Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

www.venenzentrum-adlershof.de

Das Lipödem ist eine Fettgewebsvermehrung der Beine, eventuell auch der Arme, tritt nur bei Frauen auf, und ist gekennzeichnet durch die Troika

(ein aus den Diskussionen um Griechenland bekanntes Wort):

•    die spezielle Form der Beine
•    eine Neigung zu Blutergüssen und
•    eine ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit der Beine.

Die Ursache der Fettgewebsvermehrung ist unbekannt.

Das Fettgewebe des Lipödems reagiert nicht auf Diätversuche oder körperliche Aktivität, dennoch sollte auf Aktivität und Körpergewicht geachtet werden.

Lipödem Stadium III

Die eigentliche Therapie des Lipödems besteht im Tragen von Kompressionsstrümpfen in Flachstricktechnik (alleine zur Linderung der Beschwerden), manueller Lymphdrainage

(vor allem bei zunehmender Wasseransammlung) und bei entsprechenden Befunden der Absaugung des Fettgewebes (Liposuktion).

Wenn  Sie vermuten, am Lipödem erkrankt zu sein, beraten wir Sie gerne bezüglich der für Sie günstigen Therapieform.

Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia MinzFoto-Dr.-Freia-Minz-250Foto-Dr.-Bernhard-Klumpp-25

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

Kontakt:

Tel. 030/6392-2362

Fax: 030/6392-2471

Email info@venenzentrum-adlershof.de

Autor: Herr Dr. med. Jörg Zajitschek

www.haut-venen-nuernberg.de

Besenreiserbehandlung

Ein weiteres häufiges Problem stellen Besenreiser dar.

Diese erweiterten Hautvenen können erste Anzeichen eines Krampfaderleidens darstellen.

Kann dieses durch gründliche Diagnostik ausgeschlossen werden, stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Mikrosklerotherapie (spezielle Verödungsbehandlung): Die Injektion des Verödungsmittels als Schaum oder in flüssiger Konsistenz erfolgt dabei, mit extrem dünnen Kanülen, nahezu schmerzfrei.
  • Lasertherapie: Als Alternative oder auch in Ergänzung zur Mikrosklerotherapie bietet ein hochmoderner Neodym-Yag Laser sehr gute Behandlungsergebnisse. Vor allem in Problemzonen, wie z.B. der Knöchelregion, kann somit das Behandlungsspektrum deutlich erweitert werden.

 

Adresse:

Haut und Venen Praxis

Äußere Sulzbacher Straße 124,

90491 Nürnberg, Bayern

Kontakt:

Tel. 0911/95 66 65 00

Fax: 0911/95 66 65 01

Email praxis@haut-venen-nuernberg.de

Autor:bild-jens-tesmann Herr Dr. med. Jens Tesmann und Kollegen

www.hautzentrum-innenstadt.de

Das VenaSeal Closure System gehört zu den neuesten Methoden Krampfadern minimal-invasiv und schonend zu behandeln.

Mit einer kleinen Punktion und einem ebenso kleinen Katheter wird ein medizinischer Venenklebstoff in

die zu behandelnde Krampfader eingebracht.

Dies geschieht schrittweise, mit sanftem Druck auf die Krampfader und in geringer Menge.

Unter laufender Ultraschallkontrolle wird das Gefäß auf diese Weise sicher und effektiv geschlossen.

Das zugelassene Verfahren macht sich die Weiterentwicklung eines bereits seit 50 Jahren erfolgreich eingesetzten Venenklebers zu Nutze.

Es eignet sich für die Behandlung von erkrankten Stammvenen sowie großen Seitenastkrampfadern und dauert nur wenige Minuten.

Die verschlossene Vene verbleibt im Bein und wird, wie auch bei anderen Verfahren, vom Körper schrittweise abgebaut.

Die Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Venenbehandlungen besteht darin, dass weder eine Allgemeinnarkose, noch Lokalbetäubungen

entlang der zu behandelnden Vene notwendig sind.

Nur am Gefäßzugang wird auf Wunsch eine kleine lokale Betäubung gesetzt.

Der Patient kann unmittelbar nach der Behandlung zu seinem normalen Tagesablauf zurückkehren und verspürt eine sofortige Linderung seiner Symptome.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht beachtet werden.

Auch auf das Tragen von unbequemen Kompressionsstrümpfen kann im Allgemeinen verzichtet werden.

In Einzelfällen empfiehlt es sich für 1 bis 7 Tage.

Nach einem Kontrollbesuch bei uns in der Praxis sind auch längere Reisen und Langstreckenflüge bereits nach einem Tag wieder möglich.

Blutergüsse wie bei der Stripping Operation entstehen nicht. Auch das Risiko von Hautverbrennungen, Nervenverletzungen oder Verletzungen des umliegenden Gewebes sind ausgeschlossen.

Kosten

Die Kosten für diese Behandlung übernehmen alle Privatkassen, nicht aber alle gesetzlichen Krankenkassen.

Sie liegen, je nach Krankheitsbild, zwischen 1200,- und 2.800,- Euro.

Für Kassenpatienten erstellen wir im Rahmen einer Untersuchung einen Kostenvoranschlag für die Krankenkasse.

Stimmt die Kasse der Behandlung zu, entstehen keine Operationskosten auf Patientenseite – einschließlich Vor- und Nachuntersuchung.

Adresse:

Praxis für Haut und Venen

Theodor-Heuss-Straße 8

70174 Stuttgart, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0711/3058230

Fax: 0711/30582317

Email info@hautzentrum-innenstadt.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann 

www.praxisklinik-burbach.de

Krampfadern entstehen, wenn die Venen nicht mehr richtig arbeiten.

Staut sich beispielsweise durch langes Sitzen oder Stehen das Blut in den Beinen, sind die Venen überlastet und erweitern sich.

Unter dauerhafter Belastung dehnt sich die Venenwand immer weiter aus und verliert ihre Elastizität.

In Folge dessen schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, was den Blutstau weiter verstärkt.

Die Venen werden insuffizient und Krampfadern entstehen, was sich in Symptomen wie Müdigkeit, Schmerzen oder Schwellungen der Beine äußert.

Oder, in der Bildsprache der Straßen: Unbehandelte Krampfadern sind Einbahnstraßen, durch die der Verkehr in die falsche Richtung fließt.

Sind die Venenklappen kaputt, fließt zwar Blut bei Kontraktion der Unterschenkelmuskulatur nach oben, bei Erschlaffung der Muskulatur sackt es aber wieder nach unten.

Es entsteht zwar eine Pendelbewegung des Blutes in der Krampfader, aber es erfolgt kein herzwärts gerichteter Transport.

Daher müssen die noch vorhandenen gesunden Venen schon bei Entstehung einer Krampfader die Aufgabe des Bluttransportes übernehmen und sogar zusätzlich noch das in

der Krampfader versackte Blut mit transportieren.

Es ist also nicht so, dass sich das Blut erst nach der „Stilllegung“ der Krampfader einen neuen Weg suchen müsste.

Ganz im Gegenteil: Da Umleitungen oder staubedingte Ausweichstrecken aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens selbst schnell überlastet sind, wird der gesamte Blutfluss

durch die Herausnahme oder Verödung der erkrankten Vene verbessert, da die gesunden Venen entlastet werden und nicht noch den fehlgeleiteten „Verkehr“ der Krampfader

übernehmen müssen.

Krampfadern entstehen überwiegend aus ungeklärter Ursache, vermutlich aufgrund einer angeborenen oder altersbedingten Schwäche des Bindegewebes, der Venenwände

und/oder Venenklappen.

Neben Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen gelten hormonelle Veränderungen als Auslöser einer Varikose, weshalb Frauen häufiger von Krampfadern

betroffen sind als Männer.

Doch insuffiziente Venen sind nicht nur unangenehm und ein kosmetisches Problem.

Bleiben Sie unbehandelt, können Hautveränderungen und –verfärbungen, Entzündungen oder stark nässende Wunden (venöses Ulcus, „offenes Bein“) entstehen.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995

Fax: 02736/446944

Email info@praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU

DIE PRINZIPIEN DER KOMPRESSIONSTHERAPIE

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

Konzept

Das Konzept der Kompressionstherapie beruht auf einem einfachen und effizienten mechanischen Prinzip: der Applikation eines elastischen Textils.

Durch die Kompression der Extremität mit graduierter Kompression – höchster Druck im Knöchelbereich und abnehmender Druck nach proximal – unterstützt der Kompressionsstrumpf den venösen Rückfluss, reduziert den venösen Druck, verhindert effizient venöse Stase und die Schädigung der Venenwand und reduziert so venöse Beinbeschwerden wie Schweregefühl und Schmerzen.

Die Kompressionstherapie wird in der Regel von einem Arzt bei folgenden Krankheiten verordnet:

Venenentzündung

  • Thrombose
  • Krampfadern
  • Nachbehandlung von Venenoperationen
  • Sklerotherapie und allen anderen Formen der Krampfadernbehandlung
  • Chronische Venöse Insuffizienz (CVI)
  • Bei allen venös bedingten Beinbeschwerden (z.B. schwere Beine, Schwellungsgefühl, Schmerzen)

Weitere Indikationen sind:

  • Venöse Beinbeschwerden oder Krampfadern in der Schwangerschaft
  • Thromboseprophylaxe und Vorbeugung von Schwellung und Stauung auf Fernreisen
  • Lymph- und Lipödem

Wenn keine Gegenanzeigen wie z.B. eine ausgeprägte arterielle Durchblutungsstörung bestehen, können Kompressionsstrümpfe im niedrigeren Druckbereich auch ohne ärztliche Verordnung eingesetzt werden. Abhängig von Art und Ausdehnung der Veränderungen kann die Kompressionstherapie mit Wadenstrümpfen, Schenkelstrümpfen, Strumpfhosen, Socken oder Bandagen durchgeführt werden.

Prinzipien

  1. Das Prinzip der Kompressionstherapie basiert auf der Applikation eines kontrollierten Drucks auf das Bein oder den Arm. Die Einheit des Drucks ist Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) oder Hektopascal (hPa). 1 mmHg = 1,33 hPa.
  2. Der Druck wird durch ein appliziertes Textil, Bandage oder Strumpf erzeugt. Strümpfe und Bandagen sind Medizinprodukte. Sie werden nach festgelegten Normen mit strikten Anforderungen hergestellt.
  3. Die Kompressionstherapie wirkt mechanisch. Sie nutzt das Prinzip der Hysterese. Diese ist durch die Relation von Kraft und Dehnung des elastischen Materials definiert. Die Druckübertragung auf das Gefässsystem ist indirekt.
  4. Die Kompressionstherapie wirkt dabei dem pathologisch erhöhten Venendruck entgegen.
  5. Der Anpressdruck ist im Knöchelbereich am höchsten. Der Kompressionstrumpf komprimiert dort am stärksten wo auch der venöse Druck am höchsten ist: am distalen Unterschenkel.
  6. Der Druckverlauf ist degressiv. Der intravenöse Druck fällt in aufrechter Körperposition von distal nach proximal ab. Damit muss auch der Druck des Kompressionsstrumpfes von distal nach proximal abfallen, um einen ungehinderten venösen Abstrom zu garantieren.

7. Der Druck wird bestimmt durch:

  • die elastische Rückstellkraft des Kompressionsmaterials
  • die Form des Beines. Der Druck, der vom Kompressionsmaterial auf das Bein ausgeübt wird, hängt von der Krümmung der lokalen Oberfläche (Laplace-Gesetz) ab und ist umgekehrt proportional zum Radius der Krümmung. Somit übt der Strumpf einen höheren lokalen Druck auf Knochenvorsprünge oder die Achillessehne aus, während über planen Flächen wie dem Fussrücken nur niedrige Drucke wirken. Zwischen Knöchel und Achillessehne (Bisgaard´sche Kulisse) wird praktisch kein Druck ausgeübt.

Literatur:

Pollack A.A. et Holz E.H. Venöser Druck in der Vena saphena am Knöchel beim Menschen während des Trainings und Veränderungen in der Körperhaltung. J Appl Physicl. 1949,1: 649.
Partsch H., E. Rabe, R. Stemmer Compression. Kapitel 5. In: Kompression der Extremitäten. Editions Phlébologiques Françaises. 2000. Paris. Seiten 57-134.

Wirkung

1. Hämodynamische Wirkung

  • Beschleunigung des venösen Blutflusses
  • Abnahme des venösen Blutvolumens
  • Reduktion des pathologischen Refluxes in erkrankten, oberflächlichen und / oder tiefen Venen
  • Unterstützung der venösen Pumpmechanismen (Waden-Muskelpumpe)
  • Reduktion des pathologisch erhöhten Venendrucks

2. Wirkung auf das Gewebe

  • Erhöhung des Drucks in Haut und Fettgewebe und damit Reduktion der Ödementstehung
  • Reduktion eines bereits pathologisch erhöhten Wassergehalts (Ödem)
  • Verbesserter Abtransport von Schlackenstoffen
  • Antientzündliche Wirkung
  • Erhaltung und Förderung reparativer Prozesse

sigvaris

Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35
87700 Memmingen
Web: www.sigvaris.com

Autoren: Dr. med. Franz Xaver Breu · Dr. med. Birgit Zwernemann

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Phlebologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Venensystems des Menschen.

Diagnostik und Therapie

  • von Thrombosen und Venenentzündungen sowie des Krampfaderleidens mit unseren modernen Ultraschallsystemen (Farb-Duplex- und Dopplersonographie) und Funktionstests (Venenverschlußplethysmographie, digitale Photoplethysmographie)
  • Moderne ambulante Thrombosetherapie mit neuesten gerinnungshemmenden Medikamenten
  • Laboranalytik mit Beratungsschwerpunkt angeborener oder erworbener Zustände erhöhter Gerinnungsneigung
  • Krampfaderbehandlung mit der neuen Methode der Schaumverödung
  • Therapie von Folgeerkrankungen der Thrombosen (postthrombotisches Syndrom, chronische venöse Insuffizienz)
  • Mikrosklerotherapie von Besenreisern und Netzkrampfadern
  • Indikationsstellung für andere varizenausschaltende Maßnahmen wie Operation, Laser oder Radiofrequenztherapie
  • Indikationsstellung für die Kompressionsstrumpfversorgung in enger Zusammenarbeit mit dem Venenzentrum am Tegernsee
  • Weiterer Behandlungsschwerpunkt ist das offene Bein (Ulcus cruris) mit modernster Wundversorgung und Kompressionsverbandtechnik und intermittierender apparativer pneumatischer Kompressionstherapie

Adresse:

Dr. med. Franz Xaver Breu · Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 0802/21218

Fax: 0802/21575

Email f.x.breu@t-online.de