Krampfadern (Varikose)

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In den industrialisierten Ländern konsultieren mehr als 30% der Frauen und etwa 10% der Männer den Arzt wegen venöser Beinbeschwerden. Erbliche Belastung, höheres Alter, Übergewicht oder Berufe, bei denen längeres Stehen oder Sitzen nötig sind, können das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Venenkrankheit erhöhen.

Bei Progression des Krankheitsbildes können Veränderungen an den Beinen wie Pigmentierung der Haut, chronische Ödeme, Ekzeme, Venenentzündungen und letztlich Unterschenkelgeschwüre (offene Beine) auftreten.

Häufigkeit der Krampfadern (Varikose)

Krampfadern sind die häufigste Venenkrankheit der Beine. Nach Angaben der American Society for Vascular Surgery leiden 20 bis 25 Millionen Amerikaner an Krampfadern. Statistiken zeigen, dass 17% der Männer und 33% der Frauen Krampfadern haben. In der Tat geht heute mehr Arbeitszeit durch Venenleiden verloren als durch arterielle Verschlusskrankheiten. (Vascular Disease Foundation Newsletter, Frühjahr 2005).

Beschwerden und Ausprägung der Varikose

Die Varikose ist ein chronisch fortschreitendes Krankheitsbild, bei dem die Erweiterung oberflächlicher Venen und die Schlussunfähigkeit der Venenklappen im Vordergrund stehen. In der Folge kann es zu Beschwerden wie Schweregefühl und Schmerzen in den Beinen kommen, die beim Stehen und im Tagesverlauf zunehmen. Ausserdem können Schwellungen der Beine (Ödeme), Hautveränderungen und ein Unterschenkelgeschwür auftreten. Diese chronischen Veränderungen vom Ödem bis zum Ulcus cruris werden auch als Chronische Venöse Insuffizienz (CVI) zusammengefasst. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind sinnvoll, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

 

 

Sichtbare geschlängelte Krampfadern liegen im Unterhautfettgewebe. Sie sind meist Seitenäste der sogenannten Stammvenen. Die Stammvenen liegen in einer festen Umhüllung zwischen Muskulatur und Fettgewebe und sind in den meisten Fällen nicht von aussen sichtbar.  Bei Krampfadern funktionieren die Venenklappen nicht mehr. Das führt zur venösen Stauung und zur Beinschwellung (Ödem). Beschwerden äussern sich meist in Schweregefühl, Schwellungsgefühl und Schmerzen. Krampfadern können aber auch ohne Beschwerden vorkommen.

Es gibt primäre und sekundäre Krampfadern. Das Risiko der Entwicklung von primären Krampfadern wird häufig mit familiärer Belastung (Eltern mit Krampfadern), Schwangerschaften, weiblichem Geschlecht und höherem Alter assoziiert. Sekundäre Varizen sind eine direkte Folge von tiefen Venenverschlüssen, wie sie bei der tiefen Beinvenenthrombose auftreten. In diesem Fall sind die oberflächlichen Venen möglicherweise Teil eines Umgehungskreislaufs. Die vermehrte Blutmenge führt dann zur Erweiterung und Schlängelung der Vene.

Unbehandelt können Krampfadern zu mehr Beschwerden und Hautveränderungen bis hin zum „offenen Bein“ führen. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist die Basis für die Vorbeugung und Behandlung von chronischen Venenkrankheiten.

Autor: SIGVARIS-Lösungen bei Krampfadern   www.sigvaris.de

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