Autor: Herr Dr. Erhard Linz

www.vasolev.de

VenaSeal – Sapheon Closure System (Medtronic)

Das VenaSeal Closure ist eines der modernsten und innovativsten Therapiemöglichkeiten in der minimal-invasiven Behandlung von Krampfadern (Varizen).

Durch eine winzige Punktion und einem hauchdünnen Katheter wird ein medizinischer, jahrzehntelang erprobter Gewebekleber in die zu behandelnde

Krampfader eingebracht.

Dies geschieht Schritt für Schritt, mit geringem Anpressen auf die Krampfader und Abgabe geringer Menge des Klebers. Unter ständiger

Farbultraschallkontrolle wird die defekte Vene sicher und effektiv geschlossen.

Das erprobte und zugelassene Verfahren stütz sich auf die ständige Weiterentwicklung eines bereits seit ca. 50 Jahren erfolgreich eingesetzten Gewebeklebers.

Defekte Stammvenen lassen sich dabei genauso wie große Seitenäste ohne Operation behandeln.

Dies dauert nur wenige Minuten.

Die verschlossene Vene verbleibt dabei im Bein und wird nur funktionell ausgeschaltet.

Die Funktion wird dann vom gesunden tiefen Venensystem problemlos übernommen.

Hiervon haben sich die Ärzte durch die gründliche Gefäßuntersuchung vor dem Eingriff vergewissert.

Die Gefäßpraxis Leverkusen ist eine der wenigen zugelassenen Zentren in Deutschland, die dieses Verfahren einsetzen.

Vorteile des Venenklebers

  • keine Narkose oder Lokalbetäubung entlang der zu behandelnden Vene
  • unmittelbar nach der Behandlung kann der Patient seine Tätigkeiten wieder aufnehmen
  • man verspürt oft eine sofortige Linderung der Symptome
  • das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist in der Regel überflüssig
  • Reisen und Langstreckenflüge können bereits kurz im Anschluss angetreten werden
  • Blutergüsse wie bei dem klassischen Stripping Verfahren (Ziehen) entstehen fast nie
  • kein Risiko von Hautverbrennungen, Nervenverletzungen oder Verletzungen des umliegenden Gewebes

Kosten der Venenkleber-Behandlung

Die Kosten für diese Behandlung werden von den Privatkassen übernommen, jedoch nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen.

Sie liegen, je nach Krankheitsbild, zwischen 1500 und 3000 Euro.

Kassenpatienten erhalten einen Kostenvoranschlag für ihre Krankenkasse.

Bei Zusage der Krankenkasse entstehen dem Patienten keine selbst zu tragende Kosten für die gesamte Diagnostik und Behandlung.

Adresse:

Gefäßpraxis Leverkusen

Am Gesundheitspark 4

51375 Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

Kontakt: 

Tel. 0214/20 29 12 0

Fax: 0214/20 29 12 1

Email praxis@vasolev.de

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Die Verödung von Krampfadern geht auf Professor Paul Linser zurück, der bereits 1916 eine Verödung von Krampfadern mit Sublimat und

später mit Kochsalz beschrieb.

Bei der Verödung wird ein Verödungsmittel in die Krampfader eingespritzt, es kommt zu einer chemischen Reaktion der Venenwand

(=Sklerose) und daraufhin zum Verschluß der Vene, welche dann vom Körper abgebaut wird.

Es gibt 2 verschiedene Verödungstechniken, die Flüssigverödung und die Schaumverödung.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

Kontak:

Tel. 0761/5918780

Fax: 0761/59187820

Email info@venezentrum-freiburg.de

Behandlung von Erkrankungen der Lymphgefäße

Autor: Herr Dr. med. Kauschke

www.praxis-kauschke.de

Ein Lymphödem entsteht bei Behinderungen im Abfluss von Lymphflüssigkeit.

Man unterscheidet primäre und sekundäre Formen.

Ein primäres Lymphödem kann folgende Ursachen haben:

  • Hypo- bzw. Aplasie von Lymphwegen
  • Beckenvenensperre
  • Venensporn (besonders li.-seitig bei jungen Mädchen)

Sekundäre Lymphödeme treten auf bei

  • Erysipel
  • Mycosen
  • Sonnenbrand
  • postoperativ (örtlich)
  • Stauung durch Tumore oder Metastasen
  • Zellulitis
  • lymphatischen Systemerkrankungen

Es stehen mehrere therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Hochlagerung
  • manuelle Lymphdrainage (schrittweise von proximal nach distal)
  • apparativ intermittierende Lymphdrainage ( AIK )
  • Salben und Iontophorese (z.B. Hyaluronidase)
  • Medikamente, z.B. Varidase Tabl. oder Venalot (Kombination Cumarinderivat u. Troxerutin)
  • Chymodrex (Teclothiacid + Trypsin) bei chronischem Lymphödem mit Verhärtungen
  • Saluretika (im Falle gewünschter Flüssigkeitsentlastung des ges. Organismus)
  • Gehbäder, Bewegungstherapie (keine Überanstrengungen!)

Bei Lymphödemen durch Erysipel kann eine Kombination von Antiobiotika und Begleitsubstanzen gegeben, z.B. Chymocyclin Tabl.

(sie beinhalten Tetracyclin-HCl, Trypsin und Chymotrypsin) gegeben werden.

Adresse:

Praxis für Chirurgie und Gefäßerkrankungen 

Herr Dr. med. Reinhard Kauschke

Friedrich-Wolf-Strasse 19

23966 Wismar, Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt:

Tel. 03841/703284

Fax: 03841/2240876

Email info@praxis-kauschke.de

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

www.praxisklinik-burbach.de

VENENENTZÜNDUNG (THROMBOPHLEBITIS)

Bei einer Thrombophlebitis handelt es sich um eine Entzündung und Thrombose von oberflächlichen Venen, in den meisten Fällen von Krampfadern.

Oftmals klagen die Patienten über bekannte Thrombosesymptome wie örtliche Rötung, Schwellung, Überwärmung und einen schmerzhaften, als Verhärtung tastbaren Venenstrang,

es besteht jedoch in der Regel keine Emboliegefahr.

Neben der klinischen Untersuchung (Abklärung der angezeigten Symptome) führen wir eine Kompressionsultraschalluntersuchung der Gefäße durch,

um die genaue Ausdehnung der Venenentzündung zu bestimmen.

Die Behandlung der Thrombophlebitis erfolgt in Abhängigkeit des Befundes.

Es muss in jedem Fall ein spezieller Kompressionsstrumpf getragen werden, um ein mögliches Weiterwachsen des Blutgerinnsels zu unterbinden und die Gefäßdurchblutung zu fördern.

Darüber hinaus kann es notwendig sein, für einige Tage entzündungshemmende Medikamente einzunehmen, bei ausgedehnten Befunden werden zusätzlich Thrombosespritzen verabreicht.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02736/5995

Fax: 02736/446944

Email info@praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU Foto Dr. Anke Nölling neu

Autoren: Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

venenaerzte-regensburg.de

Die Radiofrequenzbehandlung mit dem ClosureFastSystem ist seit vielen Jahren ein sehr sicheres und effektives Verfahren in der Behandlung von Krampfadern.

In die zu behandelnde Vene wird in örtlicher Betäubung ein Thermokatheter eingebracht, der diese mittels Wärme verschließt.

Der ambulante Eingriff erfolgt ohne Schnitt und ist folglich narbenfrei mit bestem ästhetischen Ergebnis. Eine Arbeitsunfähigkeit entsteht in der Regel nicht.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5,

93059 Regensburg,  Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax: 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Autoren: Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

www.dres-breu-zwernemann.de

Die Lymphologie ist die Lehre von den Erkrankungen der Lymphgefäße des Menschen.

Diagnostik und Therapie

  • Abklärung von angeborenen und erworbenen Ursachen des Lymphödems (primäres / sekundäres Lymphödem)
  • Differenzialdiagnostik von Ödemen der Arme und Beine mit moderner Weichteilsonographie mit hochauflösendem Ultraschall
  • Behandlung des Lymphödems mit der komplexen physikalischen Entstauungstherapie in enger Zusammenarbeit mit Lymphtherapeuten (manuelle Lymphdrainagen) und dem Venenzentrum am Tegernsee (optimale Kompressionsstrumpfversorgung nach Maß)
  • Intermittierende pneumatische Kompressionstherapie
  • Entzündliche Erkrankungen der Lymphgefäße wie Wundrose (Erysipel) und andere

Adresse:

Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101,

83700 Rottach Eggern Bayern

Kontakt:

Tel. 08022/1218
Fax: 08022/1575
Email f.x.breu@t-online.de

Schaufensterkrankheit – Was ist das?

Menschen mit einer Durchblutungsstörung der Arterien der Beine bekommen beim Laufen zunehmende Schmerzen in den Beinen.

Diese Schmerzen können so stark werden, dass die Betroffenen nach einer bestimmten Gehstrecke anhalten müssen.

Nach einer Pause lassen die Schmerzen wieder nach, der Betroffene kann weiterlaufen, bis er nach einer Weile erneut anhalten muss.

Diese “Gehbehinderung” fällt gar nicht auf, wenn der Betroffene in der Stadt zum Beispiel in regelmäßigen Abständen die Schaufenster betrachtet.

So entstand der Begriff der “Schaufensterkrankheit”. Die Mediziner sprechen von einer Claudicatio intermittens.

Sie beschreibt ein Stadium der zunehmenden Arterienverkalkung der Beine, der sog. “peripher arteriellen Verschlußkrankheit” pAVK.

Was ist der Grund für die Symptome?

Ursächlich ist eine zunehmende Verstopfung (Atherosklerose) der Beinarterien, also der Gefäße, die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in das Bein und zur Muskulatur bringen

(im Gegensatz dazu bringen die Venen das sauerstoffarme Blut wieder zum Herzen zurück).

Mit zunehmender Verengung der Arterien kann pro Zeit weniger Blut transportiert werden.

Beim Laufen steigt der Sauerstoffbedarf der Muskulatur, mehr Blut wird benötigt.

Irgendwann reicht durch die eingetretene Arterienverengung das Blut – und Sauerstoffangebot nicht mehr aus.

Die Muskulatur beginnt zu schmerzen. Der Patient bleibt stehen.

Ähnliches passiert zum Beispiel am Herzen, wenn eine Verengung der Herzkranzgefäße vorliegt. Bei Anstrengung bekommt der Betroffene Schmerzen in der Brust.

Früher bezeichnete man dies als Angina pectoris.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Für die Entstehung einer Arterienverengung (Atherosklerose) gibt es zahlreiche Risikofaktoren.

Der wichtigste ist das Rauchen. Das Risiko steigt mit der Zahl der gerauchten Zigaretten.

Begünstigt wird eine Arterienverkalkung ebenso durch erhöhte Cholesterinspiegel, das Vorhandensein einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und durch Übergewicht.

Auch ein erhöhter Blutdruck schädigt auf Dauer die Gefäßinnenwände und begünstigt eine frühzeitige Arterienverkalkung.

Wichtig ist, dass sich einzelne Risikofaktoren nicht lediglich addieren, sondern bei Vorhandensein mehrerer Risikofaktoren das Risiko für

eine Arterienverengung exponentiell und damit dramatisch ansteigt.

Wie häufig kommen arterielle Durchblutungsstörungen der Beine vor?

Die Mediziner reden bei dieser Erkrankung von der sog. “peripher arteriellen Verschlußkrankheit” pAVK. Sie kommt mit steigendem Lebensalter häufiger vor.

Aus einer groß angelegten bundesdeutschen Studie (getABI) weiß man, dass jeder 5. Patient über 65 Jahre an einer pAVK leidet.

Doch das schlimmste ist: Die wenigsten wissen davon!

Trotz fortgeschrittener Veränderungen der Arterien leiden sie noch nicht an der Schaufensterkrankheit.

Sie sind krank, haben aber noch keine Symptome. Nur jeder zehnte Betroffene hat die typischen Symptome.

Welche Bedeutung hat das für Betroffene?

Diejenigen Patienten ohne Symptome sind genau so krank wie die, die an einer typischen Schaufensterkrankheit leiden.

Auch die Betroffenen ohne Symptome müssen so früh als möglich erkannt werden, um durch geeignete Maßnahmen ihr Risiko zu versterben frühzeitig zu mindern.

Sowohl von den symptomatischen als auch von den asymptomatischen Patienten leben nach 10 Jahren nur noch etwa 50%.

Die Lebenserwartung von Patienten mit einer pAVK ist um 10 Jahre verkürzt.

Dies liegt an den zahlreichen Begleiterkrankungen von Patienten mit pAVK:

  • 30% haben einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • 30% haben eine arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • 25% haben Verkalkungen der Halsschlagadern
  • 50% haben Verkalkungen der Herzkranzgefäße

 

Was können Betroffene tun?

Bei Vorhandensein mehrerer der erwähnten Risikofaktoren sollte frühzeitig vom Arzt eine pAVK ausgeschlossen werden.

Dies ist mit relativ einfachen Mitteln möglich. Ggf. sollte eine Überweisung zum Phlebologen oder Angiologen erfolgen.

So können frühzeitg Maßnahmen zur Verhinderung eines Fortschreitens der Erkrankung getroffen werden.

Dazu gehören als Basismaßnahmen die Aufgabe des Rauchens, Gewichtsreduktion, Steigerung der körperlichen Aktivität, optimale Einstellung des Blutdrucks und

ggf. des Blutzuckers. Ernährungsumstellung bei erhöhten Blutfetten.

Daneben kommt eine Behandlung mit ASS (Azetylsalicylsäure) in Betracht zur Hemmung der Blutplättchen und z. B. eine Therapie mit cholesterinsenkenden Medikamenten.

Bei fortgeschrittener Erkrankung und kritischer Minderung der Beindurchblutung sind evtl. operative Maßnahmen wie z. B. die Anlage von Bypässen angezeigt.

Bei bestimmten Verschlüssen kann auch eine Aufdehnung mittels Ballonkatheter (ähnlich der Behandlung verengter Herzkranzarterien) vorgenommen werden.

Bei frühzeitiger Diagnostik können Beinamputationen aufgrund von Durchblutungsstörungen vermieden und die Lebenserwartung von Patienten deutlich gesteigert werden.

sigvaris

Autor: Sigvaris GmbH, Memmingen

Dr.-Karl-Lenz-Strasse 35
87700 Memmingen