaut.

 

Ist die Behandlung auch für mich geeignet?

Ob die Behandlung zum Einsatz kommt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren, wie individuellem Befund, Patientenalter und Begleiterkrankungen ab.

Ihr Venenfacharzt (Phlebologe) wird Sie diesbezüglich kompetent beraten

 

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

Autorin: Frau Dr. Kerstin Augustin

www.gefaessmedizin-mosbach.de

Zielgerichtete und besonders wirksame Behandlung kranker Venen mit dem modernen Veinlite LEDX

Eine optimale Behandlung erkrankter Venen gelingt durch den Einsatz des modernen Veinlite LED/ Veinlite LEDX Geräts.

Das Gerät entsendet über orange- und rotfarbene Leuchtdioden ein Licht einer speziellen Wellenlänge, welches die Haut und

das darunter liegende Bindegewebe durchdringt.

Hierdurch wird der interessierende Gefäßbereich schattenfrei beleuchtet, auch kleine und tiefer gelegene Venen werden gut kontrastiert und deutlich dargestellt.

Das Veinlite LEDX-Gerät stellt die Weiterentwicklung des herkömmlichen mobilen LED-Geräts dar und sorgt durch zusätzliche rote und orangefarbene LEDs für eine

optimale Darstellung der zu behandelnden Venen.

Das Veinlite LEDX und auch das Veinlite LED werden von uns routinemäßig zur Behandlung von Varizen/Krampfadern eingesetzt.

Die Anwendung ist schmerzfrei und nebenwirkungsfrei.

Das Veinlite LED Transilluminationsverfahren wird in der Phlebologie besonders bei der Sklerotherapie Verödungsbehandlung auch bei der Schaumsklerosierung verwendet.

Adresse:

Dr. med. Kerstin Augustin

Oberer Mühlenweg 8

74821 Mosbach , Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06261/639570

Fax: 06261/639571

Email praxis@gefaessmedizin-mosbach.de

Autorin: Frau Dr. med. Schimmelpfennig

www.venenzentrumsteigerwald.de

Sollte die Untersuchung des Venensystems Ihrer Beine ergeben haben, dass eine Operation oder ein thermisches Verfahren nicht in Frage kommen, kann eine

Skerosierungstherapie (“Verödung”) durchgeführt werden.

Das “Veröden” oder “Wegspritzen” von Krampfadern ist eine seit Jahren wissenschaftlich bewährte Methode.

Hierbei wird ein Medikament (Polidocanol) mit einer sehr dünnen Nadel, nahezu schmerzfrei, in die erweiterte Vene eingebracht.

Im Inneren der Vene verursacht dieses Medikament eine gewollte künstliche Entzündung und die Freisetzung von Blutgerinnungsfaktoren, die unter Druck von außen zum gewünschten

Verkleben der Venenwände führen.

Polidocanol kann in flüssiger oder geschäumter Form in die Vene eingebracht werden.

In den letzten Jahren ist mit Einführung der Schaumsklerosierung eine Verbesserung erreicht worden, die eine kleine Revolution in der Verödungsbehandlung darstellt.

Mit der Schaumsklerosierung ist es möglich geworden auch größere Venenäste bis hin zur Stammvarikose der Vena saphena magna und parva zu sklerosieren.

Insbesondere bei Rezidivvarizen kann man mit dieser Methode den Patienten einen zweiten operativen Eingriff ersparen.

Adresse:

Frau Dr. med. Schimmelpfennig 

Am Eichelberg 1

96138 Burgebrach Bayern

Kontakt:

Tel. 09546/592522

Fax: 09546/81 22

Email anmeldung@venenzentrumsteigerwald.de