Beiträge

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann 

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Angiologie ist die Lehre von den Blutgefäßerkrankungen des Menschen als Ursache für Durchblutungsstörungen der Arme, Beine, Hände und Füße

auf dem Boden der Arteriosklerose und anderer Grunderkrankungen.

Dazu gehören z.B.

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen (Arteriitiden)
  • Durchblutungsstörungen der Hirnversorgenden Arterien wie Verengung oder Verschluss der Hals- und Hirnschlagadern (z.B. Karotisstenosen) mit der möglichen Folge von Schlaganfällen (Apoplex)
  • Krankhafte Erweiterung der Arterien, wie z.B. der Bauchschlagader (Aortenaneurysma)
  • Durchblutungsstörungen der Bauchgefäße wie Verengungen der Nierenschlagader und der Darmversorgenden Arterien und Venen
  • Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen (Morbus Raynaud)
  • Thrombotische und embolische Erkrankungen der Arterien und Venen

Diagnostik

  • Mit modernsten Ultraschallsystemen (Farb-Duplex- und Dopplersonographie)
  • Akrale Oszillographie
  • Laufbandergometrie zur Gehstreckenbestimmung
  • Kapillarmikroskopie
  • Laboranalytik mit Beratungsschwerpunkt und Behandlung von Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen
  • Konservative und medikamentöse Therapie und Indikationsstellung für wiedereröffnende Maßnahmen verengter oder verschlossener Blutgefäße wie Katheterdilatation und Gefäßoperation
  • Enge Zusammenarbeit mit Radiologen u. Gefäßchirurgen

Adresse:

Dr. med. Franz Xaver Breu und Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax: 08022/1575

Email f.x.breu@t-online.de

Autoren:  Foto Dr. Bernhard Bulling

Herr Dr. med. Bernhard Bulling, Frau Susanne Schannewitzky, Frau Dr.med. Ulla Holthausen, Frau Dr.med. Mina Nasiri-Sarvi

www.dr-bulling.de

Nicht jede Gefäßerkrankung macht einen operativen Eingriff erforderlich.

Venen-Ärzte praktizieren eine Reihe von Behandlungsmethoden, die schonend und trotzdem effizient sind.

Ambulantes und stationäres Thrombosemanagement:

Wird eine Thrombose diagnostiziert, ist heute nur noch in wenigen Fällen die stationäre Aufnahme erforderlich.

Das ambulante Therapiekonzept mit einer initialen Heparinisierung und überlappender Antikoagulantien mit Marcumar wird mit dem Patienten ausführlich besprochen.

Besonderes Gewicht wird auf die Beratung bei familiärer Neigung zur Thrombose, genetisch bedingten Gerinnungsstörungen und bei Thrombosen in der Schwangerschaft gelegt.

Ulcus Cruris Therapie:

Das “Offene Bein” als Folge einer tiefen Beinvenenthrombose ist in Deutschland immer noch eine häufige Erkrankung.

Die örtliche Wundbehandlung – in Verbindung mit komprimierenden und entstauenden Maßnahmen – muss sich nach der jeweiligen Heilungsphase richten und erfordert seitens

der Therapeuten eine ständige Schulung auf dem Gebiet der Wundtherapie.

Lymphatische Entstauungstherapie:

Zur peripheren Entstauung werden in der Praxis intermittierende Druckmassagen nach Jobst durchgeführt.

Zur Durchführung manueller Lymphdrainagemassagen empfehlen wir Ihnen gerne kompetente Physiotherapeuten.

Verödungsbehandlung:

Die Verödung von Besenreiser– und Seitenastkrampfadern wird als Flüssigverödung oder Schaumverödung durchgeführt.

Infusionsbehandlung mit rheologisch aktiven Medikamenten:

Nicht bei allen Patienten, die an arteriellen Durchblutungsstörungen leiden, kann oder muss eine Gefäßoperation durchgeführt werden.

Häufig kann durch eine Infusionsbehandlung mit einem durchblutungsfördernden Medikament – das leider nicht in Tablettenform vorliegt – eine ausreichende

Gehstreckenverbesserung erreicht werden.

Hämodilutionsbehandlung bei Polyglobulie:

Viele Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen haben ein zu “dickes Blut”.

Hier kann durch eine kontrollierte Blutverdünnung eine deutliche Verbesserung der Sauerstoffversorgung erreicht werden.

Marcumareinstellung (Coagu-Check Schulung):

Patienten, die über eine lange Zeit mit Marcumar behandelt werden müssen, benötigen ein Messgerät zur Eigenbestimmung des Quick/INR-Wertes; die Kosten für ein von uns verordnetes

Messgerät werden von den Krankenkassen übernommen.

Gefäßsport:

Schon seit zwanzig Jahren bieten wir unseren Patienten ein spezielles Gefäßtraining zur Verbesserung der peripheren Durchblutung (Kollateralbildung) an. Allein durch dieses

Gefäßtraining kann schon eine beeindruckende Verbesserung der Durchblutung erreicht werden.

Adresse:

Praxis für Gefäßerkrankungen

Dr. med. Bernhard Bulling, Susanne Schannewitzky, Dr.med. Ulla Holthausen, Dr.med. Mina Nasiri-Sarvi

Dürener Str. 350

50935 Köln, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 0221/3679350

Fax: 0221/367935-35