Krampfadern / Venensysteme / Venen / Venenbehandlung

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk 

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Wo geht das Blut eigentlich hin, wenn die Vene/Krampfader ausgeschaltet worden ist. Muß es sich da neue Wege suchen?

Jedes Bein hat zwei Venensysteme, ein oberflächliches und ein tiefes. Sind alle Venen intakt, wird das Blut in beiden Systemen zum Herzen transportiert. Das tiefe Venensystem leistet dabei die Hauptarbeit und ist das wesentliche für die Gesundheit des Beines. Beide Venensysteme sind durch quer verlaufende Venen (Perforansvenen) miteinander verbunden, sodass durch eine Erkrankung des einen Venensystem das andere „angesteckt“ werden kann. Bei einer Varikosis, welche immer zum oberflächlichen Venensystem gehört, fließt das Blut in die falsche Richtung, vom Herzen weg. Das tiefe Venensystem ist nun in Gefahr, da es die Arbeit des oberflächlichen Venensystems mit übernehmen muß. Das tiefe Venensystem muß jetzt zusätzlich zum eigenen Blut auch das Blut des oberflächlichen Venensystems zum Herzen transportieren. Mit anderen Worten: In dem Augenblick der Krampfaderentstehung, und nicht durch die operative Ausschaltung der Krampfadern, hatte sich das Blut aus den Krampfadern schon den neuen Weg gesucht. Das tiefe Venensystem droht durch Überlastung/Überdehnung nun auch noch krank zu werden, auch hier würde dann das Blut vom Herzen weg fließen, was tunlichst wegen der Risiken (u.a. Schwellneigung, Hautverfärbung, Juckreiz, Ekzeme, „offenes Bein“, Thrombose und Lungenembolie) vermieden werden sollte. Nur die rechtzeitige Ausschaltung der Varikosis des oberflächlichen Venensystems kann das alles verhindern.

Adresse:

Heidelberger Praxisklinik

Herr und Frau Dres. Stephan und Sabine Rewerk,

Mönchhofstraße 4a,

69120 Heidelberg, Baden-Württemberg

Kontakt:

Tel. 06221 /168 555

Fax 06221 /168 554

Email info@heidelberger-praxisklinik.de

Besenreiser / Krampfadern / Venen

Autorin: Frau Dr. Kerstin Kreis 

http://www.venenheilkunde-berlin.de

Besenreiser treten insgesamt sehr häufig auf; bei nahezu jeder 2. Frau erscheinen Sie irgendwann im Laufe ihres Lebens, aber auch Männer sind betroffen. Veranlagung spielt hierfür eine große Rolle. Sollten bereits Eltern und/oder Großeltern von Krampfadern oder Besenreisern betroffen sein, ist die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich groß, dass auch Sie davon betroffen sein werden.

Besenreiservarizen oder auch die Besenreiservarikose können, müssen aber nicht behandelt werden. Optisch erscheinen Besenreiser meist in rötlicher oder bläulicher Ausprägung, bevorzugt an den Außenflächen der Oberschenkel und im Bereich der Knöchel aber auch an den übrigen Beinarealen. Um unterscheiden zu können, ob es sich hierbei lediglich um eine kosmetisch störende Veränderung des Hautbildes oder aber um vielleicht die „Spitze des Eisberges“, d. h. eines tieferliegenden, medizinisch relevanten Venendefektes handelt, ist eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen unerlässlich. Lässt sich hierdurch eine Venenschwäche oder ein Krampfaderleiden nachweisen, sollte zunächst für dieses eine geeignete Therapieoption gewählt werden. Erst nach einer Behandlung ist es für einen maximalen kosmetischen Erfolg sinnvoll, die Besenreiserbehandlung durchzuführen.

Hierfür gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten der Therapie: die Verödung (= Sklerosierung) mit flüssigem Verödungsmittel oder der Einsatz eines oberflächlichen Hautlasers. Erfahrungsgemäß eignet sich die erstgenannte Methode eher für etwas kräftigere, meist bläulich gefärbte Besenreiser und der Hautlaser für die eher kleineren, häufig hellrot erscheinenden Besenreiser. Jedoch ist auch eine Kombination aus beiden Verfahren gelegentlich sinnvoll um das Optimum der kosmetischen Wirkung zu erreichen.

Für eine rein kosmetisch-motivierte Behandlung werden die Kosten i. d. R. von keiner Krankenkasse übernommen.

Die etwas größeren, netzförmig angelegten retikulären Varizen, die sich manchmal unter der Hautoberfläche über längere Strecken mit bloßem Auge verfolgen lassen, werden ebenfalls mit Sklerosierungsmittel flüssig oder als Schaumzubereitung behandelt. Auch wenn diese häufig, wie auch die kleinerlumigen Besenreiser, keine Beschwerden verursachen, kann man doch davon ausgehen, dass es sich möglicherweise um eine Vorstufe zu medizinisch relevanten Krampfadern handelt.

Aus diesem Grund erstatten die Privaten Krankenkasse in der Regel die Behandlungskosten für die Retikuläre Varikose.
Adresse:

Privatärztliche Praxis für Venenheilkunde und dermatologischen Ultraschall, Kreis & Kollegen 

Richard-Strauss-Str.37,

14193 Berlin, Berlin

Kontakt:

Tel. 030/ 8974888 0

Fax: 030/8974888 1

Email info@venenheilkunde-berlin.de

Stripping / Venen / Venenbehandlung

Autor: Dr. Robert Brandl  

http://ambulantechirurgie-passau.de

Ziehen der Stammvenen“ wenn die Venenklappen defekt sind. Mehr als 100 Jahre alte Methode, weiterhin bewährt, noch am häufigsten angewandte Operationsmethode. Wird kombiniert mit einem Schnitt in der Leiste bzw. in der Kniekehle. Durch das Ziehen der Stammvene wird der schädliche Rückfluss des Blutes verhindert, der die Krampfadern am Unterschenkel verursacht. Wegen des entstehenden Blutergußes muß danach für ca. 3 Wochen ein Kompressionstrumpf getragen werden. Wird meist in Narkose durchgeführt.

Schonendere Alternative dazu ist die Radiowellentherapie oder Lasertherapie.

 

Adresse:

Chirurgische Gemeinschaftspraxis für ambulante Chirurgie 

Herr Dr. med. Robert Brandl

Schießstattweg 60,

94032 Passau, Bayern

Kontakt:

Tel. 0851/8518464

Fax 0851/8518465

Email ambulantechirurgie-passau@telemed.de