Sklerotherapie / Venen / Venenbehandlung

AutorenDr. med. Franz Xaver Breu Dr. med. Birgit Zwernemann 

http://www.dres-breu-zwernemann.de

Sklerotherapie

Unter Sklerotherapie (Verödungsbehandlung) versteht man die Ausschaltung von Krampfadern, in dem man durch die Reizung der Veneninnenwand mit Verödungsmitteln, die injiziert werden, eine Art innere Verklebung der erweiterten Vene anstrebt. Die Krampfader wird dann vom Körper selbst um- und abgebaut. Dadurch wird der krankhafte Blutfluss in der Varize beseitigt und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert.

Durch die Einführung der Schaumverödung konnte die Effektivität dieser Behandlungsmethode deutlich gesteigert werden, so dass damit noch häufiger Operationen vermieden werden können.

Die Schaumverödung wurde von uns in Deutschland mit eingeführt (2000), sie ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis. Inzwischen haben mehrere internationale Kongresse, die sich mit der Schaumsklerotherapie beschäftigten, unter unserer Leitung am Tegernsee stattgefunden und weltweite Bedeutung erlangt (European Consensus Meetings on Foam Sklerotherapy).

Adresse:

Herr Dr. med. Franz Xaver Breu und Frau Dr. med. Birgit Zwernemann

Tegernseer Strasse 101,

83700 Rottach Eggern Bayern
Kontakt:

Tel. 08022/1218

Fax:08022/1575

Email. f.x.breu@t-online.de

Thrombose der Tiefen Beinvenen / Venen / Venenbehandlung

AutorProf. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

 

www.venenzentrum-uniklinik.de

Was bedeutet das?
Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel im tiefen Venensystem des Körpers – meist in den Beinen. Das Gerinnsel (Thrombus) verlegt die Vene, das Blut kann nicht mehr weiter fließen und muss sich Umgehungswege suchen. Es kann abhängig vom Sitz der Thrombose Verfärbung und Schwellung des Beines sowie Schmerzen beim Auftreten und Laufen oder auf Druck geben.
Ein Blutgerinnsel oder ein Teil davon kann sich aus den tiefen Beinvenen lösen, zum Herzen und von dort in die Lunge wandern und kleinere oder größere Lungengefäße verlegen. Man spricht dann von einer Lungenembolie. Kleine Lungenembolien verlaufen oft unbemerkt, größer Lungenembolien können zu atemabhängigen Brustschmerzen, Luftnot und Herzrasen führen. Eher selten sind große Lungenembolien durch Verlegung der großen Lungengefäße und dann fehlenden Sauerstoffaustausch tödlich.

Welche Ursachen hat eine Thrombose?
Grundlegend für die Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose ist eine Schädigung der inneren Venenwand, eine Verlangsamung des Blutflusses sowie eine Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes.

Häufig treten Thrombosen auf bei:

  • längerer Bettlägerigkeit
  • Bewegungsmangel
  • Erhöhter Blutgerinnungs­neigung z.B. postoperativ oder bei bösartigen Erkrankungen
  • Infektionserkrankungen
  • Bestimmte Medikamente, z.B. Pille
  • Herzschwäche
  • Übergewicht
  • Angeborene Gerinnungs­störungen
  • Verletzungen

 

Wie wird eine Thrombose behandelt?
Früher wurde eine Thrombose regelhaft im Krankenhaus mit strikter Bettruhe und Heparininfusion behandelt. Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ist jedoch festgestellt worden, dass in ca. 95% der Fälle mit gleich gutem Ergebnis solche Patienten ebenso gut zu Hause mobil behandelt werden können. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist auch heute noch eine stationäre Behandlung der Thrombose, eventuell sogar mit einer operativen Entfernung des Thrombus notwendig.

Der Patient muss jedoch wissen, dass er bei akuten Kreislaufbeschwerden, Luftnot, akuten Brustkorbschmerzen und ähnlichen Zuständen unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen muss. Er sollte in einer solchen Situation keinesfalls selbst Auto fahren, sondern sich entweder von einem Angehörigen fahren lassen oder einen Kranken- oder Rettungswagen rufen.

Sobald eine Thrombose festgestellt wird, muss das Blut verdünnt werden, um ein Wachstum des Blutgerinnsels zu verhindern. Heute verwendet man dazu in den meisten Fällen sogenannte niedermolekulare Heparine, die in die Bauchdecke gespritzt werden und bereits nach 30 Minuten ihre volle Wirkung entfalten. Diese Injektion kann durch den Patienten selbst oder Angehörige erfolgen, wenn der Umgang mit der Spritze bekannt ist.

Man weiß, dass damit das Risiko einer Lungenembolie schon erheblich reduziert ist. Abhängig vom Ausmaß der Thrombose ist neben der Heparin-Therapie auch die Einleitung einer länger dauernden Therapie mit Phenprocoumon (z.B. Marcumar®) notwendig. Die Wirkung des Marcumar® setzt erst nach 3 bis 5 Tagen vollständig ein. Sie wird durch Ihren Hausarzt mit Hilfe des Quick-Wertes/ INR-Wertes kontrolliert. Der Ziel-Quick-Wert liegt zwischen 25 und 35% bzw. der INR-Wert zwischen 2 und 3 und ist meist nach 6 bis 8 Tagen erreicht. So lange muss die Heparin-Therapie fortgeführt werden. Sowohl während der Heparin-Therapie als auch unter Marcumar® sind regelmäßige Blutkontrollen wichtig, um die Wirksamkeit der Therapie zu optimieren und mögliche Nebenwirkungen schnellstmöglich aufzudecken (siehe unten). Die Ergebnisse der Quick-/INR-Messungen werden durch den behandelnden Arzt in einem Ausweis dokumentiert, den Sie immer bei sich tragen sollten.

Ein sofort angelegter Kompressionsverband oder Kompressionsstrumpf bewirkt eine Abschwellung des Beines, eine Verminderung der Schmerzen und eine Verbesserung des venösen Blutflusses. Er hilft auch, eine Zunahme der Thrombose zu vermeiden. Legen Sie den Kompressionsstrumpf morgens an der Bettkante an. Zur Nacht und zum Duschen dürfen sie ihn ausziehen.
Häufige Spaziergänge mit kontrolliertem Gehen, sicherheitshalber in bewohntem Gebiet, führen zu einem besseren Abschwellen des Beines und zu einem besseren Abfluss des Blutes.

Gibt es eine Therapiealternative?
Seit Ende 2011 ist ein weiteres Tabletten-Präparat mit dem Wirkstroff Rivaroxaban (Xarelto®) für die Therapie der Beinvenenthrombose zugelassen. Es wird anfangs mit einer Dosis von 2x15mg/ Tag über 21 Tage gegeben, anschließend mit einer Dosis von 1x20mg/Tag. Sollten Einschränkungen der Nierenfunktion bestehen, muss die Dosis des Präparates ggf. reduziert werden. Der Einsatz von Rivaroxaban ist besonders dann indiziert, wenn eine sichere Einstellung auf Phenprocoumon nicht funktioniert oder Phenprocoumon nicht vertragen wird.

In besonderen Fällen kann die Therapie mit Heparinpräparaten – ohne Umstellung auf Phenprocoumon – auch über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. Dies betrifft v.a. Schwangere oder Personen mit einer aktiven bösartigen Erkrankung.

Welche Nebenwirkungen kann die Blutverdünnung haben?
Während der Therapie mit Heparin kann ein akutes oder schleichendes Absinken der Thrombozyten (Blutplättchen) auftreten. Man spricht von einer sogenannten Heparininduzierten Thrombozytopathie (HIT I und II). Deshalb ist es wichtig, dass zu Anfang der Heparintherapie sowie nach ca. 3 Tagen und dann in wöchentlichen Abständen die Zahl der Blutplättchen regelmäßig kontrolliert wird.
Vor allem unter Phenprocoumon kann es bei kleineren Wunden zu länger als gewohnt anhaltenden Blutungen kommen. Sie sollten daher z.B. nach einer Schnittverletzung einen Druckverband anlegen. In der Regel hört die Blutung dann rasch auf.
Alle weiteren Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte den Beipackzetteln der Medikamente.

Wie lange muss die Therapie fortgeführt werden?
Je nach Ausdehnung der Thrombose und Ihrem persönlichen Thromboserisiko legt der Arzt die Dauer Ihrer Blutverdünnungstherapie fest.

Bei Unterschenkelvenenthrombosen sollte die Blutverdünnnung in der Regel für 3 Monate eingenommen werden, bei Oberschenkelvenenthrombosen für 6 Monate. Ist bereits früher schon einmal eine Thrombose eingetreten und handelt sich jetzt um eine sogenannte Rezidivthrombose kann die Blutverdünnung auch für 1 Jahr notwendig sein. Besteht ein erhöhtes Thromboserisiko durch krankhaft veränderte Gerinnungsfaktoren, die man im Laufe des Lebens erwerben kann, die aber auch vererbt sein können, kann eine Blutverdünnungstherapie auch länger oder gar lebenslang erforderlich sein. Dies entscheidet der Arzt individuell. Im Allgemeinen verfestigt sich eine Thrombose nach 10-14 Tagen und vergrößert sich nicht mehr, wenn sie effektiv behandelt wird. Dies ist der Sinn der Blutverdünnung. In seltenen Fällen wächst die Thrombose trotz richtiger Behandlung weiter, weil die Neigung zur Thrombosebildung zu stark ist.

Die Kompressionstherapie sollte immer mindestens 3 Monate länger fortgeführt werden als die Blutverdünnung, d.h. mindestens 6 Monate nach Erstdiagnose der Thrombose erfolgen. Je nach Ausmaß der Thrombose, den bestehenden Risikofaktoren und den durch die Thrombose entstandenen Folgeschäden kann auch eine längere, ggf. sogar lebenslange Kompressionstherapie erforderlich sein. Hierfür reicht dann aber in den meisten Fällen ein medizinischer Kompressionsstrumpf bis zum Knie aus.

Wann sind Kontrollen erforderlich?
Auch nach Einleitung der Therapie sollten regelmäßige Ultraschallkontrollen erfolgen. Wir bitten Sie daher zu einer Befundkontrolle nach 1 Woche sowie jeweils nach 3 Monaten und 6 Monaten zur Festlegung des weiteren Vorgehens. Sollte es vor der geplanten Wiedervorstellung zur Zunahme der Beschwerden (Schmerzen, Schwellungen des Beines, plötzlich einsetzende Luftnot oder Kurzatmigkeit) trotz der eingeleiteten Therapie kommen, bitten wir um eine sofortige Wiedervorstellung. Sollten diese Beschwerden außerhalb unserer Sprechzeiten zunehmen, empfehlen wir die Vorstellung in der dermatologischen oder gefäßchirurgischen Ambulanz im St. Josef-Hospital, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum, 0234-509-0.

Was, wenn eine Thrombose ohne Grund auftritt?
Tritt eine Thrombose ohne ersichtlichen Grund auf, so sind folgende Dinge zu beachten:

Gibt es große Krampfadern, die die Entstehung begünstigen?
Gibt es ein familiäres Thromboserisiko? Besteht eine angeborene Thromboseneigung?
Gibt es eine aktive bösartige Erkrankung?

Falls die letzte Krebsvorsorgeuntersuchung länger als 1 Jahr zurückliegt, ist eine altersentsprechende Vorsorgediagnostik zu empfehlen.
Mit welchen langfristigen Folgeschäden und Komplikationen ist durch die Thrombose zu rechnen?
Durch eine Thrombose wird die innerste Venenwand durch Entzündung und Vernarbung bzw. Verklebung geschädigt. Das Ausmaß dieser Schäden ist nicht vorhersehbar. Die Schäden können klein und unwesentlich, aber auch massiv sein.
An einer vorgeschädigten Venenwand ist das Risiko einer erneuten Thrombose gesteigert. Andererseits kann es sein, dass die Venenklappen in den betroffenen Abschnitten nicht mehr so gut funktionieren. Es kann Monate, aber auch Jahre nach der Thrombose zu Schwellneigung des Beines, Krampfadern, dunkle Hautverfärbungen oder gar offene Beine (Beingeschwüre um den Knöchelbereich) kommen.
Daher muss dem betroffenen Bein auch nach Therapie der Thrombose besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dazu gehören eine gute Hautpflege mit verträglichem normalen Hautfett und regelmäßiges Tragen eines Kompressionsstrumpfes, v.a. in Situationen, die mit besonderer Belastung für das Venensystem einhergehen (z.B. langes Stehen oder Sitzen). In der Regel ist nach der abgeschlossenen Akuttherapie dafür sowohl nach einer Ober- als auch einer Unterschenkelthrombose ein Unterschenkelkompressionsstrumpf der Klasse II ausreichend.

Ein Thrombosebein sollte jährlich kontrolliert werden!
Der Patient selbst sieht die entsprechenden Veränderungen, die auf Folgeschäden hindeuten können leider oft zu spät. Durch rechtzeitige Therapie können aber oft die schlimmeren Hautschäden und das offene Bein verhindert werden. Dafür ist eine jährliche Kontrolle des betroffenen Beines ratsam.

Adresse:

Prof. Dr. Markus Stücker, Venenzentrum Ruhr Univ. Bochum

Hiltroper Landwehr 11-13

44805 Bochum Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02348/792377378

Fax 02348/792376

Email m.stuecker@klinikum-bochum.de

Hallo Welt!

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Venensysteme / Venenbehandlung / Venen

Autor: Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

http://www.venenzentrum-mk.de

Wie entstehen Krampfader?

In den Venen wird das sauerstoffarme Blut aus dem Gewebe zur erneuten Sauerstoffanreicherung zum Herzen transportiert. Dabei ist z. B. beim Transport des Blutes aus den Beinen zurück zum Herzen die Schwerkraft zu überwinden. Um dies zu gewährleisten, besitzen die Venen Ventile, die sogenannten “Venenklappen”. Sie bewirken, dass bei Betätigung der Beinmuskulatur das Blut herzwärts transportiert wird und bei fehlender Muskelaktivität ein Zurückfliessen nach unten verhindert wird. Somit wird das Blut ähnlich wie in einem Fahrstuhl nach oben abtransportiert.

Es existieren in den Beinen zwei wichtige Venensysteme:

Das oberflächliche und das tiefe Venensystem. Krampfadern gehen immer vom oberflächlichen Venensystem aus. Sie entstehen, wenn durch eine meist erblich erworbene Bindegewebsschwäche sich die oberflächlichen Venen erweitern und in der Folge die Venenklappen nicht mehr richtig arbeiten können, da sie nicht mehr richtig schliessen. Das Blut fliesst dann nicht mehr nur nach oben sondern durch die undicht gewordenen Klappen der Schwerkraft folgend wieder nach unten. So kann letztlich ein Teil des Blutes, welches durch die tiefen Venen mühsam herzwärts transportiert wird, durch die undicht gewordenen Klappen der oberflächlichen Venen wieder nach unten absacken. Nun kommt ein Teufelskreis in Gang, da es durch den Blutstau zu einer weiter zunehmenden Erweiterung der oberflächlichen Venen kommt mit einer ebenfalls schlechter werdenden Klappenfunktion. Bleibt dieser Zustand über Jahre unbehandelt, können infolge der Überlastung nach einer gewissen Zeit auch die Klappen in den tiefen Venen ihre Funktion einbüßen.

Adresse:

Herr Dr. med. Hendrik Altenkämper und Frau Dr.med. Rita Klaus

Am Nocken 4,

58840 Plettenberg, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel. 02391/ 1651

Fax:02391 /10645

Email.info@venenzentrum-mk.de

VenaSeal© (Venenkleber) / Venen / Venenbehandlung

Autor:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann                                                                                                        

www.venenzentrum-freiburg.de

VenaSeal© (Venenkleber)

Was geschieht mit der behandelten Vene?

Nach der Behandlung entwickelt sich die Vene zu einem narbigen Gewebsstrang, der sich mit der Zeit (bis zu einem Jahr) auflöst. In >90% der Fälle gelingt es, die Krampfader durch die Behandlung vollständig zu verschließen. Langzeitergebnisse liegen jedoch noch nicht vor, da es sich um vergleichsweise neue Verfahren handelt. Öffnet sich die Krampfader wieder, kann die Behandlung jederzeit wiederholt oder die herkömmliche Stripping-Operation durchgeführt werden.

 

 Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann                                                                                                                                            

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

 

Kontakt:

Tel. 0761 5918780

Fax 0761 59187820

Email  info@venezentrum-freiburg.de

 

 

Thrombosediagnose und –therapie / Venen / Venenbehandlung

Autoren: Herr Dr. med. Karl-Hermann Klein , Frau Dr. med. Anke Nölling und Frau Dr. med. Claudia Sickelmann

http://www.praxisklinik-burbach.de

Foto Dr. Karl-Hermann Klein_NEU Foto Dr. Anke Nölling neu Foto Dr. Claudia Sickelmann NEU

THROMBOSE

Ein Thrombus (Blutklumpen, Blutpfropf ) entsteht durch Blutgerinnung – an sich ein Schutzmechanismus, der den Körper nach äußeren Verletzungen vor dem Verbluten schützt, indem das Blut verklumpt und die Wunde verschließt.

In unverletzten Blutgefäßen sind Thromben jedoch ein Hindernis, da sie als Blutgerinnsel den Blutdurchfluss stören, wenn nicht sogar ganz unterbinden.

Das Gefährliche daran:

Ein Thrombus kann das Gefäß nicht nur an seinem Ursprungsort verstopfen, sondern er kann sich auch lösen und an anderer Stelle Verstopfungen verursachen, die dann die Nichtdurchblutung von Organen zur Folge haben (Lungenembolie bzw. Thrombembolie).

Es gibt zwar keine sicheren Indizien, aber erste ernst zu nehmende Anzeichen für eine Thrombose sind:

  • gerötete Haut, teils Blaufärbungen
  • Schwellungen der betroffenen Extremität (meistens des Beines)
  • Spannungsgefühl und Schmerzen in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung)
  • Überwärmung
  • Umfangsvermehrung
  • (deutlich) eindrückbare Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe)

Wir raten unseren Patienten daher dringend, eine mögliche Thrombose nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bereits den Verdacht oder das Vorliegen ein oder mehrerer Symptome umgehend in unserer Praxisklinik abklären zu lassen. Die heutigen modernen Untersuchungsverfahren (v. a. Ultraschalluntersuchung und Bluttest) sind vollkommen schmerzfrei und risikolos, können aber bei rechtzeitiger Durchführung schwere Krankheitsverläufe und lebensgefährliche Situationen verhindern.

Adresse:

Praxisklinik am Flüsschen

Am Flüsschen 12,

57299 Burbach, Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

Tel.02736-5995

Fax 02736 446944

Email. info@praxisklinik-burbach.de

Verödung / Venen / Krampfadern

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

http://www.venenzentrum-freiburg.de

 

ClariVein©

Das ClariVein©-Verfahren verschließt die große oder kleine Rosenvene nicht mit Hitze, sondern mit einer Kombination aus Mechanik und Verödung. Dies funktioniert so: der in die Vene eingebrachte Katheter hat ein abgewinkeltes Ende, dass sich mit 3600 Umdrehungen pro Minute dreht. Da in der Innenseite der Vene keine Nerven verlaufen, spürt der Patient nur ein leichtes Klopfen. Kurz unterhalb des abgeknickten Katheterendes wird dann Verödungsmittel in die Venen eingebracht und beim Zurückziehen des Katheters durch die Drehungen in die Venenwand gepreßt. Dies führt zu einer mechanisch-chemischen Verletzung der Venenwand, was dann im Verlauf zu einem Verschluß der Vene führt. Die Erfolgsraten liegen etwas unterhalb des Venefit©-Verfahrens und der neuen endovenösen Lasersysteme, aber der Vorteil liegt darin, dass keine Narkoseform benötigt wird und da keine Hitze entsteht, können auch keine Nervenverletzungen mit Taubheitsgefühlen auftreten.

 

Adresse:

Herr Dr. med. Karsten Hartmann

Zähringer Str. 14

79108 Freiburg, Baden-Württemberg

 

Kontakt:

Tel. 0761/ 5918780

Fax: 0761 / 59187820

Email.  info@venezentrum-freiburg.de