Flüssigverödung / Besenreiser / Venenbehandlung

Autor: Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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Die Flüssigverödung eignet sich am besten für kleinere Gefäßduchmesser und Besenreiser. Nebenwirkungen sind sehr selten, es können aber braune Flecken, Nekrosen und kleine offene Wunden auftreten. Selten sind auch Allergien und das sogenannte „Matting“ (=Neubildung von Besenreisern am Behandlungsort). Es sollte allerdings nach der Behandlung für ca. 2 Wochen auf einen ausreichenden Schutz vor Sonneneinstrahlung und Wärme geachtet werden, um braunen Flecken vorzubeugen.

Das in Deutschland meist verwendete Verödungsmittel ist Aethoxysklerol©. Der Wirkstoff Polidocanol ist eigentlich ein leichtes Betäubungsmittel und wird auch in Cremes zur Hautberuhigung eingesetzt.

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, mit Kochsalz eine Verödung von Krampfadern vorzunehmen, dies ist jedoch eine Methode, die eher für Venen mit größerem Venendurchmesser geeignet ist, da es durch die hochprozentige Kochsalzlösung zu einer stärkeren und schmerzhaften Reaktion der Vene kommt. Weiterhin sind Verödungsmittel aus den USA und Frankreich zu erwähnen, die jedoch selten zum Einsatz kommen.

 

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Herr Dr.med Karsten Hartmann

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79108 Freiburg, Baden-Württemberg

 

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VenaSeal© (Venenkleber) / Krampfadern / Venenbehandlung

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Herr Dr. med. Karsten Hartmann

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VenaSeal© (Venenkleber)

 

Welche Patienten können mit den endovenösen Verfahren behandelt werden?

Diese Verfahren können durchgeführt werden, wenn die Krampfadervene nicht zu stark geschlängelt ist, was mit dem farbcodiertem Ultraschallverfahren festgestellt werden kann. Das Heißdampfverfahren kann auch bei stark geschlängelten Venen durchgeführt werden.

Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Marcumar), müssen ihre

Tabletten nicht absetzen.

 

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VenaSeal© (Venenkleber) / Krampfadern / Venenbehandlung

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Welche Komplikationen können sich durch die Behandlung ergeben?

Wie bei jedem medizinischen Eingriff besteht auch bei den endovenösen Verfahren ein potentielles Risiko und die Gefahr von Komplikationen. Normal sind kleinere Blutergüsse, ziehende Beschwerden und kleinere Venenentzündungen im behandelten Areal. Wenn eine zunehmende Beinschwellung, eine stärkere Venenentzündung, eine Infektion oder Missempfindungen und Braunverfärbungen der Haut auftreten, sollte allerdings der behandelnde Arzt wieder aufgesucht werden. Bildet sich ein harter Strang in dem behandelten Areal, so kann durch eine kleine Stichinzision in Lokalanästhesie dieses geronnene Blut aus der geschädigten Krampfadervene ausgedrückt werden, was prompt zur Entlastung beiträgt.

Komplikationen sind selten, aber wie bei jeder Operation besteht auch die Möglichkeit einer Thrombose und Lungenembolie.

 

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