Varizen, Varikosis, Krampfadern

Autor: Frau Dr. med. Renate Murena-Schmidt

www.dr-murena-schmidt.de

Varizen, Varikosis, Krampfadern

Varizen sind erweiterte Venen, welche geschlungen oder auch verlängert sein können. Die Venenklappen schließen hier nicht mehr richtig und das Blut staut sich in den Venen und im Gewebe.

Primäre Varizen können sich aus einer angeborenen Bindegewebsschwäche, durch z.B. häufiges langes Stehen oder Sitzen, Bewegungsmangel und während der Schwangerschaft entwickeln.

Die sekundären Varizen sind dagegen eine Folge von krankhaften Ereignissen in den tiefliegenden Venen, in der Regel aber eine Folge einer Thrombose. Krampfadern werden von Ort und Größe unterschieden. Diese kommen nicht nur am Bein vor.

Erste Symptome einer Varikosis können schwere, müde und geschwollene Beine sein. Ursprünglich leitet sich der Begriff „Krampfader“ aus der Sprache des Mittelalters ab und hat hierbei nichts mit Krämpfen zu tun. Im Mittelalter nannte man die schlängelnden Venen „krumpe Adern“.

Das Krampfaderleiden schreitet unbehandelt weiter fort und kann schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen.

 

Adresse:

Praxis für Gefäßerkrankungen Dr. med. Renate Murena-Schmidt

Hansaring 102 – 104

50670, Köln, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:

Tel. 0221/91 30 14 6

Fax 0221/91 30 14 8

Email info@dr-murena-schmidt.de

Krampfadern/ Varizen – Operative Entfernung

Autor: Herr Priv. Doz. Dr. med. Thomas Lübke

www.klinikum-lev.de/klinik-fuer-gefaesschirurgie.aspx

Krampfadern/Varizen – Operative Entfernung

In den oberflächlichen Venen der Beine fließt das Blut durch ein Zusammenspiel der Muskulatur (Muskelpumpe) und der Venenklappen vom Fuß in Richtung Herz. Die Venenklappen verhindern wie kleine Ventile, dass beim Sitzen und Stehen das Blut mit der Schwerkraft in das Bein zurückfließt.
Teilweise führen angeborene Faktoren (Häufung von Krampfaderleiden in der Familie) oder erworbene Faktoren (Schwangerschaft, stehende Tätigkeiten u. ä.) zur Venenklappenundichtigkeit. Dann sind v. a. die oberflächlichen Venen am Unterschenkel dem Druck des zurückfließenden Blutes nicht mehr gewachsen und es kommt zur Krampfaderbildung.
Krampfadern können von Stauungsbeschwerden (schmerzhaftes Druckgefühl) über Hautveränderungen (Braunverfärbung) bis zum offenen Bein (Ulcus cruris) führen.
Bei den beschriebenen Beschwerden sollte ein Krampfaderleiden behandelt werden. Neben der operativen Entfernung der Krampfadern (sog. Stripping) ist eine Behandlung durch dauerndes Tragen von Stützstrümpfen möglich. In einigen Fällen besteht auch die Möglichkeit einer Verödungsbehandlung (Sklerosierungstherapie).
Die Operation kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden. Nur bei ausgedehnten beidseitigen Krampfadern, erneut aufgetretenen Krampfadern (Rezidiv) oder wenn die Grundkrankheiten des Patienten es erfordern, wird die Behandlung kurzstationär durchgeführt.
Nach der Operation sollte der Patient für insgesamt 6 – 8 Wochen Stützstrümpfe bzw. einen Stützstrumpf tragen.

 

Adresse:

Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Leverkusen

Am Gesundheitspark 11

51375, Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

 

Krampfadern (Varikose)

sigvaris

In den industrialisierten Ländern konsultieren mehr als 30% der Frauen und etwa 10% der Männer den Arzt wegen venöser Beinbeschwerden. Erbliche Belastung, höheres Alter, Übergewicht oder Berufe, bei denen längeres Stehen oder Sitzen nötig sind, können das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Venenkrankheit erhöhen.

Bei Progression des Krankheitsbildes können Veränderungen an den Beinen wie Pigmentierung der Haut, chronische Ödeme, Ekzeme, Venenentzündungen und letztlich Unterschenkelgeschwüre (offene Beine) auftreten.

Häufigkeit der Krampfadern (Varikose)

Krampfadern sind die häufigste Venenkrankheit der Beine. Nach Angaben der American Society for Vascular Surgery leiden 20 bis 25 Millionen Amerikaner an Krampfadern. Statistiken zeigen, dass 17% der Männer und 33% der Frauen Krampfadern haben. In der Tat geht heute mehr Arbeitszeit durch Venenleiden verloren als durch arterielle Verschlusskrankheiten. (Vascular Disease Foundation Newsletter, Frühjahr 2005).

Beschwerden und Ausprägung der Varikose

Die Varikose ist ein chronisch fortschreitendes Krankheitsbild, bei dem die Erweiterung oberflächlicher Venen und die Schlussunfähigkeit der Venenklappen im Vordergrund stehen. In der Folge kann es zu Beschwerden wie Schweregefühl und Schmerzen in den Beinen kommen, die beim Stehen und im Tagesverlauf zunehmen. Ausserdem können Schwellungen der Beine (Ödeme), Hautveränderungen und ein Unterschenkelgeschwür auftreten. Diese chronischen Veränderungen vom Ödem bis zum Ulcus cruris werden auch als Chronische Venöse Insuffizienz (CVI) zusammengefasst. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind sinnvoll, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

 

 

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Lymphödem

sigvaris

Beim Lymphödem kommt es meist zu einer Schwellung einer oder mehrerer Gliedmassen sowie der angrenzenden Anteile des Rumpfes. So betrifft das Beinlymphödem beispielsweise sowohl das Bein als auch das Gesäss und den Genitalbereich. Auch andere Regionen wie Kopf oder Hals können betroffen sein. Das Lymphödem besteht aus einer eiweissreichen Flüssigkeit in Haut und Fettgewebe und entsteht durch ein Ungleichgewicht von Lymphproduktion im Gewebe und eingeschränktem Abtransport durch die Lymphgefässe. Die Neigung zum Lymphödem kann entweder angeboren sein oder die Lymphgefässe und/oder Lymphknoten können durch Verletzung, Operation und Entzündung geschädigt werden.

Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel zwar nicht geheilt aber mit Kompressionstherapie und anderen physikalischen Massnahmen wie der manuellen Lymphdrainage wesentlich gebessert werden kann. Unbehandelt wird das Lymphödem schlimmer und kann die Lebensqualität und die Mobilität erheblich beeinträchtigen. Eine häufige Komplikation des Lymphödems ist die bakterielle Infektion der Haut, das Erysipel. Es muss antibiotisch behandelt werden und kann das Lymphödem verschlechtern.

 

 

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Behandlungsablauf der Endovenösen Lasertherapie

Autor:bild-jens-tesmann Herr Dr. med. Jens Tesmann und Kollegen

www.hautzentrum-innenstadt.de

Behandlungsablauf der Endovenösen Lasertherapie

Einbringen der Laserfaser
Unter Ultraschallkontrolle wird eine kleine Nadel in die zu behandelnde Vene eingebracht (wie bei einer Blutabnahme). Durch die Nadel wird eine Laserfaser in die Vene eingeschoben.

Positionierung der Laserfaser an der Venenmündung
Mittels Ultraschall wird die richtige Lage der Laserfaser überprüft. Im Bild 2cm vor der Mündung der großen Stammvene zur tiefen Vene.

Schutz des umliegenden Gewebes
In die Umgebung der Vene wird eine örtliche Betäubung eingebracht. Neben Schmerzlosigkeit wird damit auch Schutz vor einer Überwärmung des Gewebes erreicht.

Der Pilotstrahl zeigt die Lage der Laserfaser
Durch den Pilotstrahl wird die korrekte Lage der Laserfaser erneut kontrolliert und unter Zurückziehen der Laserfaser die Laserung der Vene begonnen.

Verschluss der Vene durch Laserenergie
Die Laserbehandlung wird entlang der gesamten Vene durchgeführt. Durch die Laserenergie wird ein kompletter Verschluß der Vene erreicht.

In der Folgezeit wird die verschlossene Vene vom Körper auf schonende Weise abgebaut. Ein das Gewebe verletzendes Herausreißen („Strippen“) ist nicht notwendig. Der Blutabfluß aus dem Bein wird vollständig durch tiefer gelegene Venen übernommen, Stauungen und oberflächliche kleine Seitenast-Krampfadern bilden sich zurück.

Adresse:

Praxis für Haut und Venen

Theodor-Heuss-Straße 8

70174 Stuttgart, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 0711 /3058230

Fax 0711 /30582317

Email info@hautzentrum-innenstadt.de