Autorin: Frau Dr. med. Renate Murena-Schmidt

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Varizen sind erweiterte Venen, welche geschlungen oder auch verlängert sein können. Die Venenklappen schließen hier nicht mehr richtig und das Blut staut sich in den Venen und im Gewebe.

Primäre Varizen können sich aus einer angeborenen Bindegewebsschwäche, durch z.B. häufiges langes Stehen oder Sitzen, Bewegungsmangel und während der Schwangerschaft entwickeln.

Die sekundären Varizen sind dagegen eine Folge von krankhaften Ereignissen in den tiefliegenden Venen, in der Regel aber eine Folge einer Thrombose. Krampfadern werden von Ort und Größe unterschieden. Diese kommen nicht nur am Bein vor.

Erste Symptome einer Varikosis können schwere, müde und geschwollene Beine sein. Ursprünglich leitet sich der Begriff „Krampfader“ aus der Sprache des Mittelalters ab und hat hierbei nichts mit Krämpfen zu tun. Im Mittelalter nannte man die schlängelnden Venen „krumpe Adern“.

Das Krampfaderleiden schreitet unbehandelt weiter fort und kann schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen.

 

Adresse:

Praxis für Gefäßerkrankungen Dr. med. Renate Murena-Schmidt

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sigvaris

Beim Lymphödem kommt es meist zu einer Schwellung einer oder mehrerer Gliedmassen sowie der angrenzenden Anteile des Rumpfes. So betrifft das Beinlymphödem beispielsweise sowohl das Bein als auch das Gesäss und den Genitalbereich. Auch andere Regionen wie Kopf oder Hals können betroffen sein. Das Lymphödem besteht aus einer eiweissreichen Flüssigkeit in Haut und Fettgewebe und entsteht durch ein Ungleichgewicht von Lymphproduktion im Gewebe und eingeschränktem Abtransport durch die Lymphgefässe. Die Neigung zum Lymphödem kann entweder angeboren sein oder die Lymphgefässe und/oder Lymphknoten können durch Verletzung, Operation und Entzündung geschädigt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=e4fjAzZZAmk

Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel zwar nicht geheilt aber mit Kompressionstherapie und anderen physikalischen Massnahmen wie der manuellen Lymphdrainage wesentlich gebessert werden kann. Unbehandelt wird das Lymphödem schlimmer und kann die Lebensqualität und die Mobilität erheblich beeinträchtigen. Eine häufige Komplikation des Lymphödems ist die bakterielle Infektion der Haut, das Erysipel. Es muss antibiotisch behandelt werden und kann das Lymphödem verschlechtern.

 

 

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