Krampfadern/Venen / Venenbehandlung

Autor:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

http://www.venenzentrum-mk.de

Wie entstehen Krampfader?

In den Venen wird das sauerstoffarme Blut aus dem Gewebe zur erneuten Sauerstoffanreicherung zum Herzen transportiert. Dabei ist z. B. beim Transport des Blutes aus den Beinen zurück zum Herzen die Schwerkraft zu überwinden. Um dies zu gewährleisten, besitzen die Venen Ventile, die sogenannten “Venenklappen”. Sie bewirken, dass bei Betätigung der Beinmuskulatur das Blut herzwärts transportiert wird und bei fehlender Muskelaktivität ein Zurückfliessen nach unten verhindert wird. Somit wird das Blut ähnlich wie in einem Fahrstuhl nach oben abtransportiert.

Es existieren in den Beinen zwei wichtige Venensysteme:

Das oberflächliche und das tiefe Venensystem. Krampfadern gehen immer vom oberflächlichen Venensystem aus. Sie entstehen, wenn durch eine meist erblich erworbene Bindegewebsschwäche sich die oberflächlichen Venen erweitern und in der Folge die Venenklappen nicht mehr richtig arbeiten können, da sie nicht mehr richtig schliessen. Das Blut fliesst dann nicht mehr nur nach oben sondern durch die undicht gewordenen Klappen der Schwerkraft folgend wieder nach unten. So kann letztlich ein Teil des Blutes, welches durch die tiefen Venen mühsam herzwärts transportiert wird, durch die undicht gewordenen Klappen der oberflächlichen Venen wieder nach unten absacken. Nun kommt ein Teufelskreis in Gang, da es durch den Blutstau zu einer weiter zunehmenden Erweiterung der oberflächlichen Venen kommt mit einer ebenfalls schlechter werdenden Klappenfunktion. Bleibt dieser Zustand über Jahre unbehandelt, können infolge der Überlastung nach einer gewissen Zeit auch die Klappen in den tiefen Venen ihre Funktion einbüßen.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:
Tel. 02391/ 1651
Fax:02391 /10645
Email.info@venenzentrum-mk.de

 

 

 

 

 

Krampfadern / Krampfadern / Venenbehandlung

Autoren:

Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

http://www.praxisklinik-burbach.de

 

Was sind Krampfadern und wie entstehen sie?

Krampfadern, auch Varizen genannt, sind knotenförmige, blau schimmernde, erweiterte Venen, die meist in geschlängelter oder verästelter Form („Besenreiser“) an der Hautoberfläche liegen. Ein Krampfaderleiden wird auch als Varikose bezeichnet. Prinzipiell können sich alle Venen zu Krampfadern entwickeln, am häufigsten sind jedoch die oberflächlichen Venen der Beine betroffen. Varikosen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Zwischen 50 und 80 Prozent der Bevölkerung weisen Venenveränderungen unterschiedlich starker Ausprägung auf. Etwa ein Viertel bis die Hälfte der Patienten leiden an einer leichten Varikose, bei etwa fünf bis 15 Prozent ist diese bereits fortgeschritten.

 

 

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:

Tel.02736-5995
Fax 02736 446944
Email.info@praxisklinik-burbach.de

 

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Thermische Verödungsverfahren / Venen / Venenbehandlung

Autoren:

Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

http://www.praxisklinik-burbach.de

 

Das Radiowellenverfahren

Das Radiowellenverfahren ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Beinschmerzen und Schwellungen, die durch mangelnden venösen Blutrückfluss verursacht werden. Somit ist dieses Verfahren, oftmals synonym auch als VNUS ClosureTM- oder ClosureFASTTM-Verfahren benannt, eine sehr effiziente und trotzdem sehr schonende Behandlungsmethode von Krampfadern in den oberflächlichen Venen.

Mit dem ClosureFASTTM-Katheter können Venen von innen geschrumpft und dadurch verschlossen werden. Nachdem die Katheterspitze über eine Punktionsnadel schmerzfrei platziert worden ist, wird per Infusion ein Lokalanästhetikum in das Unterhaut-Fettgewebe eingebracht, das sich dort großflächig verteilt (Tumeszenztechnik) – eine Vollnarkose ist für den Eingriff nicht erforderlich. Sobald die Betäubung wirkt, wird an der Katheterspitze eine präzise geregelte Temperatur von exakt 120 °C erzeugt, die computergesteuert und abschnittsweise jeweils 20 Sekunden lang einwirkt, bevor der Katheter um die genau bestimmte Strecke von 7 cm weiter gezogen wird, um in diesem Venensegment erneut einzuwirken. Damit wird ein ganz gleichmäßiges Verschließen der behandelten Vene erreicht, ohne dass es zu Beeinträchtigungen des umgebenden Gewebes kommt. Die Methode ist also sehr genau einsetzbar und durch die Computersteuerung sehr präzise und sicher.

Weil sich moderne Verfahren – im Gegensatz zu althergebrachten Methoden – erst einmal bewähren müssen, gibt es zum Radiowellenverfahren viele und wissenschaftlich sehr genaue Studien zur Wirksamkeit, den möglichen Nebenwirkungen und den Langzeitergebnissen.

Es wurde mehrfach nachgewiesen, dass das VNUS ClosureTM-Verfahren in Bezug auf die Lebensqualität der Patienten überlegene Vorteile bietet: Nämlich weniger Schmerzen, weniger Blutergüsse, weniger Komplikationen und eine raschere Wiederaufnahme der üblichen Tätigkeiten (Beruf und Sport) als bei der herkömmlichen Stripping-Operation. Und genau aus diesen Gründen wenden wir das Radiowellenverfahren an. Unsere Patienten sind praktisch ausnahmslos am Tag nach der Behandlung wieder voll arbeitsfähig und sporttauglich (im Individualfall ist dies natürlich abhängig von ausgeübtem Beruf und Sportart).

VORTEILE

  • Effizient und gleichzeitig schonend durch rasche und gleichförmige Erhitzung der Vene.
  • Präzise und sicher: Im Gegensatz zur kontinuierlichen, manuellen Rückzug-Technik erfolgt die Katheter- Behandlung segmentiert und computergesteuert.
  • Weniger Schmerzen, weniger Blutergüsse.
  • Weniger Komplikationen als bei der Stripping-OP.
  • Am Tag nach der Behandlung sind Sie in der Regel voll arbeitsfähig und sporttauglich.

NACHTEILE

  • Kosten werden von der Krankenkasse nicht automatisch erstattet.

 

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:

Tel.02736-5995
Fax 02736 446944
Email.info@praxisklinik-burbach.de

 

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Endovenöse Lasertherapie / Venen / Venenbehandlung

Autor:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

www.venenzentrum-freiburg.de

Endovenöse Lasertherapie:
Hier gibt es mehrere Systeme von verschiedenen Herstellern. Es sollten aber Laser mit höheren Wellenlängen verwendet werden (1470nm, 1550nm) und Sonden mit radiär (=seitlich) abstrahlender Laserenergie. Damit treten die teilweise ausgeprägten Nebenwirkungen mit großen Blutergüssen und starken Schmerzen, die mit den „alten“ Lasersystemen mit niedriger Wellenenergie und Sonden die nach vorne die Laserenergie abgaben, nicht mehr auf. Die Erfolgsraten entsprechen denen vom Venefit-Verfahren.

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14                                                                                                                                       

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

 

Kontakt:

Tel. 0761 /5918780

Fax 0761 /59187820

Email  info@venezentrum-freiburg.de

 

Lymphödem / Krampfader / Venenbehandlung

Autoren:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

http://www.venenzentrum-adlershof.de

Die Therapie des Lymphödems ruht auf zwei Säulen, zum einen der Entstauung der Beine durch eine spezielle Massageform, Manuelle Lymphdrainage genannt, zum anderen muss der Entstauungseffekt gehalten werden. Hierzu dinet das Anlegen von Kompressionsverbänden oder das Tragen von passgenauen Spezial-Kompressionsstrümpfen (in sogennanter Flachstricktechnik – mit Naht an der Rückseite). Bei stark gestauten Beinen erfolgt die Behandlung in 2 Phasen.

 

Adresse:Foto-Dr.-Bernhard-Klumpp-25

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

Kontakt:
Tel. 030/6392-2362
Fax:030/6392-2471
Email. info@venenzentrum-adlershof.deFoto-Dr.-Freia-Minz-250

 

 

 

 

 

 

Kompressionstherapie / Krampfadern / Venenbehandlung

Autoren:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

http://www.venenzentrum-mk.de

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

 

Kompressionstherapie

Die Basisbehandlung venöser Erkrankungen stellt die Kompressionstherapie mit Kom- pressionsverbänden in der Akutphase und medizinischen Kompressionsstrümpfen in der Dauertherapie dar. Die Kompression übt einen Druck auf das Bein aus, wodurch unter an- derem die venösen Blutgefäße in ihrem Durchmesser eingeengt werden. Dies führt zu einer Beschleunigung des Blutflusses. Gestautes venöses Blut kann wieder besser abtransportiert werden. Die “Motoren” des venösen Blutrückflusses, nämlich die Sprunggelenkspumpe und die Waden-Muskelpumpe werden in ihrer Arbeit wesentlich unterstützt.

Die Folge:

  • Dicke Beine werden wieder dünn
  • Schweregefühl und Schmerzen klingen ab
  • Die Thrombosegefahr wird erheblich reduziert
  • Das Auftreten von Hautveränderungen (offenes Bein) wird verhindert
  • Bereits entstandene offene Beine heilen ab

Auch nach einer Verödungstherapie oder einer Krampfaderoperation ist eine begleitende Kompressionstherapie als unterstützende Maßnahme unverzichtbar.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

 

Kontakt:
Tel. 02391/ 1651
Fax:02391 /10645
Email.info@venenzentrum-mk.de

 

 

 

 

 

Mikro-Sklerotherapie / Venen / Venenbehandlung

Autor:

Herr Dr. med. Jürgen Holl

http://www.venenpraxis-bodensee.de

Mikro-Sklerotherapie/Verödung/Schaumverödung

Die Verödung ist eine erprobte Behandlung, mit der sich störende Besenreiser und kleinste Krampfadern an den Beinen ambulant entfernen lassen. Durch eine spezielle Lösung, welche in die Vene gespritzt wird, reagieren die Innenwände der erweiterten Venen und verkleben miteinander. Damit bei ausgeprägteren Besenreisern die Innenwände ebenso gut erreicht werden, wird das Verödungspräparat in Form eines feinen Schaums gespritzt (Schaumverödung). Die Behandlung dauert ca. 15–30 Minuten und ist nahezu schmerzfrei. Bereits nach vier Wochen ist das Ergebnis kosmetisch einwandfrei.

 

Adresse:

Venenpraxis Bodensee

Ravensburgerstr. 35,

88250 Weingarten,  Baden-Württemberg

 

Kontakt:

Tel.0751/18951000
Fax 00751/18951009
Email.info@venenpraxis-bodensee.de

 

 

 

 

 

 

 

Malum perforans / Venen / Venenbehandlung

Autor:

Prof. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

www.venenzentrum-uniklinik.de
Was ist bei der Therapie zu beachten?

  • Je länger eine chronische Wunde besteht, desto langwieriger ist ihre Abheilung. Entsprechend ist eine kurzfristige ärztliche Vorstellung zur Basisdiagnostik ratsam.
  • Es sollte eine professionelle Wundversorgung durch angeleitete Patienten/ Angehörige oder einen Pflegedienst erfolgen.
  • Es sollte eine regelmäßige (ärztliche) Wundreinigung erfolgen. Alte Hautreste, Krusten etc. bieten einen guten Nährboden für Bakterien und verhindern den Wundverschluss.
  • Es sollte eine gute Pflege der Haut in der Wundumgebung erfolgen. Hier bieten sich v.a. rückfettende Externa wie z.B. Vaseline an.
  • Angesichts der hohen Allergieneigung von Wundpatienten sollte auf unnötige Zusätze oder leicht reizende Stoffe verzichtet werden (z.B. Propolis, Hamamelis, Kamille, Duftstoffe, Panthenol, Jod).
  • Treten eine plötzliche Zunahme von Schmerzen oder Nässen der Wunde auf, kann dies ein Alarmzeichen für eine Infektion sein. Es sollte eine kurzfristige ärztliche Vorstellung erfolgen.

 

 

 

Adresse:

Prof. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

Hiltroper Landwehr 11-13

44805 Bochum Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 023487/92377378

Fax 023487/92376

Email m.stuecker@klinikum-bochum.de[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Ultraschallgesteuerte Mikro-Schaumverödung / Krampfadern / Venenbehandlung

Autoren:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

http://venenaerzte-regensburg.de

Ultraschallgesteuerte Mikro-Schaumverödung:

Mit der Mikro-Schaumverödung können besonders mittelgroße Venen effektiv behandelt werden. Dabei wird ein speziell hergestellter Schaum mit einer kleinen Nadel in die betroffene Vene eingebracht, die in der Folge verklebt. Der Vorteil der Schaumverödung im Gegensatz zur Flüssigverödung liegt dabei in der deutlich stärkeren Wirkung auf die Gefäßinnenwand sowie der längeren Verweilzeit im behandelnden Gefäß. Zusätzlich kann mittels Ultraschall eine exakte Verödung tiefer liegender Venen durchgeführt werden.

Adresse:

Herr Dr. med. Guido Lengfellner und Herr Dr. med. Udo Vielsmeier

Günzstraße 5

93059 Regensburg, Bayern

Kontakt:

Tel. 0941/447274

Fax 0941/447497

Email venenaerzte@web.de

Venenverschlussplethysmographie (VVP) / Krampfader / Venenbehandlung

Autor: Herr Dr. med. Reinhard Kauschke 

http://www.praxis-kauschke.de

 

Venenverschlussplethysmographie (VVP) 

Die VVP stellt ein Messverfahren zur Feststellung von Volumenänderungen im kapazitiven System der unteren Extremitäten dar.

Zwei apparativ – technische Methoden werden im klinischen Alltag angewendet

1. Quecksilberdehnungsstreifen-Plethysmographie (WHITNEY u. GUTMANN)2. Luft-Plethysmographie (CHRISTOPOULUS u. NICOLAIDES; 1988)
Messparameter

• Volumenänderung bei passiven venösen Stau (maximale venöse Kapazität)
• Bestimmung des maximalen venösen Ausstromes
Methodik

Zunächst wird der venöse Abfluss der zu untersuchenden Extremität wird mit Staumanschette unterbunden ( 60 – 80 mm Hg ) welche zu einer distalen Volumenzunahme führt, diese wird gemessen
nach 3 – Minuten – Stau erfolgt ein schlagartiges Öffnen der Staumanschette welche zur raschen Entleerung der Extremität und die Messung der Abstrommenge ermöglicht („Venendrainage“)

Messfehler

freie Lagerung der Beine
vor Beginn der Messung muss die Extr. mindestens 10 Minuten flach gelagert sein (Volumengleichgewichte)
auffällig geringe Volumenzunahmen durch zu feste oder zu locker angelegte Messfühler, nicht erfolgte Nullabgleich
patientenbedingte Messfehler , Bewegungen ( Pressen, Husten, externe Störungen), Sprung in der Messkurve
falsch niedrige Werte durch periphere Ödeme

Messwerte Kapazität Ausstrom

Normal 2,5 – 5,0 ml 40 – 80 ml
Varikose > 5 ml > 80 ml
V.a. Thrombose / PTS < 2,5 ml < 40 ml
rel. sichere Thrombose < 2,0 ml < 20 ml

Stellenwert

einfache, hinsichtlich Apparateaufwand und Lagerung des Patienten aufwändige Untersuchung
Kapazitätsbestimmungen haben im Sinne von Verlaufsmessungen Aussagekraft Verlaufskontrolle mit Kapazitätsänderungen vor allem nach Thrombosenin der Thrombosediagnostik nur bei hämodynamisch bedeutsamen Verschlüssen
( V. poplitea und proximal davon) Treffsicherheit bis 90 %, isolierte Becken – Venen -Thrombose wird nicht diagnostiziert )

 

Adresse:

Praxis für Chirurgie und Gefäßerkrankungen

Friedrich-Wolf-Strasse 19,

23966 Wismar,  Mecklenburg-Vorpommern

 

Tel. 03841 / 703284

Fax 03841 / 2240876

Email info@praxis-kauschke.de