Diagnostik einens Krampfaderleidens / Krampfader / Venenbehandlung

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann 

www.venenzentrum-freiburg.de

Diagnostik eines Krampfaderleidens

Besteht der Verdacht auf ein Krampfaderleiden, sollte dem nachgegangen werden, bevor eine Behandlung eingeleitet wird. Es gibt Funktionsmessungen, die einen Hinweiß auf eine Krampfader geben können, letztendlich sollte bei begründetem Verdacht aber immer eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen erfolgen.

Funktionsmessungen:

LRR (Lichtreflexionsreographie) und dPPG (digitale Photoplethysmographie):
Hierbei wird mittels Meßfühler am Bein die Wiederauffüllzeit der Venen nach definiertem Bewegungsprogramm gemessen. Durch die Bewegung mit Betätigung der Muskelpumpe werden die Venen am Unterschenkel entleert und im Anschluß die Wiederauffüllzeit mit Blut gemessen. Normalerweise dauert dieser Vorgang >25s. Bei einer Krampfader sackt das Blut durch den Klappenschaden wieder zurück ins Bein und so kommt es zu einer geringeren Wiederauffüllzeit. Durch Anlegen von Druckschläuchen bei einer vorhandenen Krampfader können auch Aussagen über eine mögliche Druckentlastung nach Krampfaderbehandlung getroffen werden.

VVP (Venenverschlußplethysmographie):
Diese Meßmethode liefert Aussagen über das tiefe Venensystem. Der Oberschenkel wird bei dieser Methode mit Blutdruckmanschetten zusammengedrückt, bis die tiefen Venen zugedrückt werden, nicht aber die Arterien. Jetzt wird nur noch Blut über die Arterien ins Bein hineingepumpt. Nach kurzer Wartephase wird der Druck weggenommen und das Blut kann aus dem Bein über die Venen wieder abfließen. Je nachdem wie gut der Abfluß ist, kann die Messung Hinweise auf Abflußhindernisse (z.B. Thrombosen) liefern.

Blutige Venenmessung (Phlebodynamometrie):
Bei dieser Methode wird eine Vene am Unterschenkel punktiert und mittels eines Steigrohres kann der Druckverlauf in der Krampfader beurteilt werden. Es können auch Aussagen getroffen werden, ob eine Behandlung der Krampfader die gewünschte Druckentlastung letztendlich bewirkt.

Dopplersonographie:
Mit einem Handdoppler lassen sich erste Hinweiße auf eine Krampfader stellen.

Phlebographie:
Diese röntgenologische Methode wird heute Aufgrund der immer besser werdenden Ultraschalltechnologie fast nicht mehr gebraucht. Bei dieser Methode wird Kontrastmittel meistens über eine Fußvene gespritzt und dann können mittels Röntgenaufnahmen Aussagen über das oberflächige und tiefe Venensystem gemacht werden.

Der Goldstandard, die farbkodierte Ultraschalluntersuchung:
Die farbkodierte Ultraschalluntersuchung ist die Methode der Wahl zur Untersuchung eines Krampfaderleidens, aber auch zur Thromboseuntersuchung. Ein guter Ultraschallanwender kann heute eine Krampfader sicher untersuchen und eine Thrombose besser ausschließen, bzw. nachweisen, als mit röntgenologischen Methoden (Phlebograhie). Eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen muß bei Verdacht auf ein Krampfaderleiden immer erfolgen.

 

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Krampfadern / Venen / Venenbehandlung

Kommen die Krampfadern wieder nach einer Operation?

Autoren: Frau Dr. Rewerk und Herr Dr. Rewerk

http://www.heidelberger-praxisklinik.de

Für die Entstehung von Krampfadern sind sowohl das Erbgut, als auch äußere Einflüsse maßgeblich. Auf das Erbgut besteht keine Einflussmöglichkeit, dieses hat man gewissermassen durch die Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Insoweit ist es natürlich möglich, bei entsprechendem Erbgut, dass Varizen nach erfolgreicher Beseitigung, nach unbestimmbarer Zeit, wiederkommen können, ein Leben lang.
Beeinflussbare äußere Faktoren sind z.B. Übergewicht, stehender Beruf, im weiteren Sinne natürlich auch Schwangerschaften, Bewegungsmangel, u.s.w. Ein ganz wesentlicher Einfluß scheint aber auch die Art der Krampfaderbeseitigung zu haben. Nach der klassischen offenen Operation, die sog. OP nach Babcock (Krossektomie und Stripping) kann eine Wiederauftrittswahrscheinlichkeit in der Leiste nach 2 Jahren bis zu 25% betragen. Nach der modernen Radiofrequenzablation (VNUS closure fast) ist aus der Leiste nach 3 Jahren lediglich bei 3% der operierten Patienten wieder ein krankhaftes Zurückfließen des Blutes zu beobachten (axial reflux). Dieses scheint sich auch nach 4 Jahren nicht geändert zu haben. (Literatur über Praxis erhältlich).

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Heidelberger Praxisklinik

Mönchhofstraße 4a,

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Fax: 06221 168 554

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Lipödem / Fettgewebsvermehrung / Krampfader / Venenbehandlung

Autoren: Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz Logo-Adlershof-250

http://www.venenzentrum-adlershof.de

Das Lipödem ist eine Fettgewebsvermehrung der Beine, eventuell auch der Arme, tritt nur bei Frauen auf, und ist gekennzeichnet durch die Troika (ein aus den Diskussionen um Griechenland bekanntes Wort):

•    die spezielle Form der Beine
•    eine Neigung zu Blutergüssen und
•    eine ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit der Beine.

Die Ursache der Fettgewebsvermehrung ist unbekannt. Das Fettgewebe des Lipödems reagiert nicht auf Diätversuche oder körperliche Aktivität, dennoch sollte auf Aktivität und Körpergewicht geachtet werden.

Lipödem Stadium III
Die eigentliche Therapie des Lipödems besteht im Tragen von Kompressionsstrümpfen in Flachstricktechnik (alleine zur Linderung der Beschwerden), manueller Lymphdrainage (vor allem bei zunehmender Wasseransammlung) und bei entsprechenden Befunden der Absaugung des Fettgewebes (Liposuktion).

Wenn  Sie vermuten, am Lipödem erkrankt zu sein, beraten wir Sie gerne bezüglich der für Sie günstigen Therapieform.

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Adresse:

Herr Dr. med. Bernhard Klumpp und Frau Dr. med. Freia Minz

Albert-Einstein-Str.2

12489 Berlin

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Tel. 030 / 6392-2362

Fax: 030 / 6392-2471

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