Krampfadern / Varikosis

Autor:

Herr Dr. med. Mete Camci

www.gefaesscentrum-koeln.de

Krampfadern / Varikosis

Venenerkrankungen gehören nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation zu den häufigsten Krankheiten überhaupt und zählen somit zu den „Volksleiden“. Venenkrankheiten sind zu einer Zivilisationskrankheit mit zunehmender Tendenz geworden. Alleine in Deutschland leiden ca. 32 Mio. Menschen unter leichten Venenbeschwerden. Bleiben diese unentdeckt und kommen weitere Risikofaktoren hinzu, schreitet die Erkrankung unaufhaltsam fort.
Krampfadern oder Varizen, wie man sie in der klinischen Fachsprache nennt, sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Viel zu oft sind Venenkrankheiten früher als Lappalie abgetan worden.
Menschen mit Krampfadern haben ein wesentlich höheres Risiko Thrombosen und Lungenembolien zu erleiden.

Wie machen sich Krampfadern bemerkbar?

Die meisten Patienten, die einen „Venenspezialisten“ aufsuchen, leiden unter Krampfadern. Bei einigen Patienten steht dabei der kosmetische Aspekt im Vordergrund, bei anderen mehr das typische Beschwerdebild:

  • Schwere, müde und geschwollene Beine (vor allem in der warmen Jahreszeit), sind wichtige Krankheitszeichen sowie Spannungsgefühl in den Beinen.
  • Im fortgeschrittenen Stadium liegen bräunliche Pigmentflecken im Bereich der Knöchelregion bzw. des Unterschenkels vor.
  • Selten: Nächtliche Wadenkrämpfe, Kribbeln bzw. Unruhegefühl in den Beinen

 

Adresse:

Centrum für Gefäßmedizin und Venenchirurgie

Beethovenstraße 5-13

50674, Köln, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:

Tel. 0221/ 22 21 77 0

Fax 0221/ 22 21 77 35

Email info@gefaesscentrum-koeln.de

Thrombose / Lungenembolie

Autor:

Herr Dr. med. Mete Camci

www.gefaesscentrum-koeln.de

Thrombose / Lungenembolie

Thrombos ist das griechische Wort für Klumpen oder Pfropf. Es handelt sich um eine Thrombose, wenn ein Blutgerinnsel ein Gefäß, insbesondere eine Vene verstopft. Am häufigsten sind die tiefen Becken-Beinvenen betroffen. Löst sich in einer dieser Venen ein Teil des Gerinnsels ab, gelangt es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge. Dort verschließt es die für die Atmung lebenswichtigen Adern und es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie.
In Deutschland sterben jährlich etwa 40.000 Menschen daran. Die Lungenembolie ist damit nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritt häufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Ein Thrombus entsteht durch Blutgerinnung – ein Vorgang, der eigentlich ein Schutzmechanismus ist. Nach einer äußeren Verletzung schützt das Gerinnungssystem den Körper vor dem Verbluten. Das Blut verklumpt und schließt die Wunde ab.
In den unverletzten Blutgefäßen aber soll das Blut nicht verklumpen, sondern ungehindert fließen. Hier ist ein Gerinnsel ein störendes Hindernis für den Blutstrom und als Quelle für eine Lungenembolie gefährlich. Das Risiko für Thrombose und Embolie wird größer, wenn die natürliche Gerinnungsfähigkeit des Blutes krankhaft ansteigt.

 

Adresse:

Centrum für Gefäßmedizin und Venenchirurgie

Beethovenstraße 5-13

50674, Köln, Nordrhein-Westfalen

 

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Tel. 0221/ 22 21 77 0

Fax 0221/ 22 21 77 35

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Thrombose

Autor: 

Herr Dr. Erhard Linz

www.vasolev.de

Thrombose

Eine Thrombose ist die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus), der die Ader verengt oder verstopft. Es gibt Thrombosen der tiefen Venen (Phlebothrombose) und der oberflächlichen Venen (Venenentzündung – Thrombophlebitis). Am häufigsten bilden sich Thrombosen in den Venen der Beine oder des Beckens. Jährlich bekommen ca. 80.000 Menschen in Deutschland eine tiefe Venenthrombose. Sehr gefährlich ist es, wenn das Gerinnsel in den tiefen Venen mit dem Blutstrom in weitere Körperbereiche fortgeschwemmt wird. Dies kann zur Verstopfung der Lungengefäße führen. Die plötzlich auftretende Erkrankung wird Lungenembolie bezeichnet.
Dabei wird die Sauerstoffversorgung der Lunge blockiert. In Deutschland werden jährlich mehr als 100.000 Lungenembolien verzeichnet, an denen ca. 25.000-30.000 Patienten sterben.
An Lungenembolien versterben demnach jährlich mehr Menschen in Deutschland als durch Unfälle im Straßenverkehr.

 

Adresse:

Gefäßpraxis Leverkusen

Am Gesundheitspark 4

51375 Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt: 

Tel. 0214/ 20 29 12 0

Fax 0214/ 20 29 12 1

Email praxis@vasolev.de

Krampfaderoperation (Strippingmethode)

Autor: 

Frau Dr. med. Lydia Blechschmidt

www.medicoven.de

Krampfaderoperation (Strippingmethode)

Krampfadern sehen nicht nur unschön aus, sie können auch krankmachen: Staut sich Blut in den Venen, entsteht großer Druck in den Beinen. Die Flüssigkeit drückt ins Gewebe und lässt die Füße anschwellen. Auf Dauer können so Geschwüre oder Blutgerinnsel entstehen. Wenn der Blutpfropf durch den Körper zur Lunge schwirrt, kann er im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen.

Bei der Strippingmethode wird entweder an der Innenseite des Beines oder in der Kniekehle ein kleiner Schnitt gemacht, um die erweiterte Vene danach mit einer Sonde aus dem Bein herauszuziehen. Die kleinen Seitenäste werden mit der sogenannten Phlebektomie lahm gelegt. Klassischerweise werden dazu Miniincisionen in gewissen Abständen gesetzt und die geschlängelten Seitenastvarizen mit den verschiedensten Phlebextraktoren abschnittsweise entfernt, dass auch neben dem hämodynamischen Effekt sehr gute kosmetische Ergebnisse bringt.

 

Adresse:

MedicoVen Praxisklinik für Gefäßmedizin

Goethestraße 5 – 7,

09119 Chemnitz, Sachsen

 

Kontakt:

Tel. 0371/ 90 98 34 0

Fax 0371/ 90 98 33 6

Email dr.blechschmidt@medicoven.de

Arterien / Ultraschall / Arteriosklerose / Venen Venenbehandlung

Autoren: Frau Dr. med. Rewerk und Herr Dr. med. Rewerk 

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Was haben Sport, Blutgefäße und Ultraschall miteinander
zu tun? Sehr viel. Zunächst zu den Blutgefäßen.

Diese lassen sich in Arterien und Venen einteilen:

Arterien:

Arterien befördern sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper. Die gefürchtete und zahlreiche Organe krankmachende Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) läuft hier ab und führt im Verlauf zum Verschluß der Arterien. Die Folge können Hirnschlag , Raucherbein, Herzinfarkt und viele andere schwere Krankheiten sein. Die Arteriosklerose ist Todesursache Nr.1  in unserer sogenannten zivilisierten Welt und ist damit mindestens ebenso gefährlich, wie Krebs. Hauptursächlich entsteht die Gefäßverkalkung durch hohe Blutfette, Bluthochdruck, Rauchen, Zuckererkrankung und weitere, z.B. genetische und infektiöse Faktoren. Neben der Beseitigung der sogenannten Risikofaktoren ist Sport eine ganz entscheidende Maßnahme, gegen Gefäßverkalkung vorzugehen. Dieser Sport muß allerdings zielgerichtet, vernünftig und auf den Einzelfall abgestimmt betrieben werden. Hierfür ist eine Überwachung und Beratung durch geschulte Fachleute unverzichtbar. Bevor mit Sport begonnen wird, sollte allerdings der allgemeine Gesundheitszustand abgeklärt sein und ganz speziell der Zustand der Arterien bekannt sein. Hierfür stellt der Ultraschall eine einzigartige Untersuchungsmethode dar.

Venen:

Die Venen befördern das verbrauchte Blut vom Körper zum Herzen zurück. Damit das Blut nicht ständig gegen die Schwerkraft rückwärts fließt, gibt es Venenklappen. Sind diese zerstört, so kommt es zu Krampfadern, aber auch zum sogenannten offenen Bein, zu Thrombosen und auch zu den gefährlichen Lungenembolien. Sport, wenn er gezielt eingesetzt wird, ist behilflich, das Blut zum Herzen zurückzubefördern und beugt damit o.g. Komplikationen vor. Auch bei Venen ist der Ultraschall eine einzigartige Möglichkeit, den Gesundheitszustand zu überprüfen.

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Herr und Frau Dres. Stephan und Sabine Rewerk

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221 /168 555

Fax 06221/ 168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Krampfadern / Venen / Venenbehandlung

Autor:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

http://www.venenzentrum-mk.de

Welche Folgen kann ein unbehandeltes Krampfaderleiden haben?

Zunächst einmal: Krampfadern sind kein rein kosmetisches Problem. Die Tatsache und der Hinweis darauf, dass auch die Großmutter mit ihren Krampfadern über 90 Jahre alt geworden ist, verdeutlicht zwar, dass Krampfadern nicht unbedingt eine Verringerung der Lebenserwartung zur Folge haben, lässt aber meist außer Betracht, dass die betreffende Person aber z.B. 20 Jahre lang mit einem “offenen Bein” gelebt hat oder vielleicht eine Thrombose erlitten hat. Unbehandelte Krampfadern führen neben unangenehmen Beschwerden wie Schweregefühl in den Beinen, Hitzegefühl, Schwellneigung und nicht selten Wadenkrämpfen zu fortschreitenden Veränderungen an der Haut im Unterschenkelbereich.

Am Anfang steht zunächst meist noch die im Tagesverlauf zunehmende Schwellneigung der Beine. In der Folge tritt eine zunehmende bläuliche Verfärbung im Innenknöchelbereich hinzu. Dann folgt meist eine sich ausbreitende rötliche Verfärbung des Unterschenkels , die Haut verliert ihre Elastizität und verhärtet sich. Im Laufe der Zeit werden die zunächst noch rötlichen Verfärbungen zunehmend dunkler und eher bräunlich (bedingt durch Eisenablagerungen in der Haut als Folge des venösen Blutstaus). Häufig kommen in diesem Bereich noch stark juckende Ekzeme hinzu (sog. supravariköses Ekzem). Diese veränderten Hautareale werden gegenüber kleinsten Verletzungen sehr anfällig und es bilden sich leicht offene Wunden, sog. Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris).

Nun ist es zum ” offenen Bein” gekommen. All diese Veränderungen können auftreten, ohne dass äußerlich sichtbare Krampfadern bestanden haben. Übrigens sind etwa 90 % der offenen Beine venös bedingt und nicht wie allgemein vermutet z. B. ein ” Raucherbein “. Außerdem führen Krampfadern häufig zu sehr unangenehmen – weil schmerzhaften – Venenentzündungen. Hierunter versteht man die Thrombosierung (Gerinnselbildung) oberflächlicher Venen mit Entzündung des umgebenden Gewebes. Wächst ein solches Gerinnsel weiter und erreicht das tiefe Venensystem, so kann es zur Ausbildung einer Thrombose kommen mit der Gefahr einer Lungenembolie.

 

 

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:
Tel. 02391/ 1651
Fax:02391 /10645
Email.info@venenzentrum-mk.de