sigvaris

Beim Lymphödem kommt es meist zu einer Schwellung einer oder mehrerer Gliedmassen sowie der angrenzenden Anteile des Rumpfes. So betrifft das Beinlymphödem beispielsweise sowohl das Bein als auch das Gesäss und den Genitalbereich. Auch andere Regionen wie Kopf oder Hals können betroffen sein. Das Lymphödem besteht aus einer eiweissreichen Flüssigkeit in Haut und Fettgewebe und entsteht durch ein Ungleichgewicht von Lymphproduktion im Gewebe und eingeschränktem Abtransport durch die Lymphgefässe. Die Neigung zum Lymphödem kann entweder angeboren sein oder die Lymphgefässe und/oder Lymphknoten können durch Verletzung, Operation und Entzündung geschädigt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=e4fjAzZZAmk

Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel zwar nicht geheilt aber mit Kompressionstherapie und anderen physikalischen Massnahmen wie der manuellen Lymphdrainage wesentlich gebessert werden kann. Unbehandelt wird das Lymphödem schlimmer und kann die Lebensqualität und die Mobilität erheblich beeinträchtigen. Eine häufige Komplikation des Lymphödems ist die bakterielle Infektion der Haut, das Erysipel. Es muss antibiotisch behandelt werden und kann das Lymphödem verschlechtern.

 

 

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Krampfaderentfernung in der Haut und Venen Praxis in Nürnberg, Dr. Jörg Zajitschek, in Nürnberg. Ein minimalinvasiver Eingriff, ambulant durchgeführt und ohne Schmerzen.

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Autorin: Frau Dr. med. Jutta Häring

www.venenaerzte-passau.de

Verödung, Schaumverödung

Die Verödung von Besenreisern und Krampfadern (Sklerosierung) ist ein elegantes und schonendes Verfahren und gehört zur Standardtherapie.

Die kleinen Venen werden punktiert und der Arzt spritzt ein Mittel ein, das die Innenwand der Vene so verändert, dass es zu einem Verschluss kommt.

Bei der Schaumverödung wird das gleiche Verödungsmittel zuvor mit der vierfachen Menge an Luft aufgeschäumt und in die Vene gespritzt.

Der Schaum vermischt sich nur langsam mit dem Blut und entfaltet eine bessere Wirkung an der Venenwand.

Kompressionstherapie bei Krampfadern

Die Wirkung des Kompressionsstrumpfes beruht auf einem einfachen Prinzip: Der Strumpf übt von außen Druck auf die Venen aus und verengt sie so weit, dass die Venenklappen sich wieder berühren können.

So strömt das venöse Blut nicht zurück in die Beine.

Durch den kleineren Durchmesser der Venen kann das Blut auch schneller abfließen.

Das ist ein gewisser Schutz vor der Bildung von Blutgerinnseln und beugt deshalb Thrombosen vor.

Auch die Muskelpumpe kann jetzt effektiver arbeiten.

Eine Kompressionstherapie kann angewandt werden:

  • bei Beschwerden durch Krampfadern, etwa schwere und müde Beine oder Schwellungsgefühlen und Schmerzen im betroffenen Bein
  • in der Schwangerschaft
  • zur Vorbeugung einer tiefen Beinvenenthrombose
  • als vorbeugende Maßnahme bei Berufen mit vorwiegend stehender oder sitzender Tätigkeit
  • -wenn aktive Maßnahmen wie eine Sklerotherapie oder Operationen nicht möglich sind

Der Strumpf muss individuell angepasst werden

Die Behandlung mit Kompressionsstrümpfen ist immer eine Langzeittherapie.

Dabei ist es wichtig, dass der Strumpf individuell angepasst wird.

Auch das richtige Anziehen sollte den Betroffenen gezeigt werden.

Für Patienten mit Bewegungseinschränkungen gibt es Anziehhilfen, die das Anziehen des Strumpfes erleichtern.

In unserer Praxis werden die Betroffenen ausführlich beraten und die Anwendung kann unter Anleitung gezeigt und geübt werden.

Zusätzlich zur Kompressionstherapie sollte eine gezielte Bewegungstherapie durchgeführt werden.

Durch eine frühzeitige Behandlung reduzieren Sie die Gefahr von Thrombosen, Embolien oder bleibenden Hautschäden.

Adresse:

Fachpraxis für Venenheilkunde

Bahnhofstraße 11,

94032 Passau, Bayern

Kontakt:

Tel. 0851/75635980

Fax: 0851/75635989

Email info@venenaerzte-passau.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

Als Alternative zur medikamentösen Verödung (Mikro-Sklerotherapie) ist die Behandlung von Besenreisern an den Beinen auch durch eine transkutane („durch die Haut“) Laserverödung möglich.

Allerdings nur bei heller, ungebräunter Haut und gut gefüllten blauen oder besser roten Besenreisern.

Der genau dosierte Laserstrahl zeigt bei dieser Behandlungsmethode erst in der Vene seine volle Wirkung ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen.

Die Durchblutung der krankhaften Vene wird gestoppt und die verödeten Besenreiser werden innerhalb der nächsten Wochen vom Körper abgebaut.

Anfänglich ist außer einer leichten Hautreizung oft kein befriedigender Effekt zu sehen und ein endgültiges Ergebnis ist erst nach vier bis sechs Wochen zu erwarten.

Zunächst kann ein bräunlicher bis gräulicher Schatten sichtbar sein.

Als Folge einer leichten, einem Sonnenbrand vergleichbaren Verbrennung der behandelten Areale ist auch eine Hypo- oder Hyperpigmentierung(verminderte oder übermäßig starke Hautverfärbungen) möglich.

Die Laserverödung von Besenreisern erfolgt in mehreren Sitzungen ambulant in unserer Praxisklinik.

Die Einwirkung des Laserstrahls empfinden viele Patienten als durchaus schmerzhaft, insbesondere, wenn nur wenig Fettgewebe vorhanden ist.

Zur Reduktion der Schmerzen wird die Haut während der Behandlung daher mit Gel-Kühlkissen gekühlt.

Das sollten Sie beachten: Eine Woche vor der Therapie sind blutverdünnende Medikamente (z. B. Heparin oder Aspirin) abzusetzen.

Da die behandelten Hautpartien sonnenbrandähnliche Reaktionen zeigen, sollten Sie nach der Behandlung ca. zwei Wochen lang direkte Sonnenbestrahlung, dazu zählen auch Solarienbesuche, sowie eine starke Erwärmung der Haut (z. B. Sauna) vermeiden.

Es hat sich als sehr effektiv erwiesen, die Haut auch nach der Behandlung weiter zu kühlen und mit einer Après-Sun-Lotion zu pflegen.

Eine Kompressionsbehandlung ist nicht erforderlich.

VORTEILE

  • Alternative zur medikamentösen Verödung bei heller, ungebräunter Haut und gut gefüllten Besenreisern.
  • Ambulante Behandlung in mehreren Sitzungen.
  • Eine Kompressionsbehandlung ist nicht erforderlich.

NACHTEILE

  • Endgültiges Ergebnis erst nach vier bis sechs Wochen sichtbar.
  • Schmerzhafte Behandlung, mit einem Sonnenbrand vergleichbare Hautirritationen und Hautverfärbungen.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995
Fax: 02736/446944
Email info@praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU

 

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann 

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Angiologie ist die Lehre von den Blutgefäßerkrankungen des Menschen als Ursache für Durchblutungsstörungen der Arme, Beine, Hände und Füße auf dem Boden der Arteriosklerose und anderer Grunderkrankungen.

Dazu gehören z.B.

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen (Arteriitiden)
  • Durchblutungsstörungen der Hirnversorgenden Arterien wie Verengung oder Verschluss der Hals- und Hirnschlagadern (z.B. Karotisstenosen) mit der möglichen Folge von Schlaganfällen (Apoplex)
  • Krankhafte Erweiterung der Arterien, wie z.B. der Bauchschlagader (Aortenaneurysma)
  • Durchblutungsstörungen der Bauchgefäße wie Verengungen der Nierenschlagader und der Darmversorgenden Arterien und Venen
  • Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen (Morbus Raynaud)
  • Thrombotische und embolische Erkrankungen der Arterien und Venen

Diagnostik

  • Mit modernsten Ultraschallsystemen (Farb-Duplex- und Dopplersonographie)
  • Akrale Oszillographie
  • Laufbandergometrie zur Gehstreckenbestimmung
  • Kapillarmikroskopie
  • Laboranalytik mit Beratungsschwerpunkt und Behandlung von Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen
  • Konservative und medikamentöse Therapie und Indikationsstellung für wiedereröffnende Maßnahmen verengter oder verschlossener Blutgefäße wie Katheterdilatation und Gefäßoperation
  • Enge Zusammenarbeit mit Radiologen u. Gefäßchirurgen

Adresse:

Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax: 08022/1575

Email f.x.breu@t-online.de

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop 

www.havelklinik.de

In Deutschland leiden über 1 Million Menschen an einem Ulcus cruris.

Ein Ulcus cruris entsteht in über 80 % der Fälle durch Störungen im venösen Blutkreislauf.

In ca. 5-10 % der Fälle sind diese Wunden durch eine Verengung der Beinarterien bedingt.

Die restlichen Fälle sind durch Nervenschäden oder eine gemischte Ursache hervorgerufen.

Krankheitsbild

Hierbei handelt es sich um schlecht heilende und meistens chronische Wunde an den Unterschenkeln oder Füßen.

Umgangssprachlich wird diese als „offenes Bein“ bezeichnet.

Vor der Therapie des Ulcus cruris muss zunächst eine ausführliche Diagnostik und Ursachenforschung durchgeführt werden.

Eventuell ist hierbei auch eine Probeentnahme aus der offenen Wunde erforderlich, um einen Hauttumor als Ursache ausschließen zu können.

Im Bereich der Venenerkrankungen entsteht ein Ulcus cruris in der Regel durch Krampfadern (Varizen) oder im Rahmen eines postthrombotischen Syndroms.

Die krankhafte Erweiterung der Venen bewirkt, dass die Venenklappen nicht mehr schließen.

Dadurch kann das Blut zurückfließen und sich in den Venen stauen.

Dieser Stau führt zu einem Ödem (Wasseransammlung im Gewebe) und nach einem längeren Zeitraum zu einer Verhärtung des Bindegewebes (Sklerose).

Ergebnis ist eine Minderversorgung des Gewebes mit Blut und Nährstoffen, vor allen Dingen im Bereich der Knöchelinnenseite.

Dies kann später zu einem Ulcus cruris führen.

Therapie

Für die Wahl der geeigneten Therapie ist es wichtig, den Auslöser eines Ulcus cruris zu kennen.

Die Ursachen von Ulcera können in der Regel durch Erfragen der Krankengeschichte, eingehende Inspektion der betroffenen Hautstelle und moderne Untersuchungen

(z.B. mittels Dopplersonographie, Duplexsonographie, Phlebodynamometrie) aufgedeckt werden.

Meist ist eine kombinierte Therapie aus Operation und konservativer Behandlung notwendig.

Dies muss im Einzelfall vom Venenspezialisten entschieden werden. Bei einer Venenerkrankung als Ursache ist eine Kompressionstherapie wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Neben der klassischen Therapie mit feuchter Wundbehandlung besteht die Möglichkeit, chronische Unterschenkelgeschwüre plastisch zu decken.

Hierzu versuchen wir, etwa durch Vakuumversiegelung des offenen Beines einen möglichst optimalen Wundgrund herbeizuführen.

Im Anschluss wird eine Spalthauttransplantation vom Oberschenkel auf die chronische Wunde vorgenommen und diese dauerhaft verschlossen.

Die Erfolgsquoten dieses Vorgehens sind gut.

Der Heilungsverlauf ist schnell und die Patientenzufriedenheit hoch.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Haut-Laser zur Besenreiserbehandlung

Es gibt auch mehrere Lasersysteme zur Behandlung von Besenreisern. Allen ist jedoch gemein, dass blaue Besenreiser eher schlecht damit behandelt werden können und die Gefahr von Narbenbildung besteht.

Für feine rote Äderchen funktionieren die Haut-Laser jedoch realtiv gut.

Adresse:

Herr Dr.med Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email info@venezentrum-freiburg.de

Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

www.venenzentrum-adlershof.de

Das Lymphödem ist erkenntlich durch Dellenbildung am Unterschenkel auf Druck und unterscheidet sich von anderen Wasseransammlungen

im Bein (bei Herzschwäche, Nierenschädigung, medikamentös bedingt…) durch ein Anschwellung des Fussrückens und auch der Zehen.

Die Falte auf dem Rücken der 2. Zehe kann nicht mehr abgehoben werden (sogenanntes Stemmersches Hautfaltenzeichen, beweisend für das Lymphödem).

Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin


Kontakt:

Tel. 030/63922362

Fax: 030/63922471

Email info@venenzentrum-adlershof.de

Autor: Herr Priv. Doz. Dr. med. Thomas Lübke

www.klinikum-lev.de/klinik-fuer-gefaesschirurgie.aspx

In den oberflächlichen Venen der Beine fließt das Blut durch ein Zusammenspiel der Muskulatur (Muskelpumpe) und der Venenklappen vom Fuß in Richtung Herz.

Die Venenklappen verhindern wie kleine Ventile, dass beim Sitzen und Stehen das Blut mit der Schwerkraft in das Bein zurückfließt.

Teilweise führen angeborene Faktoren (Häufung von Krampfaderleiden in der Familie) oder erworbene Faktoren (Schwangerschaft, stehende Tätigkeiten u. ä.) zur Venenklappenundichtigkeit.

Dann sind v. a. die oberflächlichen Venen am Unterschenkel dem Druck des zurückfließenden Blutes nicht mehr gewachsen und es kommt zur Krampfaderbildung.

Krampfadern können von Stauungsbeschwerden (schmerzhaftes Druckgefühl) über Hautveränderungen (Braunverfärbung) bis zum offenen Bein (Ulcus cruris) führen.

Bei den beschriebenen Beschwerden sollte ein Krampfaderleiden behandelt werden.

Neben der operativen Entfernung der Krampfadern (sog. Stripping) ist eine Behandlung durch dauerndes Tragen von Stützstrümpfen möglich.

In einigen Fällen besteht auch die Möglichkeit einer Verödungsbehandlung (Sklerosierungstherapie).

Die Operation kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden.

Nur bei ausgedehnten beidseitigen Krampfadern, erneut aufgetretenen Krampfadern (Rezidiv) oder wenn die Grundkrankheiten des Patienten es erfordern, wird die Behandlung kurzstationär durchgeführt.

Nach der Operation sollte der Patient für insgesamt 6 – 8 Wochen Stützstrümpfe bzw. einen Stützstrumpf tragen.

Adresse:

Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Leverkusen  

Am Gesundheitspark 11

51375, Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

Autor:bild-jens-tesmann

Herr Dr. med. Jens Tesmann und Kollegen

www.hautzentrum-innenstadt.de

Die Behandlung mit dem Venefit Verfahren (bis 2012 VNUS ClosureFast Verfahren) wird nach einem ähnlichen Behandlungsablauf durchgeführt wie bei der Endovenösen Lasertherapie beschrieben.

Anstatt eines Lasers wird aber ein Katheter in die Venen eingeführt der am Ende ein 7cm langes Heizelement enthält.

Dieses erhitzt die Vene und schaltet nach Erreichen einer bestimmten Temperatur ab.

Nun wird der Katheter 6,5 cm zurückgezogen, und ein weiteres Venensegment erhitzt. Dieser Vorgang wird sooft wiederholt, bis die gesamte Vene verschlossen ist.

Auch dieses Verfahren ist etwas schonender als die Endovenöse Lasertherapie, aber nur bis zu gewissen Durchmesser der Venen einsetzbar.

Welches Therapieverfahren bei Ihnen das optimale ist, können wir nach einer ausführlichen Untersuchung in unserer Praxis mit hochauflösendem Ultraschall entscheiden.

Adresse:

Praxis für Haut und Venen

Theodor-Heuss-Straße 8

70174 Stuttgart, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0711/3058230

Fax: 0711/30582317

Email info@hautzentrum-innenstadt.de