Schlagwortarchiv für: Venen

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk

www.heidelberger-praxisklinik.de

Ein ideales Herz-, Kreislauftraining, auch zur Entlastung Ihrer Venen und Gelenke und insbesondere zur Therapie bei Lipo– und Lymphödemen.

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Bei Ihnen wurde eine Venenschwäche, Lipödem, Lymphödem diagnostiziert – wir empfehlen Ihnen aus ärztlicher Sicht zur Linderung Ihrer Beschwerden Aquajogging, davon profitieren Lymphsystem, Venen und Gelenke.

Im Wasser lastet nur ein Sechstel Ihres Körpergewichtes auf Ihren Gelenken und der Wasserdruck entlastet Ihr Lymphsystem effektiv durch seinen Drainage– und Massageeffekt.

Alleine wenn Sie nur im Wasser aufrecht stehen, wirkt der Wasserdruck auf die Beine und unterstützt die Venen.

Wenn Sie sich dazu noch bewegen, erhöhen Sie den Drainageeffekt des Lymphsystems erheblich.

Hoher Lymphdrainageeffekt: Beim Aquajogging sorgt ein sogenannter Jogginggürtel dafür, dass Sie im Wasser bei den Übungen aufrecht bleiben.

Mit Geräten, die den Wasserwiderstand erhöhen z.B. Aquatwins (Schuhe) oder Aquamitts (Wasserhandschuhe) wird die Trainingsintensität gesteigert.

Entlastet Venen und Gelenke: Darüber hinaus ist „Aquajogging“ ein ideales „Herz-Kreislauf-Training“ und der Wasserwiderstand kräftigt Ihre Muskulatur und entlastet somit ihre Venen.

Weitere Tipps bei Lymphödem:
a) Sorgfältige Haut– und Fußpflege, Vermeidung von Einrissen und Verletzungen zur Vorbeugung von Infektionen. Überprüfen Sie Ihre Tetanusschutzimpfung.
b) So oft wie möglich lagern Sie in Ruhezeiten Ihre Beine hoch (über Herzniveau).
c) Tragen Sie die von Ihrem Arzt verordneten Kompressionsstrümpfe so oft als möglich und achten Sie darauf, dass Ihre Haut nicht austrocknet (z.B. Melkfett, aber keine parfümierten Cremes).
d) Machen Sie als entstauende Bewegungstherapie Aquajogging (z.B. in entsprechenden Kursen von Sportvereinen/Hallenbäder) und tägliche Gymnastik zu Hause.
e) Wärme verstärkt das Lymphödem – meiden Sie heiße Wannenbäder, lange Sonnenbäder oder Solarium.
f ) Bei Bedarf nützen Sie die „Akute intermittierende maschinelle Kompressionsstherapie“ (AIK) mit mechanischer Drainage der Gliedmaßen durch wechselnd aufpumpbare Manschettensysteme in unserer Praxis.
g) Weitere Infos auf der Internetseite des Bundesverbands Lymphselbsthilfe e. V., Giessen.bundesverband-lymphselbsthilfe.de

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221/168 555

Fax: 06221/168 554

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Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit für eine Frau.

Die Schwangerschaftshormone und die wachsende Gebärmutter mit dem Fötus haben Auswirkungen auf die Venen der werdenden Mutter.

30% der Frauen mit der ersten Schwangerschaft und 55% der Frauen mit mehreren Schwangerschaften entwickeln Krampfadern.

Während der Schwangerschaft neigen schon vorher vorhandene Besenreiser und Krampfadern dazu schlimmer zu werden.

Sie können auch schmerzhaft sein und sich vermehrt warm anfühlen. Auch Krampfadern im Genitalbereich können in der Schwangerschaft auftreten.

Venös bedingte Beinbeschwerden wie Schwere– und Spannungsgefühl sowie Schmerzen der Beine treten in der Schwangerschaft häufiger auf.

Schwangere leiden häufiger unter geschwollenen Beinen.

In der Schwangerschaft steigt auch das Risiko für oberflächliche Venenentzündungen (Thrombophlebitis) und tiefe Beinvenenthrombosen (TVT).

Einige Gründe hierfür sind:

  • Erhöhung des Blutvolumens
  • Erweiterung der Venen
  • Verlangsamung des Blutflusses in den Beinvenen
  • Erhöhte Gerinnungsbereitschaft des Blutes
  • Ein generell erhöhtes Risiko für das Auftreten von venösen Beschwerden oder Venenkrankheiten in der Schwangerschaft besteht immer dann, wenn:
  • venöse Erkrankungen in der Familie bekannt sind
  • schon vor der Schwangerschaft Venenveränderungen bestanden
  • bei Mehrlingsschwangerschaften
  • bei vorwiegend sitzender oder stehender Tätigkeit

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat in Bezug auf präventive Massnahmen, um das Risiko von venösen Erkrankungen während der Schwangerschaft zu reduzieren.

SIGVARIS Tipps für Schwangere:

  • Vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen
  • Legen Sie Ihre Beine so oft wie möglich hoch
  • Vermeiden Sie hohe Temperaturen
  • Bewegen Sie sich viel (Laufen, Schwimmen, Radfahren)
  • Duschen Sie Ihre Beine kalt ab
  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe (Kompressionsklasse 1 bis 2, abhängig von Beschwerden und vorhandene Veränderungen)
  • Nutzen der Kompressionstherapie in der Schwangerschaft

Die Kompressionstherapie ist die effektivste und schonendste Methode bei der Verhinderung von Schwellungen und venösen Beinbeschwerden in der Schwangerschaft

(Büchtemann AS, et al.; Br J Obstet Gynaecol.; 1999 June; 106(6):563-9; The effect of compression therapy in venous haemodynamics in pregnant women).

Bei der Verwendung von Kompressionsstrümpfen sollte die Kompression degressiv sein, mit dem höchsten Druck im Knöchelbereich und nach oben abnehmend.

Für Schwangere gibt es besonders elastische Hosenteile bei der Versorgung mit Kompressionsstrumpfhosen.

Wenn Sie die Vorteile und den Komfort von Kompressionsstrümpfen während der Schwangerschaft entdeckt haben, können Sie sie auch weiterhin tragen.

Ihre Beine werden Ihnen dafür danken.

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen
sigvaris

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk

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Möglichkeiten der Früherkennung von Schlaganfall, Raucherbein und Aortenaneurysma.

Sie haben sicher schon gehört, dass es ärztliche Leistungen gibt, die zwar sinnvoll sind, die aber dennoch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, sofern Sie beschwerdefrei sind.

Oben aufgeführte Krankheitsbilder können ohne anfängliche Beschwerden vorliegen, bei weiterem unbemerktem Fortschreiten können ohne Warnzeichen lebensbedrohliche Komplikationen eintreten.

Insbesondere wenn gewisse Risiken vorliegen (Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Zuckererkrankung, familiäre Belastung), erscheint es aus unserer Sicht sinnvoll, ab einem bestimmten Alter z.B. mit einer Ultraschalluntersuchung und ggf. weiteren Maßnahmen nachzusehen.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben, seien hier einige Daten zum Schlaganfall aufgeführt:

Bis zu 500.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall.

Für mehr als 100.000 Betroffene endet die Krankheit nach amtlicher Statistik tödlich.

Der Schlaganfall gehört, zusammen mit Krebs und Herzinfarkt, nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen.

Ein Schlaganfall kann urplötzlich aus voller Gesundheit heraus auftreten.

Da, wie eingangs erwähnt, sinnvolle Vorsorgeleistungen nicht von der gesetzlichen Kasse bezahlt werden, hat es der Gesetzgeber ermöglicht, diese Leistungen Kassenpatienten anzubieten und privat in Rechnung zu stellen (IGEL).

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Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

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Überblick

Immer mehr Menschen fliegen lange Strecken und sitzen für längere Zeit im Auto, im Bus oder in der Bahn. Wenn die Bewegung reduziert ist, wird die Blutzirkulation

in den Beinen eingeschränkt.

Diese Situation kann zu Beinbeschwerden führen wie Schweregefühl, geschwollene Füße und Knöchel.

Auf langen Flügen werden diese Symptome mit dem Begriff des „Economy Class Syndroms“ assoziiert, weil hier die Beinfreiheit und der Bewegungsumfang besonders begrenzt ist.

Entsprechende Beschwerden treten aber bei jeder Art von längerer Immobilität beim Reisen auf und sind nicht auf das Sitzen im Flugzeug beschränkt.

Langes Sitzen ist auch ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Venenentzündungen und Thrombosen (Blutgerinnsel-Bildung).

Immobilität beim Sitzen auf der Reise über 4 Stunden gilt als erhöhtes Risiko für eine TVT, insbesondere wenn zusätzliche Risikofaktoren hinzu kommen.

Eine einfache und bequeme Art, Beinbeschwerden und Schwellungen auf Reisen zu verhindern und gleichzeitig auch eine Thrombose vorzubeugen, ist das Tragen von SIGVARIS

Kompressionsstrümpfen während der Reise.

Fragen Sie Ihren Hausarzt, um Informationen über die Prävention von TVT und anderen venösen Problemen während der Reise zu erhalten.

SIGVARIS Tipps für Reisende:

  • Tragen Sie bequeme Kleidung.
  • Bewegen Sie Ihre Füsse und Sprunggelenke regelmässig, mindestens alle 30 Minuten: 10x Fusswippen und 10x Fusskreisen.
  • Wenn möglich eine Pause und eventuell ein kurzer Spaziergang alle zwei Stunden.Trinken Sie viel Flüssigkeit, um Austrocknung zu vermeiden. Trinken Sie keinen Alkohol.
  • Tragen Sie SIGVARIS Kompressionsstrümpfe, da sie das effizienteste und schonendste Mittel sind, um Beinbeschwerden und Schwellungen auf Reisen zu verhindern.
  • Nutzen der Kompressionstherapie auf Reisen
  • Die Kompression ist die effektivste und schonendste Methode zur Verhinderung von Ödemen oder Beinbeschwerden auf Reisen. Sie reduziert ausserdem das Risiko von akuten thrombotischen Erkrankungen auf Fernreisen.
  • Wenn Sie die Vorteile und den Komfort von Kompressionsstrümpfen während der Reise entdeckt haben, können Sie sie auch weiterhin tragen. Ihre Beine werden Ihnen dafür danken

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Adresse:
Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35
87700 Memmingen

Autor: Herr Dr. med. Jörg Zajitschek

www.haut-venen-nuernberg.de

Die Phlebologie umfasst alle Erkrankungen des peripheren Venensystems.

Zu diesem Komplex zählen v.a. BesenreiserKrampfadern, aber auch Thrombosen und Venenentzündungen, bis hin zu offenen Beingeschwüren.

Vor jeder Behandlung steht zunächst eine gründliche Diagnostik mit moderner Ultraschalltechnologie.

Diese Farbduplexsonographie ist eine sehr genaue, schmerzfreie Untersuchungsmethode.

Welches Behandlungsregime zur Anwendung kommt, wird individuell mit Ihnen ausführlich besprochen und festgelegt.

Adresse:

Haut und Venen Praxis

Äußere Sulzbacher Straße 124,

90491 Nürnberg, Bayern

Kontakt:

Tel. 0911/95 66 65 00

Fax: 0911/95 66 65 01

Email praxis@haut-venen-nuernberg.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann 

www.venenzentrum-freiburg.de

Eine Besserung des venösen Rückenstroms zum Herzen kann vorübergehend schon die Kompressionstherapie erreichen.

Dabei reichen meistens Kompressoionskniestrümpfe aus, eine strikte Zuordnung zu speziellen Kompressionsklassen gibt es nicht mehr, d. h. auch eine leichte Kompression (Kompressionsklasse 1) kann schon den erwünschten Effekt erzielen.

Lange Kompressionsstrümpfe bis zum Oberschenkle sind meistens nur kurzzeitig nach Thrombose, Krampfaderoperationen oder Verödungen sinnvoll, da eine effektive Durchmesserreduktion der Venen am Oberschenkel, um die erwünschte Rückflussgeschwindigkeit zum Herzen zu erhöhen durch die größere Muskelmasse und Fettschicht nicht erreicht wird.

Die Durchmesserreduktion der Venen, welche durch Kompressionskniestrümpfe am Unterschenkel erzeugt wird, reicht aber aus, um den Blutrückfluß auch am Oberschenkel zu erhöhen.

Eine oft dauerhafte Verbesserung der venösen Situation am Bein gelingt durch die chirurgische Entfernung der betroffenen Vene oder den Verschluss mit einem endovenösen Verfahren (z.B. der VNUS-Closure-Fast© (Venefit©)-, Laser-, RFITT©– Heißdampf-, ClariVein©-und VenaSeal© (Venenkleber)-Methode), manchmal auch mit der Schaumverödung.

Sobald die erkrankte Vene entfernt oder verschlossen ist, übernehmen gesunde Venen deren Funktion und sorgen für den normalen Fluss.

Adresse:

Zähringer Straße 14, Venenzentrum Freiburg

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0761/59 18 78 0

Fax: 0761/59 18 78 20

Email info@venezentrum-freiburg.de

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann 

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Angiologie ist die Lehre von den Blutgefäßerkrankungen des Menschen als Ursache für Durchblutungsstörungen der Arme, Beine, Hände und Füße auf dem Boden der Arteriosklerose und anderer Grunderkrankungen.

Dazu gehören z.B.

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen (Arteriitiden)
  • Durchblutungsstörungen der Hirnversorgenden Arterien wie Verengung oder Verschluss der Hals- und Hirnschlagadern (z.B. Karotisstenosen) mit der möglichen Folge von Schlaganfällen (Apoplex)
  • Krankhafte Erweiterung der Arterien, wie z.B. der Bauchschlagader (Aortenaneurysma)
  • Durchblutungsstörungen der Bauchgefäße wie Verengungen der Nierenschlagader und der Darmversorgenden Arterien und Venen
  • Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen (Morbus Raynaud)
  • Thrombotische und embolische Erkrankungen der Arterien und Venen

Diagnostik

  • Mit modernsten Ultraschallsystemen (Farb-Duplex- und Dopplersonographie)
  • Akrale Oszillographie
  • Laufbandergometrie zur Gehstreckenbestimmung
  • Kapillarmikroskopie
  • Laboranalytik mit Beratungsschwerpunkt und Behandlung von Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen
  • Konservative und medikamentöse Therapie und Indikationsstellung für wiedereröffnende Maßnahmen verengter oder verschlossener Blutgefäße wie Katheterdilatation und Gefäßoperation
  • Enge Zusammenarbeit mit Radiologen u. Gefäßchirurgen

Adresse:

Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax: 08022/1575

Email f.x.breu@t-online.de

Autor: Herr Dr. med. Michael Knop 

www.havelklinik.de

In Deutschland leiden über 1 Million Menschen an einem Ulcus cruris.

Ein Ulcus cruris entsteht in über 80 % der Fälle durch Störungen im venösen Blutkreislauf.

In ca. 5-10 % der Fälle sind diese Wunden durch eine Verengung der Beinarterien bedingt.

Die restlichen Fälle sind durch Nervenschäden oder eine gemischte Ursache hervorgerufen.

Krankheitsbild

Hierbei handelt es sich um schlecht heilende und meistens chronische Wunde an den Unterschenkeln oder Füßen.

Umgangssprachlich wird diese als „offenes Bein“ bezeichnet.

Vor der Therapie des Ulcus cruris muss zunächst eine ausführliche Diagnostik und Ursachenforschung durchgeführt werden.

Eventuell ist hierbei auch eine Probeentnahme aus der offenen Wunde erforderlich, um einen Hauttumor als Ursache ausschließen zu können.

Im Bereich der Venenerkrankungen entsteht ein Ulcus cruris in der Regel durch Krampfadern (Varizen) oder im Rahmen eines postthrombotischen Syndroms.

Die krankhafte Erweiterung der Venen bewirkt, dass die Venenklappen nicht mehr schließen.

Dadurch kann das Blut zurückfließen und sich in den Venen stauen.

Dieser Stau führt zu einem Ödem (Wasseransammlung im Gewebe) und nach einem längeren Zeitraum zu einer Verhärtung des Bindegewebes (Sklerose).

Ergebnis ist eine Minderversorgung des Gewebes mit Blut und Nährstoffen, vor allen Dingen im Bereich der Knöchelinnenseite.

Dies kann später zu einem Ulcus cruris führen.

Therapie

Für die Wahl der geeigneten Therapie ist es wichtig, den Auslöser eines Ulcus cruris zu kennen.

Die Ursachen von Ulcera können in der Regel durch Erfragen der Krankengeschichte, eingehende Inspektion der betroffenen Hautstelle und moderne Untersuchungen

(z.B. mittels Dopplersonographie, Duplexsonographie, Phlebodynamometrie) aufgedeckt werden.

Meist ist eine kombinierte Therapie aus Operation und konservativer Behandlung notwendig.

Dies muss im Einzelfall vom Venenspezialisten entschieden werden. Bei einer Venenerkrankung als Ursache ist eine Kompressionstherapie wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Neben der klassischen Therapie mit feuchter Wundbehandlung besteht die Möglichkeit, chronische Unterschenkelgeschwüre plastisch zu decken.

Hierzu versuchen wir, etwa durch Vakuumversiegelung des offenen Beines einen möglichst optimalen Wundgrund herbeizuführen.

Im Anschluss wird eine Spalthauttransplantation vom Oberschenkel auf die chronische Wunde vorgenommen und diese dauerhaft verschlossen.

Die Erfolgsquoten dieses Vorgehens sind gut.

Der Heilungsverlauf ist schnell und die Patientenzufriedenheit hoch.

Adresse:

Zentrum für Venen – und Dermatochirurgie

Gatower Str. 191,

13595 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 0303/6206370

Fax: 0303/6206100

Email venenzentrum@havelklinik.de

Mit dem Ziel, die Dokumentation der vielfältigen Manifestationen von chronischen Venenerkrankungen zu vereinheitlichen, wurde ein umfassendes Klassifikationssystem (CEAP) entwickelt. Die CEAP-Klassifikation wurde von einem internationalen Ad-hoc-Ausschuss des American Venous Forum (AVF) im Jahr 1994 erarbeitet und publiziert.

Seither ist sie weltweit der anerkannte Standard für die Klassifizierung von chronischen Venenleiden und ermöglicht den Vergleich von venösen Diagnosen und von Patientengruppen.

Die Grundlagen der CEAP beruhen auf einer Beschreibung der klinischen Veränderungen (C), der Ätiologie (E), der pathologischen anatomischen Venenveränderungen (A) und der zugrunde liegenden Pathophysiologie (P).

1) Klinische Einteilung

C0: keine sichtbaren oder tastbaren Zeichen einer Venenerkrankung
C1: Besenreiser oder retikuläre Varizen
C2: Krampfadern (Varizen)
C3: Ödem
C4a: Pigmentierung oder Ekzem
C4b: Lipodermatosklerose oder Atrophie blanche
C5: abgeheiltes venöses Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris)
C6: aktives venöses Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris)

Die klinischen Stadien können mit subjektiven Symptomen (S) einhergehen oder asymptomatisch sein (A).

Zu den Symptomen gehören:  Schmerzen, Spannungsgefühl, Schweregefühl, Schwellungsgefühl, Juckreiz, Muskelkrämpfe und andere Beschwerden, die auf venöse Dysfunktion zurückzuführen sind.

Ätiologie Klassifizierung

Ec: angeboren
Ep: primär
Es: sekundär
En: keine venöse Ursache nachweisbar

Anatomische Klassifikation

As: oberflächliche Venen
Ap: Perforansvenen
Ad: tiefe Venen
An: keine venösen Veränderungen nachweisbar

Pathophysiologie

Pr: Reflux
Po: Obstruktion
Pr,o: Reflux und Obstruktion
Pn: keine venöse Pathophysiologie nachweisbar

Entwickelt als eine Klassifikation, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln sollte, erfolgte 2004 die erste Überarbeitung durch eine internationale Arbeitsgruppe unter der Schirmherrschaft des AVF.

2) Das überarbeitete Dokument behält die grundlegenden CEAP-Kategorien bei, verbessert aber die zugrunde liegenden Details. Um den breiteren Einsatz in der täglichen Praxis zu fördern, wurde darüber hinaus, eine verkürzte Version, oder “Basis-CEAP” als Alternative zum umfassenden CEAP erstellt.

3) Prof. Jean-François Uhl und SIGVARIS haben das “CEAP Spiel” entwickelt, um Ärzte beim optimalen Einsatz des CEAP Systems zu unterstützen. Verfügbar in Englisch und Französisch. Bitte nutzen Sie das Kontaktformular, um ein kostenloses Exemplar der CD zu erhalten.

(1) Porter JM, Moneta GL. Reporting standards in venous disease: an update. International Consensus Committee on Chronic Venous Disease. J Vasc Surg 1995;21:635-45
(2) Eklof B, Rutherford RB, Bergan JJ, Carpentier PH, Glovicski P, Kistner RL, et al. Revision of the CEAP classification for chronic venous disorders: consensus statement. J Vasc Sur 2004;40:1248-52
(3) Meissner et al. Primary chronic venous disorders. J Vasc Surg 2007;46:54S-67S

 

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

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Adresse:

Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35, 87700 Memmingen

Autor: Herr Dr. med. Jürgen Holl 

www.venenpraxis-bodensee.de

Als Besenreiser werden feine Krampfadern bezeichnet, die in der obersten Hautschicht an den Beinen auftreten.

Sie sind meist fächer- oder netzförmig.

Diese kleinen Venen sind mit Blut gefüllt und scheinen als hellrote oder dunkelblaue Äderchen bzw. rötliche Flecken durch die Haut.

Besenreiser verursachen in der Regel keine Beschwerden, stellen aber für viele Menschen ein kosmetisches Problem dar.

Eine Besenreiser-Verödung kann Abhilfe schaffen.

Adresse:

Venenpraxis Bodensee

Ravensburgerstr. 35,

88250 Weingarten, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0751/18951000

Fax: 0751/18951009

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